Foren-Übersicht
Login | Registrieren | Forum | Suche | Impressum

Ungläubige=Christen?












Zitat:
PeBu: Es sind persönlich durchweg sehr liebe, nette Menschen, solange dieses Thema ausgespart wird. Anders geht es nicht.


Das ist auch meine persönliche Erfahrung, sogar verbale Angriffe hatte ich erfahren müssen - aber ich blieb ruhig - ich war auf der Suche und fand Antworten für mich in der Theosophie. Außerdem war ich zu Besuch bei katholischen Christen, die mich wiederum zu anderen Bekannten mitnahmen.

Ich habe mich oft gefragt, weshalb und zu welchem Zweck ich über wieder andere Bekannte diese Menschen kennen lernte und vielleicht soll es mir etwas sagen - eine Entscheidung, ob ich das auch möchte - die eine Seite gefiel mir schon, die Gemeinschaft, aber die andere Seite, da fühlte ich, daß sie ihre ehrliche Meinung oft färbten - es drang einiges nur zwischen den Zeilen/Worten durch. Aber man lernt im Laufe des Lebens, einiges zu verschlucken und für sich zu behalten - darüber nachdenken und darüber zu schweigen. Abzuwägen - welche Worte passend sind und welche man sich schenken kann.

Was die Wahrheit über die Entwicklungsgeschichte der Evangelien ist - da gibt es viele Seiten - wie war wirklich alles und was wurde im Nachhinein hinein gelegt - was durfte in diesen Zeiten sein, was war verboten und wie lebten die Menschen damals - welche Gesetze und Gebräuche gab es - seitdem das Christentum nach Europa verlegt wurde, haben wir es mit der Zeit dem jeweiligen Zeitgeist angepaßt. Heute spricht man so, als wäre einem Jesus gerade mal so um die Ecke an der Straße begegnet und jeder legt hinein, was ihm in den Sinn kommt.

Jesus mein Kumpel - der Gott von nebenan - mit der New Age Bewegung kam dann auch, daß die Menschen Gott sind und das haben einige Autoren aufgegriffen und die Menschen haben Hurra geschrien - wir sind Gott, uns ist alles möglich - aber da es vielen dann doch nicht möglich war, sind sie wieder etwas unsanft auf die Erde gepurzelt.

Jedes Jahrzehnt bringt einen neuen Zeitgeist, neue Ideen, neue Gedanken - und im Nachhinein sagen dann alle: na, da haben wir nicht richtig gehandelt, das hätte man anders machen sollen - aber es ist vorbei - wir lernen daraus - manchmal - und machen dann doch wieder neue Fehler - treffen Fehlentscheidungen in allen Bereichen.

Hier aus einem Link:
Was ist Wahrheit, was Dichtung?
Um es vorweg zu nehmen: Die beste und effektivste Lügengeschichte zu erfinden, bleibt den Evangelisten und Kirchen vorbehalten.
Ganz genau wird man die Historie nicht nachvollziehen können. Als wichtigste Quelle dürften die Evangelien des Markus und des Matthäus, sowie die Geschichte des jüdischen Krieges von Flavius Josephus anzusehen sein. Am unglaubwürdigsten ist das Evangelium des Griechen Johannes. Der nämlich hat 120 Jahre später die Propheterie und Wunderheilungen des Appolonius von Tyana (250 v. Chr.) kurzerhand diesem Jesus untergeschoben. Die kirchlichen Versuche, diesem Johannes als einen der Jünger Jesu Glaubhaftigkeit zu bescheinigen, wird durch den Zeitablauf widerlegt. Als Jünger müßte dieser Johannes mindestens 140 Jahre alt gewesen sein, als er seine Schriften verfaßte. Überhaupt war keiner der Evangelisten Zeitzeuge. Alle schrieben ihre Legenden fern ab vom Geschehen

http://kommentare.zeit.de/user/fall.....diesen-jesus-von-nazareth

Ich würde es aber auch als gefährlich betrachten, das Christentum ad acta zu legen und sich anderen Religionen zuzuwenden - denn auch da gibt es Vor-und Nachteile und nicht jederman kommt damit zurecht - ich würde meinen, daß Menschen Religionen brauchen - es gibt ihnen Halt und die Gemeinschaft kann Menschen in Not auch wieder aufrichten.

