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Hallo Ellen und Robi,
danke für Eure Antworten, die mich ein Stück weit weiterbringen.
Wozu mich noch sehr Eure Meinung interessieren würde, wäre:
Warum antwortet mein Ggü stets mit ja oder nein?
Und warum greife ich mich selbst an? Der Griff an den Hals, der ja seltsamerweise mit dem Fuß stattfindet...
Vielen lieben Dank für Eure Hilfe,
Grüße, Caine
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Warum antwortet mein Ggü stets mit ja oder nein?
Deutet wohl darauf hin, daß du die richtigen Fragen selbst finden mußt. Dann bekommst du Bestätigung oder eben eine Abfuhr. Es ist die Kommunikation mit deinem inneren Selbst, daß dir gezeigt wird. Ist doch wunderbar, wenn du dich entscheiden willst, frage vorher immer um das Einverständnis deines inneren Selbstes um zu dir zu finden. Oder anders ausgedrückt: Folge deinem Herzen.
Und warum greife ich mich selbst an? Der Griff an den Hals, der ja seltsamerweise mit dem Fuß stattfindet...
Also irgendwie habe ich diese Vorstellung, wie sich unter dir ein Abgrund öffnet, das Angreifen deutet ja darauf hin, daß du die Verbindung zur eigenen Tiefe wieder zuschnüren wolltest. Aber diese Verbindung bringt dich nach Hause. Du hast als inneres Selbst entschieden aufzuwachen, da gibt es nichts dran zu rütteln.
Es ist ein sehr hoffnungsvoller Traum. Ein Grund zur Freude.
Ich freue mich mit dir,
nun freue dich mit dir.
Lieben Gruß,
Robi
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Ich bin auch der Meinung von Robi
Freue dich!
Fuss= Sprachliche Verbindung der Gedanken in der Dualitaet oder Polaritaet (erweckt den wirklichen Menschen)
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Hallo Ihr beiden,
aufgrund langen, aber leider nicht sehr erholsamen Urlaubs erst heute eine kurze AW. Danke für Eure Einträge. Einwas hat mich sehr gefreut zu lesen: "...ein hoffnungsvoller Traum..."
Von diesem Standpunkt aus habe ich das ganze noch nicht betrachtet.
Jedenfalls fühlt sich das alles mit Euren Erklärungen etwas besser an im inneren.
Bis dato hat sich dieser Traum nicht wiederholt, auch nicht annähernd. Es ist auch nichts vorgefallen, was ich irgendwie damit in Verbindung bringen könnte, falls Euch das interessiert.
Danke!
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Hallo Caine,
es ist ein besonderer Augenblick, wenn der Geist an die innere Tür anklopft. Er fordert dich auf sie zu öffnen, denn diese Kraft klopft nur, wenn Sie dich für fähig hält, dies auch zu schaffen.
Wie bei den Sufis, beginnt die innere Reise mit dem ersten Schritt ins Unbekannte. Auf diesem Weg geht es nur vorwärts, geradeaus. Dieser Geist, der die Welt regiert und ordnet - bis ins Kleinste - baut Situationsgebäude derart, daß du aus allem etwas lernen kannst. Am besten betrachte ich mich als Schüler, der nichts ablehnt oder sich an etwas klammert. Überall umgeben mich Seine Zeichen, damit ich diese größte Absicht zu erkennen lerne.
Langsam erwache ich aus meinem Schlummer und sehe eine Welt durch einen Türspalt, die mein eng abgestecktes Ego überfordern. Da ist ein Wissen im Inneren des Menschen, das sich nicht in Worte und Gedanken kleiden läßt.
Caine, ich habe eine ganze Weile gesucht, bis ich dieses Gebet gefunden habe. Es hat mich entflammt. Bitte nimm es einfach als Geschenk an dein Innerstes an.
Preis sei Dir, denn Du entrückst mich durch die Lieblichkeit Deiner Rede. Du richtest mich auf den Horizont, darüber die Sonne Deines Antlitzes strahlend erscheint. Du bewirkst, daß ich mich Dir zuwende zu einer Zeit, da die meisten Deiner Geschöpfe von Dir abgefallen sind.
