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Seid tolerant und werdet Muslime












Ich gewinne hier immer mehr den Eindruck, dass die einzige Möglichkeit, den Islam _nicht_ zu beleidigen die ist zum Islam überzutreten.

Viele Muslime äussern die verständliche Bitte, man möge den Islam respektieren, wenigstens akzeptieren, zumindest aber aufhören darauf herumzuhacken. Ich habe (leider) den Eindruck, dass sich derzeit aber die wenigsten unter unseren Brüdern und Schwestern darüber Gedanken machen, unter welchen Voraussetzungen eine solche tolerante und respektvolle Haltung ihrer Religion gegenüber überhaupt _möglich_ ist...

Natürlich erwartet man, wenn man zur wahren Religion gefunden hat, vom Rest der Welt - zu ihrem eigenen Besten - das selbe zu tun. Möglichst freiwillig. Der Rest der Welt ist aber weder einsichtig noch vernünftig, sondern empfindet den Anspruch eher als Zumutung. Den Muslimen ist dies wiederum nicht einsichtig. Warum nicht?

LG
Religionen beanspruchen zumeist einen Wahrheitsanspruch für ihre Grundannahmen, es werden also bestimmte Thesen, Dogmen oder Grundideen für axiomatisch gehalten. Die kritische Auseinandersetzung mit diesen Grundannahmen wird meist abgelehnt.

Daraus folgt, dass Dialoge und Toleranz nur dann zulaessig ist, wenn bestimmte Thesen, Dogmen oder Grundideen dabei nicht in Frage gestellt werden.

Das ist natuerlich das sofortige Aus einer jeden ernsthaften Diskussion.

lg
@Lisken

Ich stelle als Türke und Kemalist, dem es immer freigestellt war
selber zu Entscheiden wie und wann er gläubig wird oder auch nicht,
erschreckt fest, dass es auch andere Muslime gibt, die Aufgewachsen in einer, vom rauhen Umfeld des Freiheitsgedankens, abgeschirmten Welt
in unsere Länder hineingeworfen werden und verwirrt die Welt nicht mehr verstehen.

Alles ist hier anders und wird anders beurteilt.
Nicht mal der Schleier geschweige denn der Mohammed ist hier heilig.
Lästermäuler und höhnisches Gelächter ist des ehrhaften Gläubigen Lohn.

Hier wird sogar die Meinungsfreiheit in Frage gestellt!
Man darf seine Meinung sagen!
Ohne Furcht vor fanatischer Verfolgung...

Nur. Unkritisch aufgewachsen. Sich nie in Frage gestellt.
Indoktriniert und eingelullt in die Vergangenheit des überstarken Islams,
und mit voller Inbrust zu sagen: "Ich bin ein Muslim".

Das schallt es zurück. Hey Du! Ja genau! Du!

Du bist in der Minderheit hier!
Also.
Und Glauben tun wir auch nicht.
Vielleicht ein bisschen da und ein bisschen dort.
Der Eine mehr die Andere weniger.

Und erschreckt stellen die Muslime fest. Wir waren mal gross.
Wir führten in der Welt des Wissens.
Wir wurden von unseren Führern Dumm (unwissend) gehalten.
Und müssen lernen, wie man sich duckt und kuscht.
Und lernen zu tolerieren, wenn sie toleriert werden wollen.

Mumpft der Eine oder die Andere auf.
Dann gibts einen auf's Dach.
Zack!

Das ist die Erziehung zur Toleranz.
Es lebe der Freisinn der Freie Geist.
Doch.
Umnachtet werden wir nur von der Wissenschaft.
Die Materie umfasst uns allüberall.
Die neuen Götter kommen!
Mammon und Wissensschaft haben zusammengespannt.
Die Erde zittert, bebt und es steigt aus dem Wasser.
Die neue Welt.
Deshalb
...
Hab acht!

Mein liebes Kind.

Gruss
Nasruddin
@Lisken
Das christentum war in seinem Mittelalter auch nicht gerade tolerant. Gleiches erlebt nun die muslimische Glaubensgemeinschaft. Die Entwicklungen laufen systematisch gesehen sehr parallel...

Nur ein Unterschied: Zum Christentum gab es damals keine "Alternative" keine "Konkurrenz".
Der Islam muß sich profilieren, das macht es für ihn schwerer!

Gruß
Dazu seltsamerweise passend:

Ausschnitte aus
www.3sat.de/kulturzeit

Schurkenhafter Kapitalismus
Loretta Napoleoni kritisiert die "Die Zuhälter der Globalisierung"

"Es gibt keine Regeln mehr"

Loretta Napoleoni hat selbst viele Jahre für Banken und Wirtschaftsunternehmen gearbeitet. Doch das waren verglichen mit heute - wie sie sagt - ruhige Zeiten. In ihrem neuen Buch "Die Zuhälter der Globalisierung" zeichnet sie ein düsteres Bild. Mafiosi, skrupellose Banker, korrupte Politiker - sie alle eint die Gier nach immer mehr. "Es ist heute sehr viel einfacher für das Verbrechen und die illegalen Geschäftemacher, die normale Wirtschaft zu kontaminieren", sagt Napoleoni.
"Das islamische Finanzsystem überlebt das Westliche"

Höchstens noch zehn Jahre, so Napoleoni, hält das westliche Wirtschaftssystem. Die US-Immobilienkrise, der ins Unermessliche steigende Ölpreis sind für sie bereits die Boten vom Ende. Was nur wenige wissen: Es gibt ein alternatives Geldsystem, das das unsrige überleben könnte. "Das islamische Finanzsystem", sagt Napoleoni. "Das hat einen Ethikcode, den wir schon längst verloren haben. Es ist ein Fakt, dass das islamische Wirtschaftssystem das einzige weltweit ist, das nicht von der US-amerikanischen Immobilienkrise betroffen ist. Wenn es dort einen Zusammenbruch gibt, sind sie die einzigen, die das überleben werden. Und der Grund dafür, dass die islamische Geldwelt nicht mitgemacht hat, ist, dass es illegal und unethisch, durch die Scharia sogar verboten ist, in Geldprodukte zu investieren, die nur auf Zinsen basieren und Geld aus Geld machen." Der Islam als Vorbild?


Nach Meinung der Autorin könnte so die Zukunft aussehen.
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