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@Vaijanath
Es ist wohl das Normale, dass die meisten Leute auf unserer Realitätsebene so in diese Realität involviert sind, dass sie dich grundsätzlich nicht begreifen werden, sondern all das als naive Träumerei und diese Realität als von außen gegeben ansehen müssen. Man merkt, dass du dich zeitweilig schon aus dieser Realität herausgehoben hast und dann mit größerer Einsicht wieder in sie zurückgekehrt bist. Da sieht das Leben dann einfach ganz anders aus. Es ist ein großes Glück (wahrscheinlich durch unzählige Leben erarbeitet), wenn einem das einmal gelungen ist, aber vermitteln kann man das nicht. Es wird grundsätzlich missverstanden, außer von denen, die schon ganz nahe dran sind und vielleicht nur noch einen kleinen Anstoß benöten. Ich bewundere zwar deine Geduld, aber bringen wird's nicht viel. Eher verfestigt sich noch der gegenwärtige Zustand deiner Mitdiskutanten, weil sich ja immer eine Abwehr gegenüber den Dingen einstellt, die für jemanden unreal sind. Nekilotte und Nebulös, und wer immer es auch sei, kämpfen derzeit gerade an ihrer eigenen Front, und anders geht es ja wohl auch nicht. Also plage dich nicht zu sehr ab.
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@fipps
| Zitat: |
| Nekilotte und Nebulös, und wer immer es auch sei, |
Ich...ich...*meld*
Mich dürstet es nicht nach allumfassender Weisheit und Erleuchtung.
Da ich Reinkarnationen für ...hm...eine Glaubenssache halte (an die ich nicht glaube), sieht es für mich so aus, als wenn jemand, der versucht, die Realität zu verlassen..öhm...irgendwie eine Todessehnsucht hat.
@nebu
Hm...ich muß sagen, daß ich nicht ganz so verstehe, was Liebe und Gerechtigkeit miteinander zu tun haben.
Ich verteile Liebe nicht nach dem Gießkannenprinzip, um dem Ideal der Gerechtigkeit "gerecht" zu werden.
In der Bibel gibt es doch dieses schöne beispiel mit den Arbeitern am Weinberg, in dem die Arbeiter, die zuletzt kommen, das gleiche bekommen wie die, die den ganzen Tag geschuftet haben. Völlig ungerecht! Oder doch nicht? Jeder bekommt das, was er braucht, einen Tageslohn, einen Lohn, der ein Tag Leben ermöglicht.
Vielleicht noch ein anderes Beispiel: Ich habe zwei Kindermädchen. Eine bekommt fast das Doppelte von dem, was das andere bekommt. Ungerecht. Klar, oder?. Nun, das Kindermädchen, daß mehr Geld bekommt, besucht eine Abendschule was Geld kostet) und hat eine kleine Familie, während das andere Kindermädchen noch bei Mama wohnt.
Jeder bekommt das, was er braucht. Nicht, was er erarbeitet hat.
Und bei Liebe ist es auch so. Sie ist an keine Bedingungen gebunden, man muß sie sich nicht erarbeiten. Ich liebe keines meiner Kinder mehr, wenn es folgsam und brav ist und mir mithilft.
Und Liebe ist an sich nicht dual. Es gibt zwar das Gegenstück, den Hass, dazu, aber nicht erst wenn ich mal gehasst habe, (oder sonst welche Abneigung gespürt habe), kann ich lieben.
Für mich ist der wirkliche Gegenpart zu Liebe Gleichgültigkeit.
Und Gleichgültigkeit, wenn du dir das Wort mal genau anguckst, kommt deinem Gerechtigkeitssinn schon sehr nah. Erst wenn man gleichgültig ist, kann man Recht sprechen. Wie ein Richter, der nicht persönlich involviert sein darf. Ob das Recht in jedem Fall (und von welchem Standpunkt aus) gerecht ist, ist eine andere frage.
Denn ich wage zu bezweifeln, daß es eine objektive Gerechtigkeit gibt.
Ansonsten würde man bestimmt einen Computerprogramm schreiben und damit das Gericht ersetzen. Tut man aber nicht.
Jedenfalls jetzt noch nicht.
Boah, ich habe eine Marktlücke entdeckt....
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Sakina
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| Ob das Recht in jedem Fall (und von welchem Standpunkt aus) gerecht ist, ist eine andere frage. |
Wer es gerne etwas komplizierter mag.
http://www.soziale-systeme.ch/leseproben/teubner.htm
| Zitat: |
Zum Thema Impuls geben.
Ich fahre nun los noch einen Mandanten in der JVA aufsuchen. |
Vieleicht mal mit der Pferdeflüssterermethode probieren.
mffffgggg gnostik
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@Astrella
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| Mich dürstet es nicht nach allumfassender Weisheit und Erleuchtung. |
Da haben wir's! Mich dürstet danach. Da hast du mir ja geradezu eine Erkenntnis vermittelt. Plötzlich weiß ich, warum ich unser Kulturleben so unsäglich belanglos finde und an Alltagsdingen wie Berufserfolg und Geldverdienen so wenig Interesse entwickeln kann. Tolle Sache!
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@gnostik,
| Zitat: |
Vieleicht mal mit der Pferdeflüssterermethode probieren.
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Kenne ich leider nicht.
Ich glaube auch offen gestanden nicht, dass der Betroffene sonderlich einsichtig wäre.
Der Typ war, ist und wird aller Wahrscheinlichkeit nach ein Riesenarsch bleiben.
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