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@Umay
Kommt da wieder so eine Art Absolutheitsanspruch von hinten durch die Tür? Hoffe wirklich, dass ich mich irre!
Gruß |
Du irrst dich, das war eine Verwunderung über den Argumentationsstil von Tobias!
Gruss zurück
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@Umay
Dann sorry für meine auch gedanklich falsche Annahme!
Gruß
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Was
wohl jeden Bahaí in seinem Innersten traurig macht, ist, dass es außerhalb der Bahaí-Welt nicht verstanden wird, dass ALLE Offenbarer oder Propheten von Gott gesandt werden. Wir Menschen haben kein Recht, zu entscheiden, wecher von den "Gesandten" eine "bessere" Botschaft zu den Menschen bringt.
Wir Menschen können uns nur in den Willen Gottes ergeben, wobei wir natürliche die Pflicht haben, mit Hilfe unseres Verstandes zu unterscheiden. Was ist das Hindernis, welcher Art ist der "Schleier", der von der Erkenntnis trennt ?
Könnte es Angst sein ?
Lieben Gruss
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@Traude und andere traurige Bahais
Es gibt unzählige Propheten und ähnliche Gestalten von spiritueller Bedeutung, von denen die Bahai nie gehört haben oder die sie nicht anerkennen: Swedenborg, Lorber, Helena Blavatsky, Steiner, J. B. Bischoff, A. Freytag, J. J. Wirz, Ellen G. White, Mary Baker Eddie, J. Weißenberg, van Rijckenborgh, Gabriele Wittek, Elizabeth Clare Prophet (die heißt sogar so!) und noch ein paar tausend weitere, ganz zu schweigen von den uns weitgehend unbekannten spirituellen Kanälen aus Fernost oder Indien.
Da wird das ganze Prophetenkonzept doch ziemlich löcherig.
Bei den Bahai hören, soweit ich weiß, die Propheten derzeit bei Abdul Baha auf; alles was danach kam, ist ihnen unbekannt.
Also kein Grund, als Bahai im Innersten traurig zu sein. Es finden sich immer neue Zugänge zu immer weiteren oder tieferen Wahrheiten für jedermann und jederfrau der verschiedensten geistigen Niveaus und aus aller Herren Länder.
Nur nicht immer diese Absolutheitsansprüche, bitte!
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| Es gibt unzählige Propheten und ähnliche Gestalten von spiritueller Bedeutung, von denen die Bahai nie gehört haben oder die sie nicht anerkennen: Swedenborg, Lorber, Helena Blavatsky, Steiner, J. B. Bischoff, A. Freytag, J. J. Wirz, Ellen G. White, Mary Baker Eddie, J. Weißenberg, van Rijckenborgh, Gabriele Wittek, Elizabeth Clare Prophet (die heißt sogar so!) und noch ein paar tausend weitere, ganz zu schweigen von den uns weitgehend unbekannten spirituellen Kanälen aus Fernost oder Indien. |
Swedenborg und Emerson werden von Shoghi Effendi als 'spiritually enlightened souls' anerkannt.
Lorber taucht in den Bahá'í-Schriften nicht auf. Aber wenn man sich mal einige seiner Schriften ansieht, dann merkt man wohl das er kaum ein Prophet ist. Siehe dazu z.B. hier:
http://www.jakoblorber.de/
Helena Petrovna Blavatsky ist keine Prophetin, behauptete sie auch nie, sie war Theosophin. Abdu'l-Bahá forderte die Bahá'í dazu auf mit den Theosophen zusammenzuarbeiten und sprach sogar mehrmals vor Theosophen.
Rudolf Steiner war auch kein Prophet, sondern Theosoph und Philosoph, mehr hat er auch nie behauptet, zumal er eindeutig ein Kind seiner Zeit war. Auch hier gilt die Aussage von Abdu'l-Bahá.
J. B. Bischoff, A. Freytag, J. J. Wirz, Ellen G. White, Mary Baker Eddie sagen mir alle nichts. Nur habe ich auch meine Zweifel daran das es sich um Propheten handelt. Nur weil jemand spirituell inspiriert ist, ist er noch kein Prophet.
Elizabeth Clare Prophet scheint auch Esoterikerin zu sein und keine Prophetin.
Trotzdem gibt es Namen von Manifestationen Gottes, welche uns heute nicht mehr bekannt sind, weil sie über die Zeit verloren gegangen sind.
Nur zwischen einem spirituell erleuchteten Menschen und einer Manifestation Gottes besteht ein Unterschied.
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| Da wird das ganze Prophetenkonzept doch ziemlich löcherig. |
Nö, eigentlich nicht.
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| Bei den Bahai hören, soweit ich weiß, die Propheten derzeit bei Abdul Baha auf; alles was danach kam, ist ihnen unbekannt. |
Auch Abdu'l-Bahá ist keine Manifestation Gottes, sondern ist vom Báb und Bahá'u'lláh geistig gelenkt worden, desweiteren war er der Mittelpunkt des Bundes.
Eine Manifestation Gottes wird es erst wieder fühstens 1000 Jahre nach Bahá'u'lláhs erster Offenbarung geben. Jeder der früher behauptet eine Manifestation Gottes zu sein ist aus Bahá'í-Sicht ein Lügner und Betrüger. Was aber nichts daran ändert, dass wir zu den Anhängern dieser Religion trotzdem freundlich und respektvoll sein sollen und selbst gegen den Apostaten nicht vorgehen dürfen.
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| Also kein Grund, als Bahai im Innersten traurig zu sein. Es finden sich immer neue Zugänge zu immer weiteren oder tieferen Wahrheiten für jedermann und jederfrau der verschiedensten geistigen Niveaus und aus aller Herren Länder. |
Hä? Ich verstehe ehrlich gesagt nicht warum Traude dieser Zustand hier nicht stören darf...
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| Nur nicht immer diese Absolutheitsansprüche, bitte! |
Ein Universalanspruch ist ein integraler Bestandteil jeder Weltreligion. Nur Bahá'í ist jegliche Gewalt, jeder Art, verboten diesen durchzusetzen, sondern nur das freundliche Wort.
Wo desweiteren wird hier geleugnet das es spirituell erleuchtete Meschen gibt? Zumal deine Darstellungen ja z.T. nicht ganz richtig waren.
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