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| Das war eine rhetorische Frage, die implizieren sollte, dass man als Moslem eben nicht so verhalten sollte. Die Antwort darauf wäre nämlich gewesen: Nein.
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@Salam:
Bitte nicht noch mehr Öl ins Feuer giessen yogi hat nicht zu dir gesprochen, sondern zu Al-Mansur und von dem hab ich mich auch schon mal (zu Recht wie ich finde) angegriffen gefühlt.
@all:
Ich finde es nicht ok, dass der Islam dazu missbraucht wird andere anzugreifen oder sich übertrieben angegriffen zu fühlen. Rahi hat völlig recht: hier neigt die eine Seite zum Sticheln und die andere zum Ausrasten. Aber es ist ziemlich schwer grad sich an die eigene Nase zu fassen...
Andererseits ist der Konflikt real und es darf keine der Parteien von der anderen erwarten mit Samthandschuhen angefasst zu werden, aber der Dialog - so heftig er auch sein mag - einfach aufzugeben, würde erst recht Krieg bedeuten.
Wenn jemand eines anderen Wertvorstellungen (in einer als Angriff interpretierten Art und Weise) in Frage stellt, dann ist es nur natürlich, das der andere kontert!
Von wem wird hier eigentlich ernsthaft erwartet die Flinte ins Korn zu werfen?
Wenn der 'Angriff' mit der 'Begründung': Islam (sagt das)! geführt wird, dann braucht sich der Moslem nicht zu wundern, wenn plötzlich der Islam in Frage gestellt wird (in der gleichen 'angreifenden' Weise). Es geht ja hier um den Islam, man kann ja in einer Islamdiskussion schlecht den Islam raushalten, oder?
Umgekehrt kann ich die Aufregung der Moslems absolut verstehen, wenn sie ihre Religion, die ihnen viel bedeutet in harschester Kritik und im negativsten Licht gerade stehen sehen und es scheint nichts zu geben, was man gegen dieses Imageproblem tun kann, weil alles irgendwie geblockt wird - die haben ihre Ansicht, Punkt!
Anstatt nach einem Ausweg aus diesem Dilemma zu suchen, machen wir im Grunde folgendes: Wir erwarten, dass die andere Seite nachgibt.
Und je länger ich mir Diskussionen wie diese angucke, desto eher bin ich geneigt zu glauben, dass eine Seite irgendwann wird nachgeben müssen.
LG
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Und wie sollte den so ein "Nachgeben" aussehen?
Lisken, sowas ist doch völlig unrealistisch.
Einzelne Menschen können nachgeben, aber die Standpunkte, die hier vertreten werden, sind ja nicht nur "irgendwelche" Meinungen, sondern basieren regelrecht auf Lebenskonzepten.
Und ich frage mich, in wieweit eine Annäherung überhaupt gewünscht wird.
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Liebe(r) Lisken, liebe alle
Lisken du sagtest folgendes:
| Zitat: |
| Es geht ja hier um den Islam, man kann ja in einer Islamdiskussion schlecht den Islam raushalten, oder? |
Aber genau darum sollte es hier ja nur eher indirekt gehen. In diesem Thread soll diskutiert werden, ob Christen als Ungläubige im Sinne des Koran gelten. Irgendwie herrscht aber leider eine Tendenz jeden Thread in eine Grundsatzdiskussion gegen oder für den Islam umzuwandeln. Klar herrscht hier in unserer Gesellschaft über dieses Thema Gesprächsbedarf. Trotzdem würde ich mich freuen, wenn wir soweit differenzieren können, dass wir unsere Threadthemen mehr oder minder einhalten.
Ich habe einen langen Beitrag zu meiner (katholischen) Sicht über das Threadthema etwa auf Seite 5 bis 6 geschrieben und würde mir ausser dem netten und interessanten Beitrag von Nasruddin noch andere Einschätzungen von Muslimen dazu wünschen.
Grüsse an alle - liebt euren Nächsten
Andreas
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Der Islam in sich ist in einer Aufbruchstimmung, besonders im westl. Europa. Das bringt Unruhe und Unsicherheit, sowohl unter Muslime wie auch den "kritischen" Betrachter. Da diese Bewegung nicht innerhalb weniger Tage "vollbracht" wird (die christl. Kirchen brauchten Jahrhunderte dazu), wird dieser Zustand innerhalb unserer und auch der nächsten Generation(en) erhalten bleiben. Alleine die Diskussionen zwische konservativen und fortschrittlichen Muslimen wird noch eine Weile anhalten, wie soll es da nach außen aussehen? - Wird hier erwartet, dass es dann Friede-Freude-Eierkuchen gibt?
Nur (eine) realistische Basis kann hier Fortschritt erbringen!
Gruß
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