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Es gibt keinen Gott!Aber der Teufel steckt in jedem von uns!












Hallo Lisken,
heißt das denn, dass du an ein Leben nach dem Tod glaubst? Und wenn ja, wie stellst du dir das denn vor? Was genau meinst du damit, dass alles in Gottes Hand ist? Soll ich in dieser Aussage den berühmten Satz interpretieren: "Gott hat gegeben, Gott hat genommen"?
Ich habe mir in der letzten Zeit viele Gedanken über Gott und die Welt gemacht. Und bin u.a. zu folgendem Entschluss gekommen. Wir Menschen halten uns für etwas ganz Besonderes. Denn auch wenn es einen Gott gibt, glauben wir, dass er unser Schicksal, von jedem einzelen Menschen, im Voraus plant und leitet. Er schenkt uns also das Leben und er bestimmt, wann er es uns wieder nimmt. Worauf ich hinnaus will, klingt im ersten Moment vielleicht kindisch, aber wie können wir Menschen denn wirklich denken, dass "Gott" Zeit hat, sich über Milionen von Menschen, die täglich von uns gehen, gedanken zu machen, was mit dem einzelnen geschieht? Viele sagen, man muss sterben, wenn man seine Aufgabe hier auf der Erde vollendet hat. Welche Aufgabe hat denn ein Embryo, welches das Licht der Welt nicht erblickt, und im Mutterleib aufgrund falscher Behandlung stirbt, erfüllt? Welcher Mensch kann angesichts solcher Tatsachen einen Sinn sehen? Oder wie du schon geschrieben hast, ein Kind, dass von einem Besoffenen angefahren wird? Was für einen Sinn soll ich darin bitte sehen? Ja, diese Eltern machen sich vielleicht Vorwürfe, warum Sie nicht besser auf ihr aufgepasst haben, und selbstverständlich ist der besoffene Autofahrer Schuld. Ja, und ich mache mir Selbstvorwürfe, warum ich meinen Vater nicht zu einem anderen Arzt gebracht habe und zu 100% musst er wegen mehreren Behandlungsfehlern sterben. Ich gebe nicht einfach irgendjemandem die Schuld, sondern direkt denen, die mir meinen Vater genommen haben.
Wie kann man denn daran denken, dass der Tod besser ist als das Leben? Warum sollte es meinem Vater irgendwo anders beser gehen, als bei seiner Familie, die ihn über alles geliebt hat? Tief in mir, wünsche ich es mir sogar, dass es ein Leben nach dem Tod gibt. Der Gedanke daran, dass mein Vater irgendwo ist, wo es ihm gut geht, dass er vielleicht seine Eltern in irgendeiner Form wieder gesehen hat, das lässt meinen Schmerz für eine Sekunde kleiner werden. Aber im gleichen Moment wird mir klar, dass es kein Leben nach dem Tod gibt. Wenn es so wäre, und wir nach unserem Ableben in eine andere Welt kommen, warum hat sich bis jetzt denn kein Verstorbener mal bei seinen Hinterbliebenen irgendwie gemeldet (und ich meine nicht im Traum), warum können diese "Geister" keine Botschaft an die Hinterbliebenen senden, und uns wissen lassen, dass es ihnen gut geht, da wo sind?
Mir ist klar, dass mir keiner beweisen kann, dass es Gott gibt. Es ist eine Glaubenssache und Überzeugung. Aber warum glaubt man an Gott? Was hat man davon? Was bringt einem das, an etwas zu glauben, von dem man nicht weiß, ob das wirklich gibt?
Gruß
Hallo Wut,

ich beantworte einfach mal die Fragen, die direkt an mich gerichtet sind... die generellen Fragen, musst du dir schon selbst zusammenreimen.

Zitat:
heißt das denn, dass du an ein Leben nach dem Tod glaubst?


Nein. Es gibt kein Leben nach dem Tod - Leben ist Leben und Tod ist Tod. Woran ich sehr wohl glaube ist, dass der Tod ein Existenzzustand ist, der sich vom Existenzzustand 'Leben' allerdings unterscheidet. D.h. konkret: Ich glaube, dass ich nach dem Tod nicht aufhören werde zu existieren. (Nur bin ich dann natürlich auch nicht mehr am Leben.)

Zitat:
Und wenn ja, wie stellst du dir das denn vor?


Gar nicht. Wozu? Ich werd's ja früh genug erfahren.

Zitat:
Was genau meinst du damit, dass alles in Gottes Hand ist?


Wo soll ich gesagt haben, dass alles in Gottes Hand liegen würde? Sowas hab ich nicht behauptet.

