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| Also, der Zweifel von Astrella (und anderen) an meiner Echtheit, macht mich realer. Damit steht es 2:1 für mich! |
Gibt es realer als real? Ich nehme an, das soll als Scherz gemeint sein.... Ansonsten hätte hier allenfals eine Unlogik "gewonnen"!
Gruß
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Ach Vaijanath.
Natürlich ist sind es Spielchen zwischen Nebulös und uns, ich glaube, keiner von uns hat wirklich die Vorstellung, den anderen zu überzeugen.
Wir piesacken uns mit Hingabe (Fipps war es glaube ich, der auch schon mal vermutete, daß Deas uns ab und zu ein paar religöse Fundis ins Forum streut, damit wir uns nicht langweilen).
Zum Kollegtivbewusstsein: Ich würde eine Grenze ziehen zwischen der Fähigkeit, Mitgefühl und Emphatie aufzubringen und dem Gefühl, eins mit den anderen zu sein. Ich sehe mich ganz klar getrennt zum Anderen. Würde ich es nicht tun, würde ich mein Gegenüber sein Recht auf eine Identität nehmen. Ein Baby hat noch keine Idee, getrennt von der Mtter zu sein, diese Trennung erfolgt erst mit der Erfahrung, daß man einen eigenen Willen besitzt und Frau Mama einen anderen. Dieser Lernprozess setzt sich fort:Ich bin nicht Mama, ich bin nicht meine Familie, ich bin nicht meine Freunde, ich bin nicht meine Gesellschaft. Zu sagen: Ich bin "autak", ist der erste Schritt, sich wieder einzuordnen in Gesellschaft, Familie, Partnerschaft. Aber der Schritt geht nicht mehr so weit, daß man sich im anderen Menschen auflöst (auch wenn Verliebtsein sich manchmal so anfühlt).
So, und zum Thema "Realität".
Ich kann nur vermuten, woher die Sehnsucht nach dem Unerforschten, nicht Greifbaren kommt. Ich denke, es liegt in der Natur des Menschen, neugierig zu sein und alles in Frage zu stellen. Ist ja auch ok. Nur: Warum soll man den "anderen Zustand", die Auflösung, die OBEs, unbedingt schon im Leben erfahren wollen? Es gibt eine Zeit zum Leben, es gibt eine Zeit zum Schlafen und Träumen, es gibt eine Zeit zum Sterben und Totsein (und Nach-dem-Tod-leben, wie einige glauben).
Nun, sind wir nicht auf der Welt, um zu leben? Erfahrungen zu sammeln? Es ist eine Sache, sich Dinge zu erlesen und intellektuell zu begreifen, und eine Sache, Dinge auch wirklich zu erleben. Es hat eine andere Qualität, Hunger zu spüren als nur sich Hunger in seiner Fantasie auszumalen. Wir können uns reinfühlen, wenigstens ansatzweise, aber diese Emphatie kommt nicht (meiner Meinung nach) durch viele gelebte Leben, in denen wir schon am Hungertod gestorben sind, sondern einfach durch Veranlagung und Erziehung.
Je mehr Dinge wir erleben , um so ein besseres Bild können wir uns von der Welt machen.
Ich habe auch schon die spirituelle Erfahrung gemacht, "heilige Momente" mit dem Gefühl, eins mit allem zu sein.
Aber ich weiß nicht, warum die Erfahrung "wahrer" sein soll als das normale Gefühl, getrennt zu sein. Einfach weil es sich schöner anfühlt?
Psychedelische Drogen lösen unter Umständen das Gleiche aus. In manchen Kulturen werden zu Herbeiführung von Verbindungen zu einer anderen Realität, Vertreibung von Geistern oder Beschwörung von Ahnen auch Drogen eingesetzt. Ich weiß nicht, was ich davon halten soll.
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Bekommen die Worte alle eine neue Bedeutung ?
Veraltet ist die Auffassung, dass Empathie es ermöglicht, Gefühle zu teilen oder gar „in den Anderen einzudringen“. Dieser Vorgang wird mit Gefühlsansteckung oder auch "Mitgefühl" bezeichnet (für Therapeuten schwierig, aber nicht immer vermeidbar) oder ist sogar eine Grenzverletzung (für Therapeuten unbedingt zu vermeiden).
