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Liebe Freunde,
auch bei mir sind das Zusammenschauen von Erlebtem, Gelesenem und Gedachtem. Und wie bei Euch auch war ich in der Vielzahl an esoterischen, religiösen, paranormalen Phänomenen und Erklärungen irgendwie verloren, allerdings so scheint mir, hat sich dieser Wust wieder ein wenig für mich geklärt und nach der Entfaltung in die Vielfalt erlebe ich jetzt so etwas wie ein Zusammenfließen in ein Bild. So wie wenn man ein Puzzlespiel anfängt, vor den vielen Teilen das Ganze nicht sieht, sich mit den Einzelteilen beschäftigt und die passenden zusammensucht und nachdem 80% des Puzzles fertig vor einem liegt, man auf einmal das Bild des Ganzen darin erkennt.
Eine wichtige Quelle ich für mich ist der Kashmir Shivaismus. Dieser sagt auch, dass wir keine Erkenntnis gewinnen, wenn diese nicht zuvor schon in uns war. Es also nichts Neues, es ist nur ein Aufdecken von altem Wissen. So wie der Bildhauer, der in dem rohen Stein die fertige Statue sieht und nur den Abraum beiseite schafft. Intuition, Erkenntnis, Erfahrung: All das sind Momente, in denen wir uns für unser Ur-eigenes Wissen öffnen. Tatsächlich blitzt es ja auch in einem Sekundenbruchteil in uns hervor. Es ist ein Begreifen ohne Worte, erst später können wir es in Worte fassen.
LG. Vaijanath
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@nebulös
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| Wie erklärst du dir, dass es zwischen diesen Ebenen keinen Informationsaustusch gibt? Immerhin muss das ja möglich sein, wenn Christus von dort zu uns gekommen ist. Warum wird uns das alles nicht einfach ganz eindeutig offenbart? |
Wenn uns alle Ebenen immer bewußt wären, dann wären wir im höchsten Zustand, noch jenseits des Gottesbewußtseins in der Transzendenz, dem Nichts. Dein Frage ist in der letzten Konsequenz die Frage nach der Schöpfung an sich. Ohne den Schleier, der uns den Blick auf unser wahres Sein verwehrt, gäbe es keine Welt, keinen Gott, nichts zu entscheiern, nichts zu offenbaren.
Im Kaschmir Schivaismus wird der Grund für diese Schöpfung als Gods-sport das göttliche Spiel genannt. Es ist Gottes Eigenschaft zu erschaffen, wie es die Eigenschaft won Wasser ist nass zu sein. Gott ist seine Schöpfung. Diese Äonen dauernde Reise des verblendeten Ichs auf der Reise zurück in die Einheit. Clifford Stone (siehe Postings weiter vorne) spricht genau das aus als Ergebnis seiner intensiven Begegnung mit einem Alien. Es ist das Abenteuer, das Abenteuer unseres Lebens und die Suche nach uns, dem Stein der Weisen, nach Gott, dem Selbst....
LG Vaijanath
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| Im Kaschmir Schivaismus wird der Grund für diese Schöpfung als Gods-sport das göttliche Spiel genannt. |
Wenn es letztendich nur ein Spiel ist, warum die Sache dann so mystifizieren und es nicht ganz einfach als Spiel bezeichnen? Wenn Informationen ganz bewusst zurückgehalten werden, um ein Spiel nicht kaputt zu machen, dann ist das mehr eine unterhaltsame Show und weniger ein erleuchtendes Wunder.
Und was jetzt der Unterschied zwischen OBEs und Klarträumen ist, hat mir immer noch keiner gesagt
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@nebulös
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| Und was jetzt der Unterschied zwischen OBEs und Klarträumen ist, hat mir immer noch keiner gesagt |
Das liegt daran, dass Wochenende ist.
Beim luziden Traum weiß man, dass man träumt, bei einer OBE weiß man, dass man NICHT träumt. Aber so scharf ist die Trennlinie dann doch wieder nicht zu ziehen. Die beiden Dinger fühlen sich unterschiedlich an. Schwer zu beschreiben. Ich zitiere http://www.mind-gate.com/OBE/obe-faq/holzer.html:
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4. Gibt es einen Unterschied zwischen OBEs und luziden Träumen?
Auch auf diese Frage lässt sich leider keine allgemeingültige Antwort finden, sie ist auch im OBE-Forum ziemlich umstritten. Manche OBEler vertreten die Ansicht, bei einem luziden Traum habe man genau wie bei einer OBE den Eindruck einer Realität, in der man sich ohne seinen physischen Körper aufhält, das was man erlebt, sei für denjenigen "real", und daher gäbe es keinen Unterschied. Andere, darunter Robert Peterson, der Autor des Buches "Praxis der außerkörperlichen Erfahrung", sehen sehr wohl einen Unterschied und behaupten, ein luzider Traum finde lediglich im Kopf statt und sei daher etwas Subjektives, während OBEs in einer objektiven Realität stattfinden.
Ich neige eher dazu, mich auf die Seite von Peterson zu stellen, vor allem deswegen, weil ich luziden Traum und OBE schon öfters unmittelbar nacheinander erlebt habe (luzider Traum - Aufwachen - Körperstarre - OBE) und dabei stets den Eindruck hatte, der luzide Traum sei eben nur ein Traum gewesen, während ich bei OBEs das Gefühl absoluter Realität hatte. Im Gegensatz zu Vertretern der Theorie, dass alles "real" sei, was jemand im Augenblick erlebt, ob physische Welt, Traum, OBE oder was auch immer, vertrete ich schon die Ansicht, dass es unterschiedliche "Realitätsgrade" hinsichtlich der Objektivität oder Subjektivität des Erlebten gibt - vom wirren Traum, der eine reine Erfindung des Gehirns ist und der Aufarbeitung diverser Erlebnisse dient, bis zur absolut realen OBE in der physischen Welt, wo tatsächlich von einem Geheimzettel in einem verschlossenen Raum abgelesen wird. Allerdings bin ich wie auch bei der Frage der verschiedenen Zweitkörper der Meinung, dass diese Unterscheidung stufenlos ist. Ein luzider Traum kann mehr oder weniger objektiv sein, er kann auch eine tatsächliche Astralwanderung sein (muss aber nicht), auch OBEs können je nach Klarheit des Bewusstseins eher "realistisch" oder "traumartig" erlebt werden. Das charakteristischste Merkmal, das für mich eine OBE von Träumen jeder Art unterscheidet, ist für mich jedoch das tatsächliche Erleben des Austrittes, der Ablösung vom physischen Körper. Ein luzider Traum ist möglicherweise "out-of-body", aber der Träumer kann es nicht mit Sicherheit feststellen, weil die "experience" fehlt. |
Besser kann ich es auch nicht beschreiben.
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Dann frage doch mal diesen Christus, wenn du es selber nicht weißt....
Gruß
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