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New-Age, Esoterik, Ufoglauben .... neue Religionen?












@Vajianath
Zitat:
Wie würdet Ihr die Frage von Nebulös beantworten?

Überhaupt nicht, das habe ich längst aufgegeben, weil die Nachfragen wieder einen Kreis bilden....vergebene Mühe.

Gruß
Offtopic
Zitat:
Wie würdet Ihr die Frage von Nebulös beantworten?

Los, Neki, Posi...euer Lehrer hat euch eine Frage gestellt.
Er versucht euch in den Unterricht zu involvieren. Also strengt euch an.
@Vaijanath,
Zitat:
Und ich betrachtete die wenigen Leute in meinem Wagon, als ich ein Licht in ihren Augen bemerkte, ein Glimmen. Dieses Licht war in allen Augen ein und das selbe Licht. Und mir wurde bewußt, dass ich dieses Leuchten kannte, es war das Licht in meinem Inneren

Tjö, solche Erlebnisse hatte ich auch schon, konnte ich mir ob des Konsum bestimmter Substanzen aber ganz rational erklären.
Zitat:
Dies war eine sehr zentrale Erfahrung in meinem Leben und sie ist mir ein wenig heilig.
Später las ich, dass der Urklang Om in den indischen Schriften genau so beschrieben wird, wie das Summen Hunderter von Bienen.

Wir haben da einfach arg unterschiedliche Erlebniswelten.
Zitat:
Dieses Licht sehe ich inzwischen immer häufiger in den Menschen, die zu mir kommen, in meinen Freunden, meiner Familie und wenn ich es sehe, empfinde ich Liebe.

Dazu brauche ich kein Licht zu sehen.
Zitat:
Ich spüre regelrecht, wie meine Patienten in diesem Moment auftauen und sich mir öffnen.

Ich glaube, bei mir würde das Fluchtreflexe auslösen.
Zitat:
Eine Matheaufgabe kann man mir Liebe nicht lösen, einen Fahrschein kann man mit Liebe nicht lösen (oder doch, wenn man die innere Haltung dabei meint), einen Knoten kann man nicht mit Liebe lösen.

Ich habe es auch nicht nur auf solch triviale Ereignisse eingeschränkt, sondern so allgemein und universell, wie es von dir ausgedrückt wurde verstanden. Dies ändert aber nichts an meiner Ansicht.
Zitat:
Also kein Grund zur künstlichen Aufregung.

Ich rege mich doch gar nicht auf. Ich habe lediglich eine völlig andere Weltsicht.

Zitat:
Wie können wir in höhere Sphären des Seins eintauchen, Kontakt aufnehmen? Warum sind sie uns verborgen, wo sie doch angeblich ständig gegenwärtig sind? Wie würdet Ihr die Frage von Nebulös beantworten?

1. Gar nicht.
2. Weil sie vielleicht gar nicht da sind.

@astrella,
Zitat:
Also strengt euch an.

Hab ich.
Zitat:
außer Neki - und dafür liebe ich ihn. )

Da werd ich ja fast rot. Mag dich auch.
@Vajinath

Zitat:

Diese Art der Liebe ist es, die meiner Meinung nach die höheren Ebenen für uns öffnen.


Ich bin mir nicht sicher ob das einfach nur ein Missverständnis ist. Das der Begriff der Liebe allein von jedem subjektiv und niemals gleich interpretiert wird sollte wohl klar sein, ich denke das ist aber auch garnicht der Punkt.
Die Art und Weise wie ich mein Haus oder mein Land liebe sollten wir doch unterscheiden von etwas, was diese Liebe auch erwidern kann. Ein lebloses oder nicht greifbares Objekt sollte damit Schwierigkeiten bekommmen.

Wir reden hier doch über das Zwischenmenschliche. Wenn Liebe in diesem Kontext tatsächlich funktionieren soll, muss doch vorrausgesetzt sein das mein Gegenüber diese Liebe auf die gleiche Art erwidert. Ist dies eben nicht der Fall, kann Liebe auch die abenteuerlichsten (negativen) Phänomene hervorrufen. Für eine funktionierende "Liebe" ist somit jedes Subjekt abhängig von einem anderen Subjekt.

Ob Gott darin Platz hat ist eine ganze andere Frage, von "höheren Ebenen" will ich garnicht erst reden.

Gruß
Zitat:
Nun das ist eine sehr menschliche Interpretation von Liebe, eine Liebe, die mit einem kleinen Ja und einem großen Nicht verbunden ist. Warum soll aber immer zwangsläufig dieses Nicht dabei sein?


Weil man nicht alles und jeden gleichzeitig lieben kann. Das geht nicht, weil das Gefühl der Liebe (also Zuneigung), nur existieren kann, wenn man auch Abneigung kennt, bzw. wenn auch Abneigung möglich ist. Wenn man aber alles und jeden wirklich liebt, dann gibt es keine Abneigung mehr, und damit auch keine Liebe. Selbst das Aufbauen von Liebe geht nur, wenn man gleichzeitig eine Idee von Abneigung in sich hat. Man kann also nicht völlig gerecht und gut lieben. Alles und jeden gleich gerecht und objektive zu behandeln, funktioniert nur, wenn man Emotionen wie Liebe und Hass überwinden kann. Sobald man anfängt zu lieben (egal in welcher Form), stört man ein Gleichgewicht. Um durch den schmalen Spalt gelangen zu können, der auf die höheren Ebenen führt, darf man sich nicht auf eine Seite ziehen lassen.

Zitat:
Und da schrieb ich, mir falle kein anderer Grund ein, als dass wir die dazu nötige Liebe nicht haben. Und das versuchte ich dann über meine Ausführungen zur Liebe zu begründen.


Jeder liebt. Es gibt ständig Liebe in allen möglichen Formen. Irgendwie zu lieben ist nichts besonders, es ist völlig natürlich. Auch die, die viel hassen (oder gerade die), lieben auch viel. Warum sollte so etwas weltliches der Weg zu etwas übernatürlichem sein?

Zumal doch jeder von uns zustimmt, dass man, wenn man liebt, nicht mehr wirklich objektiv ist, oder? Nicht umsonst heißt es doch, dass Liebe blind macht. Liebe lenkt einen ab und raubt einem die Sinne, das ist nicht schlecht, es ist sogar gut, es gibt nichts Besseres für ein ganz normales Allerweltsleben, wie Astrella es sich wünscht. Aber wenn man sich von der Normalität lösen will, um etwas Höheres zu erreichen, dann macht es doch keinen Sinn, wenn man sich in die normalste Sache der Welt hineinsteigert.

Viel mehr sollte man sich doch davon lösen, um offen zu sein, für die neuen Dinge.


Zitat:
Wenn ich meinen Vater liebe, muss ich dann meine Mutter nicht lieben?


Wenn du deinen Vater liebst, dann lässt du ihm Gefühle zukommen, die du anderen Vätern nicht zukommen lässt. Du müsstest alle Väter so lieben, wie deinen Vater, um übernatürlich gerecht zu sein. Das ist aber nicht möglich. Selbst wenn es möglich wäre, würde in so einem Fall die Liebe nichts "spürbares" mehr sein, weil es dann kein Gegenstück mehr dazu gibt.

Zitat:
Ich denke ein Großteil unserer Diskussion ist ein Missverständnis, weil wir unter dem Wort Liebe unterschiedliches verstehen.


Könnte sein.
Man könnte es auch als eine Art von Liebe betrachten, wenn man, weil man die objektive Gerechtigkeit so sehr liebt, aufhört zu lieben
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