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Meister Eckehard sagte: "Wenn da Liebe ist und da sind Zwei am Anfang und am Ende Zwei, dann macht Liebe keinen Sinn. Liebe macht nur Sinn, wenn am Anfang Zwei sind und am Ende Eins." Liebe ist der Kit, der alles verbindet. Alle Teile unserer Seele, damit wir ein ganzer Mensch werden und eben nicht im Hinterkopf miese Gedanken haben und auf der Zunge freundliche Worte säuseln (Da sind mir die 10 ehrlichen Arschlöcher auch lieber), alle Teile unserer kollektiven Seele (Familie, Freunde, Welt) und das kosmische Bewußtsein (=Gott).
Das erstaunliche ist doch, dass in dem Maße, wie wir es schaffen "ganz-er", heiler zu werden, in dem Maße fühlen wir uns mit allem verbunden, in dem Maße sind wir voller Glück und die kosmischen Energien fließen frei durch uns hindurch. (.....Wir werden heilig und vollkommen, wir durchdringen alle Welten, werden ein Trilokanatha, ein Herr der drei Welten und steigen auf in die Welt des Bewußtseins....)
Fipps schrieb
| Zitat: |
dass Wahrheit ein eigenes, vor allem ein höchst subjektives Ding ist."
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Dem möchte ich hinzufügen, nicht nur die Wahrheit ist höchst subjektiv, unser aller Realität ist höchst subjektiv, hier die Welt vor unseren Augen. Und wir können uns entscheiden, wie unsere Welt aussehen soll.
Gurumayi Chidvilasananda sagte: Wer geliebt werden will, der muss anfangen selbst zu lieben.
Zum Thema, Alexander Collier gab ein Interview (you tube) über seine intensiven jahrelangen wiederkehrenden Begegnungen mit den sog. Andromedarianern, das mich sehr beeindruckte. Er wiederholte mehrfach: love is the bottom-line. Es sei die Lösung von allem, vor allem der Weg des individuellen und kollektiven Aufstiegs. Aber genauso wenig wie man Liebe einklagen kann, genauso wenig kann jemand anderes für uns lieben. Für uns Deutsche ist Liebe ein starkes Wort. Amis kommt das viel einfacher über die Lippen. Aber Liebe ist genauso in Mitgefühl, Verständnis, Toleranz zu Hause.
Lieber Gruß Vaijanath
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@Gabriele
Aha, die Freie Zone. Ich habe davon gehört, aber es hat mich nicht weiter interessiert.
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| Nebulös fragte, warum wir diese höhere Wirklichkeit, diese feinere Schwingung nicht wahrnehmen, wenn sie denn immer um uns rum ist. |
Viel interessanter ist doch die Frage, warum diese Schwingungen niemandem etwas nützen. Es ist ja schon höchst verwunderlich, dass angeblich nur einige Auserwählte sie wahrnehmen können, aber warum können dann diese Auserwählten nicht mal irgendeinen objektiven Nutzen daraus ziehen? Warum kommt da nicht das kleinste bisschen rüber, das in irgendeiner Form ihre Existenz beweisen würde, das wäre doch so leicht.
| Zitat: |
| Dagegen können positive Gefühle (und da meine ich keine vorgegebenen, nichts Aufgesetztes, nichts Scheinheiliges) uns erheben, Licht in uns bringen. Paradebeispiel ist ein/e frisch Verliebte/r die/der vor lauter überfließendem Glück die ganze Welt umarmen möchte. Er/Sie läuft wie auf Wolken und strahlt so viel Glück aus, dass man davon angesteckt wird. |
So ein vor Liebe Blinder, sieht aber nur das, was er sehen will, und nicht das, was wirklich ist. Ein denkbar schlechtes Beispiel, würde ich sagen, weil damit der Verdacht geschürt wird, dass alles eher ein Wunschtraum ist, der - wie das Verliebt sein - schnell zerplatzt und nur selten was mit der Wirklichkeit zu tun hat.
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@nekilotte
Liebe Nekilotte,
Du schreibst:
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Ich muss den anderen nicht lieben, um in der Sache eine Einigung zu erzielen. Ebensowenig wie man immer eine Einigung erzielen kann oder muss. Ein Leben in voller Harmonie ist nicht nur illusorisch - klingt auch irgendwie langweilig.
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Klar. Vielleicht verbinden wir auch eine einseitige Vorstellung mit dem Wort Liebe. Es geht sicher nicht um ein Gesäusel: Ich liebe Dich, während der andere einem gerade auf den Füssen steht. Liebe kann sich auch darin ausdrücken, dass ich in den Augen des Fremden, mich selbst sehen kann, oder zumindest ein Stück weit in seine Schuhe schlüpfen kann. Das Spannungsfeld der Liebe beginnt bei Toleranz, dann Empathie, Achtung, Sympathie, "neutrale" Liebe, bedingungslose Liebe bis hin zum Gefühl der Einheit. Wobei alle diese Begriffe nicht auf einer ganz geraden Linie liegen, aber prinzipiell sind sie eine Steigerung und eine Herausforderung.
Es geht auch nicht um eine Gleichmacherei, also die Verschiedenheit so hinzubiegen, dass es alles gleich ist, sondern um eine Achtung der Verschiedenheit bei gleicher Wertigkeit. Also das Gemeinsame, Verbindende und Positive in der Verschiedenheit zu sehen, sonst wäre es langweilig, ja. Es geht auch nicht um Harmonie um jeden Preis, sondern darum, alles im Fließen zu lassen. In uns und unserer Gesellschaft ist zu viel im Diskonsens zum Stillstand gekommen. So ein Diskonsens ist schlecht, nicht der Diskonsens, der sich noch bewegt.
15 Jahre Strafverteidigung. Ja, ich kann mir vorstellen, dass man da den Glauben an die Menschheit verlieren kann. Ich habe in 25 Jahren Medizin das Vertrauen in die Wissenschaft verloren. Wir haben also Verschiedenes gemeinsam verloren.
LG Vaijanath
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@nebulös
Lieber Nebulös,
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| Viel interessanter ist doch die Frage, warum diese Schwingungen niemandem etwas nützen |
Diese Schwingungen sind auch Bewußtsein. Würdest Du Dich benutzen lassen?
Sie können uns benutzen, nicht umgekehrt. Wir können sie bestenfalls einladen, oder uns gegen sie sträuben, aber wir können nicht über sie verfügen. (Für "sie" kannst Du Schwingung setzen, Engel, Geistwesen, Gott, gute Aliens...)
Nun ich denke da kommt schon einiges rüber, aber auch da ist es so, dass wir unsere Welt ein Stück weit selbst formen im Sinne einer self fulfilling prophecy. Wir können uns nur öffnen, wir entscheiden nicht wann und wie und ob wir etwas erleben, erfahren. Kann natürlich auch eine gute Ausrede sein, oder auch nicht.
| Zitat: |
| ...ein vor Liebe Blinder, sieht aber nur das, was er sehen will, und nicht das, was wirklich ist. Ein denkbar schlechtes Beispiel.. |
Weiß nicht, wer wirklich blind ist. Vielleicht ist die Welt doch voller Liebe und wir haben den Knick in der Optik, die dunkle Brille auf der Nase und sehen es nicht. Vielleicht sieht der vor Liebe Blinde die reine Wahrheit? Wer weiß?
Lieber Gruß Vaijanath
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