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| global gesehen hast Du da Recht, aber das geht meiner Ansicht nach an der hier dargestellten Thematik vorbei. Buddha hatte sich sehr eindeutig zur Frage von Anfang und Ende geäußert, und damit wohl auch zur Gottesfrage: Nicht erkennbar. |
Ich verstehe hier leider nicht genau was du sagen willst.
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| Was dann damals vor immerhin 2.500 Jahren in all den Entwicklungen passiert ist, was hat es damit zu tun, seine Lehren, seine Aussagen, die im Menschen positives erzeugen, nicht wahrzunehmen und umzusetzen? |
Da spricht nichts dagegen, nur hat Buddha ja aber ein gesamtes System an Lehren und Verordnungen gebracht und das hat es kaum in den Westen geschafft. Vielmehr rückte das Endheil in den Hintergrund und das kurzzeitige Heil rückte in den Vordergrund. Sozusagen als Lebenshilfe. Deswegen gibt es z.B. auch völlig aus dem Kontext gelöste Meditationstechniken, oder eben auch aus dem Gesamtgebilde gelöste Philosophien.
Die Lehre, das Dharma hat einen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Auflösung oder der Verfall des Dharma gilt im Hinduismus / Buddhismus Verfall der Welt, ja gar als Symbol dafür, dass es ein schlechtes Zeitalter ist. Daher auch die Idee des Buddha Metteyya, welcher den Dharma und den Frieden wiederherstellen soll.
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Da ich nur einen Bruchteil seiner Weisheiten gelesen bzw. zur Kenntnis genommen habe, würde ich auch nie behaupten, dass ich ein Buddhist bin. Dafür weiß ich viel zu wenig aus seinen Lehren. Das berührt allerdings nicts davon, dass ich in vielen Dinge buddhistisch orientiert lebe - auch ohne volle Kenntnisnahme der Lehre. Dennoch kann ich hier keinen Ansatz für eine typische Religion erkennen, so wie wir es in unserem Sprachgebrauch kennen! - Von daher auch meine kritische Bemerkung zu Deinem Ausdruck einer "göttlichen Manifestation".
Wenn Du allerdings eine Göttlichkeit auch außerhalb der üblichen religionsbesetzten Definitionen siehst, sieht diese Begriffsdefinition auch für mich schon ganz anders aus.... |
Was ist für dich Religion? Gottesvorstellungen müssen derweil eben nicht so sein, wie wir sie aus dem Christentum kennen. Allgemein (sic!) sind Gottesvorstellungen, je weiter man nach Osten geht, immer impersonaler.
Recht interessant ist hier, dass die Gottesvorstellung in der Bahá'í-Religion dies kombiniert. So ist Gott zwar unerreichbar und unerkennbar, zugleich aber jedem nah und doch soll der Mensch Ihn erkennen. Er ist über jede Vorstellung erhaben und doch ein persönlicher Gott.
Das sich viele Elemente der Offenbarungen scheinbar widersprechen, ist den Bahá'í durchaus bekannt. Daher ja vollständiger auch: Die mystische Einheit der Religionen.
Daß es den verschiedenen Gemeinschaften und den mannigfachen Glaubensrichtungen auf der Erde nie gestattet sein sollte, Gefühle der Feindschaft unter den Menschen zu nähren, gehört an diesem Tage zum Wesen des Glaubens Gottes und zu Seiner Religion. Diese Grundsätze und Gesetze, diese festgefügten und mächtigen Glaubenssysteme gingen alle aus einer Quelle hervor und sind die Strahlen eines Lichtes. Wenn sie sich voneinander unterscheiden, so ist dies den wechselnden Erfordernissen der Zeitalter zuzuschreiben, in denen sie verkündet wurden. (Bahá'u'lláh, Brief an den Sohn des Wolfes 18)
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In Deinem Link steht ein ganz entscheidender Satz, der wohl sämtliche Assoziationen "wegfegt", die auf Grund Deiner so gemachten Aussage entstehen könnten: Kein Vergleich möglich, mit dem Höllenbild, was aus der christl. Darstellung stammt!
Dass ein karmabedingtes "weiteres Leben" die Hölle sein kann, bezweifele ich nicht! |
Kannst du den Satz dann hier bitte zitieren? Ich sagte derweil nicht das die Vorstellungen völlig identisch sind, sehr wohl, dass es aber Höllenvorstellungen gibt.
Liebe Grüße, Tobias
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@Tobias
In Deinem Link, Überschrift "Buddhisme...":
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| Buddhist texts describe the terrible sufferings of beings in the many subterranean layers of Narakas in intricate if not always consistent detail. However, Naraka in Buddhism is not equivalent to Hell in Christian faith. |
Der Restkommentar zu Deinem Posting morgen, muß wieder meine Platte hier wechseln usw und dann lege ich mich flach.
Insbesondere Naraka wird mein Interesse dann geweckt haben. Vielleicht bekomme ich bis dahin ja auch noch ein paar Suren um die Ohren geworfen, und ich kann mich wieder ganz mit Multitasking beschäftigen!
Liebe Grüße!
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Und welchen Sinn soll das ergeben? Wenn Buddha eine Manifestation Gottes ist, hat er ganz sicher nicht gelogen. Und da er eine ist, hat er nicht gelogen.
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Wenn Buddha eine Manifestation Gottes ist, hat er dies seiner Schülern vorenthalten und viel mehr noch, er hat gegenteiliges gelehrt - das wäre eine Lüge.
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Also ist es vielmehr dein Absolutheitsanspruch und nicht jener der Bahá'í. Bahá'í haben nämlich kein Problem mit dem Buddhismus.
