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Es gibt keinen Gott!Aber der Teufel steckt in jedem von uns!












Hallo,
ja, wenn es einen Gott geben sollte, dann sollte er verdammt nochmal da helfen, wo er zu helfen hat!

Warum werden in diesem Leben eigentlich nur die Menschen bestraft, die "gut" sind. (zur Defenition des GUTEN komm ich noch).

Und all die Menschen, die von Grund auf "schlecht" sind, haben es in diesem Leben gut, und können andere wie Dreck behandeln, haben kein Gewissen, sind egoistisch, habgierig, gönen keinem anderen was Gutes und haben Freude daran anderen zu schaden. Ob Sie einem nur was schlechtes wünschen, einen Opa auf der Straße beklauen oder sich an ein hilfloses Kind vergreifen oder jemanden ermorden, und nach 5-10 Jahren Haft entlassen werden.

--- wer mir hier schreiben will, dass diese Menschen durch die Verachtung der Gesellschaft, genug bestraft werden, der möge sich das bitte sparen---

Warum widerfährt immer den guten Menschen was Schlechtes? -Menschen, die ein gutmütiges Herz haben, hilfsbereit, liebevoll sind, Charakter haben, großzügig und liebeswert sind, Menschen die an erster Stelle an andere Denken und deren Bedürnisse in den Hintergrund stellen usw.?

Ja, diese Menschen sollte Gott beschützen, denn solche Menschen braucht diese gottverdamte Welt.

Menschen die den Armen und kranken helfen, ob mit einer Spende, ein Stück Brot oder einfach nur mit einem Lächeln und ein paar tröstende Worte...

Fazit: Es gibt keinen Gott. Doch das Böse existiert und das Böse regiert die Welt, in jedem von uns (Ausnahmen, zu denen mein Vater auch gehörte, sind sehr selten) steckt ein "Teufel", bei dem einen kommt er nur eher und bei dem anderen später zum Vorschein.

Ich weiß wovon ich rede, mein Moto bis jetzt war- was du nicht willst, dass man dir tut, das füge auch keinem anderen zu.

Doch könnte jetzt jemand in mein Inneres gucken, der würde vor Schreck tot umfallen.
Niemand, der mich kennt, könnte jemals glauben wieviel Hass und Wut in mir steckt. Mit jedem Tag entferne ich mich von dem Wesen, was ich einst hatte.

Nur die Liebe zu meiner Familie hält mich am Leben und bewahrt noch in einzelnen Zügen meine Menschlichkeit.

Nein ich erfreue mich an den Schmerz anderer Menschen. Das meine ich vom ganzen Herzen, ich hoffe, dass hinter jeder verschlossenen Tür eine glückliche Familie zusammen sitzt.

Aber ich stelle jeden Tag auf's Neue fest, dass mich die Tragödien anderer - mehr und mehr- kalt lassen.

Und so empfindet jemand, dem sogar beim Hören der Tages-Nachrichten oft Tränen geflossen sind...
@Wut
Du bist persönlich enttäuscht, daß es den Gott, wie du ihn dir vorstellst, nicht gibt. Ja, so gibt es ihn auch nicht, daß ist eine Art Kinderglaube. Vielleicht mag es Gott auf einer anderen Art Ebene geben, ich weiß es nicht.
ich für mein Teil verlasse mich nicht darauf, daß Gott irgendwie oder in irgendeiner Art eingreift, und im Prinzip bedeutet es, daß man auch ein Teil Verantwortung für diejenigen übernehmen muss, die sich nicht selbst helfen können.
Ich finde für mich persönlich das Leben leichter, seitdem ich nicht mehr an einen Gott glaube (auch wenn mich bestimmt einige insgeheim dafür steinigen möchten), denn der Gedanke, von einem Gott im Stich gelassen worden zu sein war einfach unerträglich. Ich kann nicht sagen, daß ich an gar nichts mehr glaube - das stimmt so nicht. Aber bestimmt nicht an einen "gerechten" Gott.
Gott ... es gibt sicher kaum ein anderes Wort, dass soviel Potential zum Missverständnis mitbringt wie dieses.