Du bist Der, o mein Gott, Der das Himmelstor mit dem Schlüssel Seines Namens, der Ewiggesegnete, der Allgewaltige, der Allherrliche, der Größte, aufschließt. Du rufst die ganze Menschheit zum Meere Deiner Gegenwart. Kaum erscholl Deine lieblichste Stimme, da regten sich all die Bewohner im Reiche der Namen und die himmlischen Heerscharen. Mit Deinem Ruf wehte der Duft aus dem Gewande Deiner Offenbarung über solche Deiner Geschöpfe, die Dich lieben, und über die aus Deinem Volke, die nach Dir sich sehnen. Sie erhoben sich und brachen eilends auf zum Meere der Begegnung mit Dir, zum Horizonte Deiner Schönheit, zum Heiligtum Deiner Offenbarung und Deiner Majestät, zur Weihstatt Deiner Gegenwart und Deiner Herrlichkeit. So trunken machte sie der Wein der Wiedervereinigung mit Dir, daß sie sich losrissen von jeder Bindung an das, was sie selbst und andere besaßen.
Das sind Deine Diener, welche die Unterdrücker mit all ihrer Überlegenheit nicht abschrecken können, die Augen auf das Heiligtum Deiner Majestät zu richten, und die Scharen der Tyrannei sind unfähig, sie das Fürchten zu lehren oder ihre Blicke vom Morgen Deiner Zeichen, vom Aufgangsort Deiner Beweise abzulenken.
Ich schwöre bei Deiner Herrlichkeit, o Du Herr allen Seins, Du Lichtspender für alles sichtbare und alles Unsichtbare! Wer aus den Händen Deiner Freigebigkeit die Lebenswasser Deiner Liebe in Fülle trinkt, wird sich durch nichts, was Deinen Geschöpfen zugehört, von Dir abhalten lassen, noch ist er je verzagt, wenn sich auch alle Bewohner Deines Reiches weigern, Dich anzuerkennen. Mit lauter Stimme wird ein solcher Mensch vor allen im Himmel und auf Erden dem Volke künden, wie hoch das Meer Deiner Großmut wogt und wie hell die Gestirne am Firmament Deiner Gnadengaben strahlen.
Glücklich ist fürwahr der Mensch, der sich dem Heiligtum Deiner Gegenwart zuwendet und sich von allen Bindungen außer der Deinen freimacht. Wahrhaft erhaben ist, wer Deine Herrlichkeit bekennt und seine Augen auf die Sonne Deiner Gnade richtet. Mit Verstand begabt ist, wer um Deine Offenbarung weiß und Deine mannigfachen Beweise, Deine Zeichen und Zeugnisse anerkennt. Einsichtig ist, wer seine Augen vom Glanze Deines Antlitzes erleuchten läßt und Dich anerkennt, sobald Dein Ruf erhoben ist. Hörend ist, wer sich anleiten läßt, Deiner Rede zu lauschen und dem wogenden Meer Deines Wortes nahezukommen.
Sieh diesen Fremdling, o mein Herr, der eilends seine erhabenste Wohnstatt im Schutze Deiner schirmenden Barmherzigkeit aufsucht. Sieh diese leidende Seele auf das Meer Deiner Heilung schauen.
O Du mein Gott, der Du meine Seele entflammst! Blicke alsdann auf meine Tränen, meine Seufzer, meine Herzensnot und das Feuer, das mein ganzes Wesen verzehrt. Deine Herrlichkeit ist mein Zeuge, o Du Licht der Welt! So sehr entflammt mich das Feuer Deiner Liebe, das unaufhörlich in mir lodert, daß jedes Deiner Geschöpfe, das mir nahe kommt und mir sein inneres Ohr zuneigt, hören muß, wie es in meinen Adern braust.
So hingerissen bin ich von der Süße Deiner Rede, so trunken vom Weine Deines zarten Erbarmens, daß meine Stimme nie zum Schweigen kommen kann und meine flehenden Hände nicht davon ablassen, nach Dir sich zu recken. Du siehst, o mein Herr, meine Augen auf Deine Gnade gerichtet, meine Ohren zum Reiche Deiner Rede gewandt, meine Zunge gelöst, Dein Lob zu preisen, mein Gesicht Deinem Antlitz zugekehrt, das alles von Deinem Wort Erschaffene überdauert, und meine Hände ausgestreckt nach dem Himmel Deiner Gunst und Großmut.
Baha'u'llah
Alles liebe
Robi
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