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Welcher Absolutheitsanspruch? Bahai haben wohl kein Problem mit dem Buddhismus, da sie ihn neu "interpretieren".
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Das stimmt so nicht. Sehr wohl kennt der Buddhismus die Wiedergeburt in qualvollen Zuständen, z.B. im tibetischen Buddhismus als Geister oder Hunger/Höllengeister, welche dann eine ganze Weile leiden.
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Buddhas Weg zu Erleuchtung begann sogar in der Hölle, als er mir einem anderen Leidensgenossen vor eine Lore gespannt war und ihm die Last abnehmen wollte worauf hin ihn ein Dämon erschlug. Er hatte einen Funken Selbstlosigkeit und Mitgefühl gezeigt. (tib. Buddhismus)
Es sind meiner Meinung Legenden, die schon immer verschieden gedeutet worden sind. Lamas die im Westen lehren, verweisen immer wieder auf die Psychiatrien unser Tage, denn dort findet man diese qualvollen Geisteszustände.
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| Was eben daran liegt, das hier nicht die gesamte Religion vermittelt wurde, sondern nur einige Elemente, nämlich vor allem jene Philosophischen. |
Mehrheitlich gib es in Europa des tibetischen Buddhismus und die Lamas vermittelt selbstverständlich den gesamten Buddhismus. Sicherlich lässt man einige kulturspezifische Elemente aus.
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Nur das letztendlich die Lehre Buddhas als einzig wirklich effektiver Weg das Karma zu bessern oder gar direkt ins Nirvana einzugehen.
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Ein Weg, aber nicht der einzige.
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Du kannst ja gern privat den Buddhismus als unverbindliche Philosophie sehen, aber am buddhistischen Primärschriften lässt sich das gewiss nicht festmachen.
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Man kann ihn auch als Laie ganz gut leben, darum hat sich Buddha auch gekümmert.
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| Der Buddhismus ist aber nun einmal im Ursprung eine Religion, in welcher das letztendliche Heil nur als Mönch (oder Nonne, wobei Buddha davon ja nicht so begeistert war) erlangt werden kann. Geändert hat sich das erst als die Mahayanins sich abgespalten haben und ihre eigenen, historisch sehr sehr zweifelhaften, Quellen aufkamen. |
Es gab schon zu Zeit Buddha Laiengemeinschaften, die sind mit dem Klosterleben eng verknüpft.
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| Die Lehre, das Dharma hat einen Anspruch auf Vollständigkeit |
Der Dharma ist letztendlich ein Werkzeug zur Erleuchtung - mehr nicht.
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| yogi hat folgendes geschrieben: |
| Welcher Absolutheitsanspruch? Bahai haben wohl kein Problem mit dem Buddhismus, da sie ihn neu "interpretieren". |
Und woher willst Du so genau wissen, dass sie ihn falsch interpretieren ? Nur weil die Bahá'i Interpretation nicht mit dem paragraphenreiterischen Wortlautlehren übereinstimmt ? Genau darauf willst Du doch hinaus.
Jede Religion macht der anderen genau diesen Vorwurf der falschen Reinterpretation:
Die Juden haben Christus für einen Ketzer gehalten, weil er lehrte der Sohn Gottes zu sein. Die Christen haben widerum Mohammed als Lügenpropheten gehalten. Die Moslems halten Bahaullah für einen Götzendiener, da er sich als Manifestation Gottes sieht. Die Hindus haben Buddha als Gott etabliert usw.
Ich verstehe auch gar nicht, warum Du Dich so dagegen sträubst, dass man das Nirwana sowohl persönlich als auch nicht persönlich sehen kann. Ich als Bahá'i habe doch auch nichts dagegen, wenn man meinen Gott als etwas unpersönliches interpretiert.
Glaubst Du denn etwa nicht, dass andere Religionen ebenso ins Nirwana führen können ? Ist denn nur die buddhistische Auffassung, so wie Du ihn verstehst, die richtige ?
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Und woher willst Du so genau wissen, dass sie ihn falsch interpretieren ? Nur weil die Bahá'i Interpretation nicht mit dem paragraphenreiterischen Wortlautlehren übereinstimmt ? Genau darauf willst Du doch hinaus.
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Weil Buddha sehr klar gemacht hat, was er meint und was er nicht meint. Er hat klar gemacht, dass er die Erleuchtung selbst gefunden har und ein Prophet/Gottesgesandter ist. Das hat nichts mit Paragraphenreiterei zu tun.
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Jede Religion macht der anderen genau diesen Vorwurf der falschen Reinterpretation:
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Ich halte diese alle auf für weitgehend falsch. Die Interpretation von Jesus, die sich durchgesetzt hat, hat meiner Meinung nach wenig mit dem AT zu tun - das macht Paulus auch sehr klar. (Stelle müsste ich suchen)
Mohammed scheint eine inhaltliche Kontinuität mit dem AT herzustellen, an das NT kann der Islam meiner Meinung nach nicht anknüpfen.
Die Bahai-Interpretation von Maitreya widerspricht allen buddhistischen Prophezeiungen.
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Ich verstehe auch gar nicht, warum Du Dich so dagegen sträubst, dass man das Nirwana sowohl persönlich als auch nicht persönlich sehen kann. Ich als Bahá'i habe doch auch nichts dagegen, wenn man meinen Gott als etwas unpersönliches interpretiert.
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Ich hab doch gar nichts zu Nibbana gesagt.
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Glaubst Du denn etwa nicht, dass andere Religionen ebenso ins Nirwana führen können ? Ist denn nur die buddhistische Auffassung, so wie Du ihn verstehst, die richtige ?
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Viele Wege führen ins Nirvana.
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