Von welchem Gott ist also hier die Rede? Wenn ich mir die Ausführungen von "Wut" anschauen, ist der biblische Gott gemeint. Aber woher die Meinung dieser sei gerecht? Nach der Erschaffung der Welt und der Menschen tilgt dieser kurze Zeit später die meisten aus, um einige wenige zu retten. Danach befreit er "sein Volk" aus der Sklavenschaft und zieht mit denen plündernd und mordend durch die Gegend. Gerecht? Mit Sicherheit nicht.
"Gottes Wege sind unergründlich" pflegt so manch einer zu sagen. Steht man vor Schwierigkeiten, wird von Bürden gesprochen. Hat man mal Glück, ist es der Segen Gottes.

Dich, mein lieber Wut, hat es besonders schwer erwischt. Aber wer hat schuld? Gott?
Klar, denn nach deinem Verständnis hat der ja die Zügel in der Hand und kann tun und lassen, was ihm gefällt. Vielleicht hat der sich ja inzwischen von "seinem Volk" abgewandt und "seinen Menschen" gefunden, den er persönlich durchs Leben führt. Aber das bist halt nicht Du. Und auch sonst scheint er sich nicht sonderlich um Recht und Ordnung zu kümmern. Es gibt immer noch Verbrechen, Morde, Diebstähle, etc.

Folglich gibt es also einen gerechten Gott, der im hier und jetzt regiert, nicht. Das ist durchaus logisch. Aber was wäre wenn doch? Würde es Dich glücklich machen, wenn Gott Dich auf Schritt und Tritt beobachten würde und Dich jedesmal, wenn Du Unrecht begehst, mit einer Strafe belegen würde?

Vielen Menschen würde dieser Zustand sicher gefallen, allerdings haben wir da ein, nein zwei Probleme:
Zum Einen sind wir damit unserer Freiheit beraubt. Wir können in unserem Leben nicht mehr tun und lassen, was wir wollen.
Und zum Anderen geht die Dualität flöten. Und die brauchen 'fast' alle Menschen. Stell Dir doch vor, es gäbe nur Recht und Ordnung, wie könntest Du dann von Unrecht reden? Aber ohne Unrecht wäre Dir "Recht und Ordnung" völlig schnuppe, weil es eben ein dauerhafter Zustand ist. Ein dauerhafter Zustand ist aber ziemlich monoton und langweilig. Ziemlich ungenießbar.
Tatsache ist: Wir brauchen den Krieg, um den Frieden zu schätzen. Wir brauchen die Nacht, um den Tag zu würdigen. Und wir brauchen den Regen, um uns auch auf die Sonne zu freuen.
Und ... wir brauchen das Unrecht, um das Recht zu sehen.

Woher wir das haben? Wenn wir bei der Bibel bleiben, dann wars Eva ... bzw. die Schlange, die uns das alles eingebrockt hat Vor dem Biss in den Apfel der Erkenntnis waren wir ja noch im Paradies. Danach hatten plötzlich alle Menschen die Dualitätensicht. Mann/Frau | angezogen/nackt | gut/böse ... usw.

Rein theoretisch könnten wir wieder ins Paradies, wenn wir das dualistische Denken aufgeben *g* Aber es ist nicht einfach zu erkennen, dass die Dualität harmonisch ist. Sie befindet sich in einem ständigen Gleichgewicht. In einer ungerechten Welt ist jedes nette Wort Gold wert. Auf einem reinen, weißen Kleid ist jeder kleine Fleck sichtbar. Und nach mehreren sonnigen Tagen freuen wir uns auch auf den Regen ^^

Es sterben täglich viele Menschen, aber täglich wird auch vielen das Leben geschenkt. Du hattest viele schöne Stunden mit Deinem Vater verbracht, aber was ist mit den Menschen, die ohne Vater aufwachsen oder unter dessen Schlägen leiden müssen?

Du willst böse werden? Bittesehr. Du willst anderen Menschen Leid zufügen? Bittesehr. Niemand kann Dich daran hindern etwas Unrechtes zu tun oder Dich davon abhalten Deinen Mitmenschen Schaden zuzufügen. Schlag um Dich und vernichte alles Schöne, das Dich umgibt. Bereite Deiner Familie Kummer und finde Deine Freude an blutigen Machenschaften.

