|
|
|
Hallo zusammen,
ich habe eine Frage die mich seit einigen Tagen beschäftigt. Ich wurde gefragt, ob es im Christentum der Fall ist das man Jesus mit Gott gleichstellt. Ich habe dies sofort verneint, da es ja in den zehn Geboten heißt: Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.
Andere wiederum haben ihr diese Frage mit einem klaren Ja beantwortet. Es gibt ja auch Christen die zur Mutter Gottes beten, aber ist es nicht so, das man eigentlich nur Gott anbeten sollte?
Ist diese Trinität im Christentum denn genau das was es zur monothoistischen Weltreligion unterscheidet?
|
|
|
|
Jesus Christus ist in Gott, und es gibt hier auch keine Götter sondern nur "3 Personen" (aus menschlicher Sicht definiert) in einem Gott!
Gruß
|
|
|
|
Hallo Jennie,
Christen glauben nur an einen Gott in drei Personen. Was natürlich schwer oder überhaupt nicht zu verstehen ist. Vielleicht könnte man die drei Personen vereinfacht als drei Erscheinungsformen verstehen.
Christen beten Maria nicht an! Sie bitten sie nur um Hilfe, um ihre Fürsprache bei Gott (bzw. Jesus). Sie bilden sozusagen mit Maria, den Heiligen und allen Gläubigen, sowohl den Lebenden als auch den Verstorbenen, eine Gebetsgemeinschaft.
|
|
|
|
| Zitat: |
| Vielleicht könnte man die drei Personen vereinfacht als drei Erscheinungsformen verstehen. |
Vereinfacht ist das die kirchliche Darstellung! Der Begriff "Person" ist hier sehr irreführend...
Gruß
|
|
|
|
Anders ausgedrückt kann man sagen:
"Für die heutige Menschheit ist Christus in Jesus verkörpert. Es ist Jesus, der unsere Menschheit zu Gott führt und dafür sorgt, daß ein jeder - ohne Ausnahme - der Erlösung teilhaft wird, und das heißt: unfehlbar zu Gott gelangen kann.
Wer aber ist Jesus ?
Jesus ist der Weg: Er ist derjenige, der den Weg, der zu Gott führt, für den Menschen überhaupt begehbar gemacht hat. Jeder, der den Weg zu Gott sucht, muß seine Nachfolge antreten.
Er ist die Wahrheit: Er ist derjenige, der in den Zustand der Wahrheit trat, indem er sich Gott vollständig geöffnet hat und sich dadurch mit Gott vollkommen vereinigen konnte.
Er ist das Leben: Er hat alle Seele der Menschheit in seine Seele einbezogen und ermöglichte dadurch - und ermöglicht auch in Zukunft - allen Menschen, jenes Leben zu leben, das zur Erfüllung ihrer Bestimmung führt. - Es ist das 'ewige Leben' , von dem Jesus so oft spricht(z.B. Mt 19.16-17 und 29; Mk 10,17 u 29; Lk 18,18 u 30)
Jesus ist ein Gesandter Gottes. Er wurde zu unserer Menschheit gesandt. Alle Seele, die unsere Menschheit bilden, gehörten schon - noch bevor sie sich individualisierten - zu ihm. - In diesem 'embryonalen' Zustand waren jedoch weder die Seelen der zukünftigen Menschen noch die Seele Jesu Einzelseelen. Dazu mußte sie erst werden, und sie mußten auch zu menschlichen Seelen werden. Eine Seele ist erst dann eine menschliche Seele, wenn sie über alle menschlichen Anlangen und Fähigkeiten verfügt und sich alles Können und Wissen erarbeitet, das zum Menschsein gehört. - Doch auch das reicht nicht aus. Denn im tiefsten Sinne ist sie erst dann eine menschliche Seele, wenn sie die Menschlichkeit in sich entfaltet hat."
Und wer mir nicht glaubt, daß es da so steht, der kann es ja nachlesen. Wenn er mag.
Aber Sinn würde es machen, wenn man sich diese Aussagen einmal durch den Kopf gehen läßt. Sinn würde es durch die Reinkarnationslehre machen, weil wir dann eigentlich auch durch alle Religionen schlendern - mal der - mal der sind und alles durchleben, was man in einer Kultur so alles erleben kann.
ISBN 3-89385-401-0 Der Erlöser - Der Weg Jesu
|
|
|