Und vielleicht gibt es deshalb so viele Religionen, Strömungen, Konfessionen, Sekten und Freikirchen und was weiß ich noch alles.

Jeder Mensch findet beim Suchen seinen Weg.

Gruß
Hallo, Gabriele,

>Ich würde es aber auch als gefährlich betrachten, das
>Christentum ad acta zu legen und sich anderen Religionen
>zuzuwenden - denn auch da gibt es Vor-und Nachteile und
>nicht jederman kommt damit zurecht -

So habe ich es erfahren. Nach einer katholischen Kindheit und Jugend, einer anschliessenden "radikal-atheistischen" Phase während der 70er Jahre bin ich in den 80er und der ersten Hälfte der 90er Jahre lange Jahre den Weg des Buddha gegangen, was sich aber auch nicht als MEIN Weg entwickelte.

Mittlerweile nähere ich mich wieder einem (liberalen) Christentum an, ohne aber das Gute und Wichtige der buddhistischen Ethik auszuschliessen.

Ich wurde im Laufe meiner 56 Lebensjahre offener, auch für Zwischentöne; auf der anderen Seite aber auch ablehnender für Dogmatisches: Mir graut es vor dem eindeutigen "Wissen" der Gläubigen, das oft nichts anderes als Vermutung und Wunschdenken ist. Das ist völlig okay, dagegen habe ich nichts, unterläuft mir ja auch Aber ich mag es nicht, wenn man das dann als "Wissen" und "Tatsachen" hinstellt oder gar "verkaufen" will.

Lieben Gruss

PeBu
Liebe Freunde und an alle gläubigen Menschen,

zum Thema einen kleinen Einwurf, den ich glaube ich, mal bei einem jüdischen Rabbi gehört habe und der es gut auf den Punkt bringt:

"Wer weiss, dass er glaubt ist ein gläubiger Mensch. Wer aber glaubt, dass er weiss, ist ein Fanatiker."

Also: nehmt eure Überzeugungen schon ernst, aber glaubt NIE, dass ihr schon ganz an der Spitze des Berges der Erkenntnis angelangt seid.

Viele Grüsse,
Andreas
Zitat:
zum Thema einen kleinen Einwurf, den ich glaube ich, mal bei einem jüdischen Rabbi gehört habe und der es gut auf den Punkt bringt:



Gibt es z.B. christliche Rabbis?
"Wer weiss, dass er glaubt ist ein gläubiger Mensch. Wer aber glaubt, dass er weiss, ist ein Fanatiker."

DAS gefällt mir...

Lieber Andreas,

weisst Du zufällig noch den Namen des Rabbis?

Liebe Grüsse

PeBu
Forum -> Islam

Zurück  
1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20,
21, 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29, 30, 31, 32, 33, 34, 35, 36, 37, 38, 39, 40,
41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48, 49, 50, 51, 52, 53, 54, 55, 56, 57, 58, 59, 60,
61, 62, 63, 64  Weiter
Ähnliche Themen
Sind Autos für Christen eine gute Sache?
Christen im Forum - Auszug aus heutigem Evangelium 05.09.08
Warum Christen Muslime sind oder Muslime Christen sind
Welche Bedeutung hat das Alte Testament für Christen ?
Moslems&Christen sollten zusammenhalten
Wenn Jesus Jude war, warum seid Ihr Christen?
glauben christen an das judentum?
Christen im Irak
Gläubige/Ungläubige
Kommen Christen in die Hölle?