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| Eine seriöse Diskussion fordert, dass man zunächst mal Aussagen macht, mit denen ein Normalsterblicher auch etwas anfangen kann... z.B. kann ich mit der Aussagen, dass es weder das Fleisch, noch das Hirn sein soll, was denkt deswegen kaum etwas anfangen, weil da ex-negativo etwas postuliert wird, was dann aber seinen Gegenpol im positivo nicht findet, d.h. Was denkt denn nun eigentlich (am Menschen), welches 'Organ' ist es, das denkt und wie funktioniert dieses Denken?
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Definition. These (Aussage). Antithese.
Aber ich denke, wir "kippen" hier den Thread, das möchte ich nicht.
Lieben Gruss
PeBu
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Noch eines: Im Idealfall dann: Synthese.
Gruss
PeBu
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Dass ich nicht mehr so ganz folgen konnte, wird der eine oder andere vielleicht verstehen können..
Ich würde gerne noch etwas zum ganzen Thema sagen:
"Ich denke, also bin ich"
Wer miterlebt hat, wie ein Mensch stirbt, dem wird denk ich mal eins bewusst:
Ein Leben ist kurz, manchmal viel zu kurz.
Man sollte jeden Tag, an dem man gesund aufwachen kann genießen und dankbar dafür sein.
Wer sagt dir denn, dass du das Morgen erleben wirst?
Egal ob du dich nur als Fleisch oder einen leblosen Körper betrachtest.
Wir sind das was sind, und nach dem Tod gibt es einfach nichts mehr.
Wer gesehen hat, wie ein Mensch seinen letzten Atemzug macht, und hilflos mitverfolgt wie das Herz dieses Menschen einfach aufhört zu schlagen...
diesem Menschen wird klar, dass es keine Seele oder sowas gibt, was weiter existiert.
NICHTS!
Vielen Dank an alle für eure Beiträge und eure tröstende Worte.
Gruß
Wut
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Lieber Wut,
ich habe aus den gleichen Erfahrungen andere Schlüsse gezogen: Meine Schwester starb mit 3 Monaten; mein Bruder mit 22 Jahren; ein guter Freund starb mit 25 Jahren; mein Töchterchen starb noch, bevor es geboren wurde, im Mutterleib meiner Frau; mein Vater mit 70 Jahren, meine Mutter mit 77 Jahren. Beim Tod meiner Mutter und beim Tod meines Freundes war ich dabei.
Für mich hat diese Erfahrung bewirkt, dass ich vom Atheisten zum (durchaus kritischen und hin und wieder auch zweifelnden) Suchenden wurde, der Gott für möglich hält, aber noch viele Zweifel hat. Ich denke aber, wir sollten unsere persönlichen Erfahrungen nicht unbedingt zum Allgemeingut erklären. So wie ich nicht behaupten kann, dass es "nach" dem Tod "etwas" gibt (ich HOFFE es, aber ich WEISS es nicht), so denke ich, dass man nicht behaupten kann, dass es das NICHT gibt. Lassen wir uns einfach überraschen.
Aber Deinem Aufruf, JETZT zu leben, und nicht alles auf irgendeine mögliche oder fragliche "Zukunft" nach dem Tod zu setzen. JETZT will das Leben gelebt sein. Da stimme ich Dir voll und ganz zu.
Alles Gute.
PeBu
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