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| .. sachlich zu bleiben ist offenssichtlich nicht jedermanns Sache!
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| Al-Mansur hat folgendes geschrieben: |
| nekilotte das habe ich nie geleugnet - ich habe mich nur auf dieses Thema hier beschränkt - aber Deine Vorherbestimmung (solltest Du nicht zu Gott bekehren) kennst Du ja |
Aha, hier wird mit Höllendrohungen gearbeitet.
Ist das nicht schrecklich?
Da fühlt man sich gleich ins finstere Mittelalter zurückversetzt.
An manchen Menschen scheint die Aufklärung vorbei gegangen zu sein.
Nebenbei ist das ein Gottesbild das einfach schrecklich ist-
Entweder Du liebst Gott, oder Gott wird dich auf ewig bestrafen.
Was für ein liebender Gott!
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| wo da seine Barmherzigkeit bleibt, - da suche ich immer noch.....
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Liebe zänkigen Buddhisten, verzweifelten Muslime, liebe andere
Ich versuche mal zum Thema zurückzufinden. Zur Frage: Ob Christen im Islam ungläubige oder Leugner sind.
Ya-Zeinab hat ja freundlicherweise für alle weniger im Koran belesenen die einschlägigen Suren zitiert, die dieses Thema beantworten. Ich möchte gerne aus einer aufrichtigen und echten christlichen Sicht darauf antworten.
Zitat:
[4.150]
Die an Allah und Seine Gesandten nicht glauben und einen Unterschied machen möchten zwischen Allah und Seinen Gesandten und sagen: «Wir glauben an die einen und verwerfen die anderen», und einen Weg zwischendurch einschlagen möchten:
[4.151]
Sie sind die wahren Ungläubigen, und den Ungläubigen haben Wir schmähliche Strafe bereitet.
Das hat mich überrascht, denn bisher dachte ich immer, ich würde im Islam als Christ durchaus als Teil des Volkes der Schrift geschätzt und es hiesse
Zitat:
"Wir machen keinen Unterschied zwischen Ihnen."
wie Nasruddin sagt. Aber demnach ist ja jeder Christ automatisch "wahrer Ungläubiger" im Sinne der Sure, da er Mohammed nicht als Propheten anerkennen kann. Hier würde mich eine Einschätzung von einem verständigen Muslim freuen.
Zitat:
[5.17]
Ungläubig sind wahrlich, die da sagen: «Sicherlich ist Allah kein anderer denn der Messias, Sohn der Maria»
Das ist nicht die Sicht des verständigen Christen. Die Dreifaltigkeit wird in islamischen Kreisen oft falsch verstanden. Sofern ich mich erinnere schreibt Mohammed im Koran sogar, die Christen würden Gott Vater, Jesus und Maria in der Dreieinigkeit verehren. Daran sieht man das das Missverständnis der christlichen Lehre schon bei Mohammed beginnt: denn die Dreifaltigkeit besteht aus Gott Vater, Gott Sohn und dem Heiligen Geist. Maria gehört nicht dazu und gehörte nie dazu.
Zitat:
[5.73]
Fürwahr, ungläubig sind, die da sagen: «Allah ist der Dritte von Dreien»
Das ist wohl das gleiche Thema: die Dreifaltigkeit. Der Christ kennt nur einen Gott. Und das ist Gott. Es gibt keinen anderen Gott als Gott. Insofern ist Allah (Gott) nach christlicher Sicht nicht der dritte von dreien. Die Dreifaltigkeit bedeutet etwas tieferes. Sie bedeutet, dass Gott auf drei Ebenen auf uns wirkt. Auf der des Körpers, des Geistes und der Ebene der Seele. Jesus war nicht Gott, er war Mensch. Aber Christus war Gott. Nicht der Mensch Jesus, das Fleisch, der Körper, die sterbliche Hülle, sondern seine Seele war bei Gott und damit göttlich, denn sie war rein von Sünde und gross.
Ende Teil 1/3
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Der Heilige Geist ist der Geist Gottes, der Wille des Herrn, das Wort Gottes. Wenn wir es zulassen und unsere Herzen für Gott öffnen, beschenkt uns Gott aus grenzenloser Liebe zu uns mit seinem Geist. Dieser kann uns, einmal in uns eingedrungen, von Sünde befreien. Jesus hat den Heiligen Geist nach christlicher Sicht auf der Welt verbreitet. Empfangen hat ihn Jesus, das menschliche Gefäss, direkt von Gott, der den Menschen Jesus sein Wort verbreiten liess, da dieser ohne Sünde war.
Gott Vater ist die Existenz und Wirkung Gottes auf seelischer und himmlischer Ebene. Dies ist die transzendente, metaphysische Ebene und wird als Hort der ersten Ursache betrachtet. Auf dieser Ebene verursachte Gott die Schöpfung durch sein Wort und unsere materielle Welt entstand. Der kausale Verlauf ist immer vom Vater, über den Geist zum Sohn. Vom Himmel, über den Geist in die Welt.
Gott ist aber nur einer. Dass er auf drei Ebenen wirkt, ist die Aussage der Dreifaltigkeit in meinem katholischen Verständnis.
Der Sohn ist nicht der Vater, der Vater ist nicht der Geist, der Geist ist nicht der Sohn, aber all das ist der eine Gott.
Zitat:
[9.30]
Die Juden sagen, Esra sei Allahs Sohn, und die Christen sagen, der Messias sei Allahs Sohn. Das ist das Wort ihres Mundes. Sie ahmen die Rede derer nach, die vordem ungläubig waren. Allahs Fluch über sie! Wie sind sie irregeleitet!
Naja. Urteilt selbst. Mehr kann ich nicht sagen. Ausser vielleicht noch, dass es durchaus auch Christen gibt, die die Dreifaltigkeitslehre nicht annehmen.
Meine Sicht ist es nochmal zusammenfassend. Es gibt einen Gott, diesen alleine bete ich an. Nichts und niemanden sonst! Aber Gott taucht für uns auf drei Ebenen auf, und das - aber nur das - vergegenwärtige ich mir mit der Lehre der Dreifaltigkeit.
Was das Muslim sein angeht, das Nasruddin hiermit anspricht:
Zitat:
Jeder der sich zu einer Schrift Gottes, einem Gesandten Gottes oder dem einen Gott bekennt ist ein Gläubiger bzw. ein Muslim.
Das verstehe ich im Sinne der Bedeutung des Wortes Muslim, das, wie man mir sagte „der sich (Gott) Unterwerfende“ oder „sich (Gott) Hingebende“ bedeutet. Nun das trifft auf einen echten Christen absolut zu. Bei beiden Religionen, Islam und Christentum gibt es aber auch Leute, die das nicht tun. Sie sind eigentlich die anderen und wir sind eigentlich eins, Freunde.
Ende Teil 2/3
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