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Ja, das war das was ich von Anfang an dachte, was du meinst, also hast du anscheinend meine Antwort nicht verstanden.
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Komischerweise melden sich hier wieder die üblichen Verdächtigen, deren Toleranzeinstellungen im Forum allgemein bekannt sind...
Mich würde viel eher die Meinung derer zu diesem Thema interessieren, die eben _nicht_ unsere Vorstellungen von Toleranz und Intoleranz teilen und für die der Islam das Mass aller Dinge ist.
Ihre Ideen davon, wie das möglich sein sollte, würd ich gerne hören.
Aber Morgen ist ja auch noch ein Tag...
LG
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Hier nochmal die Präzisierung der Fragestellung, aus dem anderen Thread kopiert:
Ich habe einen Thread mit dem Titel "Seid tolerant und werdet Muslime" eröffnet und würde gern deine Meinung zu diesem Thema hören. Ich möchte gern erfahren wie du dir das mit der Toleranz so vorstellst:
Wieviel Tolerant fordert der Islam?
Wieviel Toleranz bringt er auf?
Wenn deine Meinung, da sie auf dem Koran basiert für den Rest der Welt ebenfalls gilt, wie sollte dann ein Dialog zwischen dir und dem Rest der Welt möglich sein?
LG
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@ Lisken - ich gehe nur auf Deinen Ersten Poste ein - den von Gabriel, habe ich nur kurz angeschaut und wieder weg geschaut, da wird man ja blind
Also - versuche ich mal meine Meinung auf Basis des Islams zu äußern, möge es mir für Dich Liske einleuchtend gelingen
Als aller Erstes, gibt es in der Religionsfrage keinen zwang - der liebe Gott hat uns erschaffen und uns zusätzlich mit einem Verstand beglückt, mit dem wir selbst herausfinden sollen, was für uns das Richtige ist. Aus islamischer Sicht ist es, und das kann keiner dementieren, die Pflicht eines jeden Muslims eine Dawa zu machen, was soviel bedeutet die Menschen Rechtzuleiten! Mißlingt dieser Versuch, auch wenn man sehr gute Argumente, die für den Islam , aber vorallem für den einen Gott sprechen, dann lässt man es sein.
Wie kann ich Dich zum Islam zwingen, wenn Du dies nicht in Deinem Herzen Ansatzweise spürst? Schlicht und einfach, gar nicht!
(an dieser Stelle bitte jetzte nicht über die Zwangskonvertierungen von früheren oder teilweise heutigen Zeiten anfangen zu posten).
So - und jetzt? In den letzten Jahrzehnet ist es Wahrhaftig so geworden, dass der Islam ins Licht des dunklen gekommen ist - dies liegt jedoch nicht an den Islam, sondern an verschiedene Gruppierungen.
Jeder Mensch soll, ja sogar MUSS, für sich selbst entscheiden, welchen Weg er gehen möchte - ich persönlich habe meinen Weg gefunden, worüber ich sehr Froh und damit glücklich bin.
Selbstverständlich ist es sehr gut ein Dialog auch mit anderen Religionsgemeinschaften für das Miteinander sein zu führen - jedoch sollte man die Religionsfreiheit nicht durch irgend welche persönliche Ansichten, sofern es in Menschenrechtlichen Rahmen bleibt, nicht einschränken.
Mit Menschenrechtlich meine ich, Religionsgemeinschaften, die auch übrigens in verschiedenen Gruppierungen im Islam vorkommen, welche sich selbst oder anderen Menschen schaden zu fügen, wie z.B. die Schiiten, welche sich jedes Jahr beim Aschura Fest mit Rasierklinken schneiden (das ist nicht im geringsten mit dem Islam vereinbar), oder Attentate, wodurch unschuldige Menschen ums Leben kommen und dies dann mit der Religion begründet wird.
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Selbstverständlich weis ich als Muslim, dass ich hier in Deutschland das Grundgesetz zu achten habe - ich tolleriere auch, dass es üblich ist, wenn man mit einem Minirock herumläuft, oder dass man seine Meinung äußert, Alkohol trinkt etc. das bedeutet aber nicht, dass ich das gut finde - im Gegensatz, ich verabscheue es (das ist kein Wiederspruch). Ich gehe nicht zu den Menschen hin und sage "heyyy, warum trinkst Du denn Alkohol"? Oder "arum trägst Du einen Minirock"? Das tollerire ich und nehme es halt so hin, wenn es so üblich ist.
Um zum Ursprung des Themas zurück zu kommen
- Einen Zwang in der Religion, gibt es nicht - natürlich ist es schön, wenn immer wieder neue zum Islam konvertieren, aber dass ich jetzt sage "Ihr alle müßt zum Islam konvertieren? Dann fühle ich mich nicht mehr angegriffen? Nein, das mache ich nicht!
Nun - es ist einfach eine Tatsache, dass der Islam angegriffen wird, aufgrund von vielen unakzeptierten Gesetzen - aber...Religionsfreiheit (im Rahmen der Menschenrechte, dazu gehört auch ein Hijab=Kopfbedekung=Schleier).
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