Andererseits gibt es da draußen genug "Rechtsritter". Menschen, denen etwas Böses widerfahren ist und die nun Rache üben. Menschen, denen etwas an Gerechtigkeit liegt und die alles dafür geben, dass das Recht ausgeübt wird. Menschen, die das Gute in die Welt bringen und das Böse vernichten wollen.

Auf welche Seite Du Dich auch immer schlägst, Du trägst zur Harmonie bei. Und das es bei Dir von einem Extrem (glücklich, lebensfroh, etc.) in ein anderes (wütend, bitter, hasserfüllt) umschlägt ist eigentlich voll normal. Ist auch in der "Liebe" so. Du "liebst" jemand mit Haut und Haar, kannst ohne sie nicht leben, bist eifersüchtig ohne Ende und dann betrügt sie Dich. Zack, ist aus der "Liebe" Hass geworden.


Was fängst Du nun mit Deinem Leben an? Lässt Du Dich von der Wut leitend zum "Bösen" verführen, oder machst Du bei den "Guten" mit?

Wenn ich Dir vielleicht einen Tipp geben dürfte. Ich halte zwar nicht viel von der Bibel und erst recht nicht von den 4 Aposteln, die zu dem NT beigetragen haben, aber es gibt da einen Menschen, der ziemlich eindrucksvoll beschrieben wird: Jesus. Nein, ich bin kein Jesusfreak Und auch kein "Christ". Dennoch hat der einiges gesagt/getan, das "besonders" ist. Darunter auch den Spruch "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst." Auch oft missverstanden ^^ Viele suchen sich nämlich ihre Nächsten selbst aus
Dieser Spruch würde Dein bisheriges Motto "was du nicht willst, dass man dir tut, das füge auch keinem anderen zu. " etwas erweitern. Und nicht nur das. Er würde Deinem Leben einen Sinn geben. Es ist bei weitem nicht so einfach, wie wütend seine Umgebung zu zerlegen, daher muss es ständig geübt werden. Am besten Du fangst bei Dir selbst an Ja, liebe Dich selbst.

Was es Dir bringt? Ganz einfach. Liebe ist die Konzentration des Lebens. Und mit Liebe ist nicht die Fixierung auf einen Partner gemeint, sondern die Liebe zu allen Menschen/Lebewesen. Erwarte keinen Dank, keinen Lohn und keine Gegenliebe. Liebe jeden Menschen wie Dich selbst. Und lebe.


Liebe ist das einzige, was wächst, in dem wir es verschwenden.
(Richarda Huch)

Die wirkliche Liebe beginnt, wo keine Gegengabe erwartet wird.
(Antoine de Saint-Exupry)

Nicht wer viel besitzt, ist reich, sondern wer viel gibt.
(Erich Fromm)

Lieben ... lieben, das ist es. Lieben ist alles.
(Ingeborg Bachmann)


In diesem Sinne und in Liebe
Arti
Hallo lieber "Wut!",
Erstmal willkommen im Forum. Ich habe die anderen Beiträge jetzt nicht gelesen, aus Mangel an Zeitgründen
Und es tut mir erstmal sehr Leid für dich, dass dein Vater gestorben ist.

Dein Vater war ein großartiger Mensch, er hat seine Mission beendet, Gott wird ihn sehr sehr reich belohnen. Was glaubst du eigentlich wie gut es ihm jetzt gehen könnte? Der Gott kann nichts dafür, dass die Menschen ihm die falschen bzw garkeine Medikamente gaben, es war ihr freier Wille.

Und: Meine Mutter hat ein totes Kind zur Welt gebracht, meine Uhroma ist gesotrben, mein Opa ist an irgendetwas gestorben, meine Tante an Krebs gestorben, ich glaube immernoch an Gott, der Tot ist leider etwas normales, dafür können wir nichts. Ich habe die Hoffnung, sie alle eines Tages wiederzusehen.

Zitat:
Warum werden in diesem Leben eigentlich nur die Menschen bestraft, die "gut" sind. (zur Defenition des GUTEN komm ich noch).

Weil die guten im Jenseits mächtig belohnt werden und die bösen im Jenseits halt bestraft werden. Wäre doch unfair und unbarmherzig, wenn er den schlechten auchnoch dazu(!) ein schlechtes irdisches Leben gibt. Vllt will Gott, dass sie glauben.
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