Da Gefühlsansteckung und Empathie oft miteinander verflochten auftreten und das Eine mit dem Anderen dann gleichgesetzt wird, ist eine begriffliche Trennung nicht nur für Therapeuten, sondern auch im Alltag von großer Bedeutung. Gefühlsansteckung (und auch "Mitgefühl") ist immer eine Überschreitung der persönlichen Grenzen, was das Wort „Ansteckung“ ja auch aussagt. Sie kann als positiv oder negativ empfunden, als Hilfe oder Therapie eingesetzt werden oder eher belastend wirken. Gefühlsansteckung geschieht oft unwillentlich, sie kann aber nur kognitiv beendet werden.
Wir haben zwar alle das Ziel, eins zu werden, sind es aber noch nicht - ich betone noch.
Soweit man die Tagesnachrichten verfolgt, ist das Weltgeschehen wir ein brodelnder Kessel - stets Neues wird präsentiert und nicht immer vom Besten.
Wenn das Ziel ist, daß wir als Seelen lernen müssen, dann ist der Weg wohl noch sehr weit.
Es gibt vier Zeitalter. Sie dauern insgesamt 4.320.000 Jahre und wiederholen sich zyklisch wie Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Das erste Zeitalter krita-yuga, das goldene Zeitalter - auch satya-yuga, das Zeitalter der Wahrhaftigkeit genannt -, währt 1.728.000 Jahre, das tretaa-yuga währt 1.296.000 Jahre, das dvaapara-yuga 864.000 Jahre und das kali-yuga, das jetzige Zeitalter, das Zeitalter des Streites und der Heuchelei, 432.000 Jahre. Vom kali-yuga sind erst ca. 5000 Jahre verstrichen.
http://www.focus.de/finanzen/news/f.....tbar-sein_aid_317012.html
Google als neues Lexica - schlag nach - nicht bei Duden - bei Google - neuer Slogan
Gruß
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Hm, von den anderen Zeitaltern hat dann die Menschheit noch nicht sooo viel mitbekommen.
Emphatie ist Mitfühlen und sich reinfühlen. Manchmal geht es ja eben auch so weit, daß die "Grenze" verletzt wird, daß man meint, ganz genau zu wissen, wie der andere sich fühlt, weil man mitleidet. Aber bei allem Respekt - Mitfühlen ist nicht das gleiche wie selbst erleben. Wenn ich seelische Qualen habe, weil ich mir Schilderungen von Folteropfer anhöre, ist das doch immernoch ein anderes Leid als das der Opfer. Und dann zu sagen: "Emphatisch wie ich bin, weiß ich genau, wie es dir geht, weil ich leide mit" wäre in meinen Augen anmaßend.
Ich habe nicht das Bedürfnis "eins" zu sein oder zu werden mit der Menschheit. Wie gesagt, in diesen "lichten Momenten" hat man eh das Gefühl, es zu sein. Aber zum Funktionieren braucht es ein Gegenüber, ich muß dem anderen sein Anderssein zugestehen, um ihm gerecht zu werden.
"Wir alles sind eins" mag bei einem gebackenen Kuchen stimmen, solange die Zutaten noch im Kühlschrank stehen, sind sie eben noch nicht eins.
Und solange wir als Individuum hier auf Erden weilen, können wir nur davon träumen, als Kuchen zu enden und nicht als Spiegelei.
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Astrella schrieb:
| Zitat: |
| Nur: Warum soll man den "anderen Zustand", die Auflösung, die OBEs, unbedingt schon im Leben erfahren wollen? |
Das gehört doch alles zum Leben mit dazu. Es geht um Erweiterung der Bewusstheit. Es gibt nicht "das Leben" und dann noch alles andere.
Die verschiedenen Leute befassen sich halt schwerpunktmäßig mit Fußball, Kinderaufzucht, Brückenbau, OBEs, Körperpflege, usw. -- meist mehrere Sachen gleichzeitig. Bei Katzen und Fröschen ist der Horizont vielleicht etwas enger, aber wer weiß, was sie sonst noch treiben, wenn sie schlafen. Die Mieze kann den Wachzustand vielleicht gar nicht so deutlich von einer OBE unterscheiden, falls sie eine hat. Tod, Leben, Diesseits, Jenseits, verschiedene Wirklichkeiten -- es ist alles ein in ständigem Fluss befindliches Kontinuum. Höchst interessante Sache!
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