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Warum werden "Äußerlichkeiten" - nenne mal Bekleidung, Gebetsrichtung wie eben vernommen, Beschneidung, "wie begegne ich dem anderen"-Vorgaben usw innerhalb dieser Religion einen solchen Vorrang gegeben? Gehen da nicht die eigentlichen religiösen Inhalte verloren?
Gruß
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| Was heißt Vorrang? Sie sind ein Teil jeder Offenbarung. Schlimm wird es nur, wenn nur noch die Äußerlichkeiten da sind, und die geistigen Lehren verschwinden.
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@ Salam @ Tobias - es gibt einen kompass dafür! Bitte im Internet recherchieren!
@ Salam: Ja, dort steht, dass die Pflichgebete entsprechend der Richtung eingehalten wurden - aber ich habe doch was von den Gelehrten geschrieben. Naja.
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@Tobias
| Zitat: |
| Was heißt Vorrang? Sie sind ein Teil jeder Offenbarung. Schlimm wird es nur, wenn nur noch die Äußerlichkeiten da sind, und die geistigen Lehren verschwinden. |
Auf dieses Bestehen wird aber offensichtlich mehr gepocht als auf Glaubensinhalte...
Gruß
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| Zitat: |
| @ Salam @ Tobias - es gibt einen kompass dafür! Bitte im Internet recherchieren! |
Meinst du den auf den ich bereits dort verwies?
http://www.geistigenahrung.org/fpost189097.html#189097
| Zitat: |
| Auf dieses Bestehen wird aber offensichtlich mehr gepocht als auf Glaubensinhalte... |
In dieser stofflichen Welt ist die Zeit in Zyklen eingeteilt; die Erde ändert sich im Wandel der Jahreszeiten, und für die Menschen gibt es Fortschritt, Rückgang und Erziehung. Zu einer Zeit ist es Frühling, zu einer anderen Herbst, dann wieder die Jahreszeiten des Sommers oder des Winters.
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Mit den geistigen Zyklen der Propheten ist es das gleiche.
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Wenn sie ihren Höhepunkt [den Sommer] erreicht, beginnt sie sich zu neigen und niederzusteigen, und dem geistigen Sommer folgt der Herbst, wo Wachstum und Entfaltung aufhören. Lüfte werden zu verderblichen Winden, und die ungesunde Jahreszeit vernichtet die Schönheit und Frische der Gärten, Lauben und Felder. Das heißt, Liebe und Zuneigung bleiben nicht, himmlische Eigenschaften ändern sich, das Strahlen der Herzen wird getrübt, die Geistigkeit der Seelen wandelt sich, Tugenden werden zu Lastern, und Heiligkeit und Reinheit schwinden dahin. Nur der Name der Religion Gottes bleibt und der äußerliche Brauch der göttlichen Lehren. Die Grundlagen der Religion Gottes werden untergraben und vernichtet, und nichts bleibt als Riten und Zeremonien. Spaltungen bilden sich, Festigkeit wandelt sich in Unbeständigkeit und der Geist wird wie tot; die Herzen werden matt, die Seelen träge, der Winter ist da; das bedeutet, daß die Kälte der Unwissenheit die Welt umfaßt und die Finsternis der menschlichen Fehler die Oberhand gewinnt. Danach folgen Gleichgültigkeit, Ungehorsam, Rücksichtslosigkeit, Trägheit, Gemeinheit, tierische Triebe und steinähnliche Kälte und Gefühllosigkeit. Es ist wie die Jahreszeit des Winters, wenn die Erde, der Wirkung der Sommerwärme beraubt, trostlos und düster wird. Wenn die Welt des Verstandes und der Gedanken an diesem Punkt anlangt, gibt es nur noch unaufhörlichen Tod und immerwährendes Nichtsein. (Abdu'l-Bahá, Beantwortete Fragen, Kapitel 14)
Hier das volle Kapitel zum Lesen.
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