Zitat:
Soll ich in dieser Aussage den berühmten Satz interpretieren: "Gott hat gegeben, Gott hat genommen"?


Ich würde mir nie anmassen dir vorzuschreiben, was du zu tun oder zu lassen hast .

LG
@ Wut

zunächst auch das Beileid von mir, mein Freund. Soweit ich sehen kann, bist du aufs Ärgste enttäuscht - von allem: von Gott, von der Gerechtigkeit, vom Leben, vom Schicksal. Es ist ja verständlich, dass du in Wut versinkt. Aber denke: Sollen wir alle immer so wütend sein? Ich kann dir deine Wut als Außenstehender nachfühlen - aber ich kann deswegen ganz einfach nicht so eine Wut haben wie du. Abgesehen davon, dass ich eher ganz selten einmal wütend bin.

Und trotzdem hast du Recht: Teile dich mit, schrei dir deine Wut hinaus. Etwas in sich hineinfressen ist ganz schlecht. Und gerade hier, in so einem Forum, kannst du offen über deine Wut - oder viel besser gesagt über deine Stimmung und Gefühlswelt reden, über deine Enttäuschung. Hier im Forum gibt es ziemlich einige, die sich ebenso wie du nach einer großen Enttäuschung von jeglichem Glauben an Gott abgewandt haben. Sie sagen so wie du: Gott gibt es nicht, kann es einfach nicht geben.

Doch das ist, wie schon im Vorigen erwähnt, nicht zu beweisen. Ebenso nicht das, dass es nach dem Sterben kein Weiterleben gibt. Das mit dem "Es gibt kein Leben nach dem Tod, es gibt nur ein Nichts" oder "Es gibt keinen Gott" ist fürs Erste einmal Anschauung und echte Philosophie. Das spiegelt sich auch in der positiven Annahme: "Ja, es gibt Gott" und/oder: "Ja, es gibt ein Leben nach dem Sterben. Es ist sogar sehr erlebnisreich"

Ob man sich für das eine oder andere entscheidet, das richtet sich immer nach dem, was dir persönlich lieber ist. Und dieses Gefallen finden an etwas, das kann sich mehrmals ändern, meint mit lieben Grüßen - reinwiel
Zitat:
Sollte es jemanden geben, der mir auch nur annähernd plausibel erklären kann, warum er an Gott glaubt, abgesehen davon, dass er bloß Angst hat in die Hölle zu komen, falls er es nicht macht, dann bitte meldet euch bei mir.


"Gott" ist ein lausiges Wort für etwas, das alles und dennoch nichts ist. Und das Bild, das du von Gott hast, hat heute kein anderer auf dieser Welt, hat niemand jemals in der Vergangenheit gehabt und wird auch keiner in der Zukunft haben. Insofern kann niemand ausser dir selbst an den von dir definierten Gott glauben...bzw. an ihm zweifeln.

Du bist zurecht wütend. Wäre ich auch, wenn es eine höhere Existenz gäbe, die in meinem Leben rumpfuscht oder Dinge wider meinen Gerechtigkeitssinn geschehen läßt.

Ich glaube an einen Gott, aber es ist nicht der Gott, wie du ihn dir vorstellst. Ich glaube auch nicht an einen Himmel oder an eine Hölle. Damit werde ich für meinen Glauben weder belohnt, noch muss ich büßen, wenn ich nicht glaube.

Warum ich an Gott glaube ist nicht plausibel zu erklären. Es ist eine Gewissheit, die nicht beweisbar ist. Wozu auch? Wissen ist tot. Man packt es in Bücher und stellt sie sich ins Regal. Der Glaube jedoch lebt.


Übrigens ist es sehr einfach wütend zu sein und Rache zu üben. Allerdings ist das Leid, das man dabei verursacht, Grund für eine Kettenreaktion voller Schmerz und Haß. Und nicht wenige enden in einem blutigen Krieg. Die Geschichte der Menschheit ist dafür Beweis genug.

Ist das Streben nach Gerechtigkeit es denn wirklich wert, das man selbst zur Waffe greift? Oder ist es lediglich der einfachere Weg mit dem eigenen Schmerz fertig zu werden?

Gruß
Arti
Hallo Freunde,

Jesus sagt lasst die Toten die Toten begraben - Ich bin bei den Lebenden - Bibel studieren!

Und der Teufel als - Devil - ist doch immer GEGEN das Leben - LiveD - oder Leben ausgelebt!

Also bitte an JESUS glauben!

Lovesoul-Follow Jesus!
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