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Wenn ich das richtig verstehe, muss also jemand von sich behaupten, ein Prophet zu sein, er muss sich auf einen personalen Gott berufen und darf auch nichts mit Esoterik zu tun haben.
Na, soll mir recht sein. Ich habe ja auch nichts gegen das Bahaitum.
Wenn es um die Erweiterung des spirituellen Bewusstsein geht, würde ich mich aber nur ungern von der Esoterik fernhalten wollen oder mich auf einen personalen Gott fixieren. Immerhin, es singt der Engelschor in Goethes Faust: "Nur wer allzeit strebend sich bemüht, den können wir erlösen." Da liegen wir ja fast alle irgendwie nicht ganz falsch.
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Also um ein Prophet zu sein muss man zumindest den Anspruch schon einmal haben.
Ob es dann stimmt steht wieder auf einem anderen Blatt.
Aber nicht jeder Mystiker und Esoteriker ist ein Prophet, zumal sie das in den von dir aufgezählten Fällen meist auch nicht behauptet haben.
Bahá'u'lláh hat derweil nichts gegen Mystik, im Gegenteil, seine Schriften sind voll davon. Mit einigen, aber nicht allen, esoterischen Strömungen dagegen sieht es anders aus.
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Meine letzten Postings bezogen sich auf "Traude", die schrieb:
| Zitat: |
| Was wohl jeden Bahaí in seinem Innersten traurig macht, ist, dass es außerhalb der Bahaí-Welt nicht verstanden wird, dass ALLE Offenbarer oder Propheten von Gott gesandt werden. Wir Menschen haben kein Recht, zu entscheiden, wecher von den "Gesandten" eine "bessere" Botschaft zu den Menschen bringt. |
Da ist von Offenbarern und Propheten die Rede, und in meiner Antwort schrieb ich von "Propheten und ähnlichen Gestalten von spiritueller Bedeutung". Da sie davon sprach, was wohl jeden Bahaí in seinem Innersten traurig macht, wollte ich sie trösten und andeuten, dass es mit den Propheten und Offenbarern im Bahaitum ja auch so seine Grenzen hat, die vielleicht nicht angebracht sind, weiter nichts.
LG, Fipps
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Da stellt sich für mich die Frage auf Grund der Aussage
| Zitat: |
| Also um ein Prophet zu sein muss man zumindest den Anspruch schon einmal haben. |
wer bestätigt den Anspruch? (Hatte ich in ähnlichert Form schon mal gestellt, aber Antwort ausgeblieben...)
Dieses Propheten-Getue ist doch auch nur ein Machwerk des Menschen, oder sehe ich das falsch?
Da tritt ein Mensch auf und behauptet ein Prophet zu sein. Schön. Wo ist wie der Massstab, dass er ein Prophet ist?
Gruß
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Nachtrag:
Mein vorheriger Beitrag ist übrigens die Grundlage dessen, dass ich dem Islam, oder besser gesagt der Verkündigung Mohammed im Koran die Basis eines Gottesbezuges eine Absage erteile. Es sind Worte eines Menschen, die hier an die Öffentlichkeit gebracht werden. Es gibt keinen Hinweis, dass dabei ein Gott im Spiel dabei war.
Warum also der Versuch, eine Authorität vorzugeben, die es auch hier nicht gibt?
Liebe Grüße!
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