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oder haben Medien wirklich so viel Macht?
Die Medien liefern die Entscheidungsparameter. Die Medien lassen Aktienkurse anziehen und stürzen. Die Medien bestimmen, wer zu Unrecht diskriminiert wird und wer nur unberechtigt jammert.
Die Medien entscheiden, wer ungestört Geld verdienen darf, und wer es doch mit "Bedürftigen" teilen sollte. Die Medien manipulieren die Masse. Die Masse entscheidet in einer Demokratie durch Wahl, sowohl in der Politik (alle vier Jahre) alsauch im täglichen Leben (z.B. Meinungsbildung, Kaufentscheidung).
Die meisten Menschen haben ihr Spezialgebiet, auf dem sie glänzen oder nicht, wissen sonst doch aber zu wenig für ein eigenständiges Leben. Sie folgen und brauchen Vorgaben Dritter (meistens der Medien), treffen tatsächlich kaum echte eigene Entscheidungen und sind damit strenggenommen ungeeignet für eine Demokratie.
Wer die Entscheidungen der Masse kontrollieren möchte, muss deren Wissen kontrollieren. Nur Informationen, die auch erhältlich sind, können Entscheidungen beeinflussen.
Woher bezieht ihr euer Wissen und nach welchen Kriterien verifiziert ihr eure Meinung?
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hallo niceday,
gute Überlegung. Die Medien haben bestimmt einen sehr grossen Einfluss auf den Menschen. Die Medien verzapfen auch viel zu viel Mist aber es hat ja auch sein Gutes.
Wenn eine Zeitung unwahre Berichte verfasst gerät sie ja automatisch in Kritik und das will sie ja nicht, wie auch bei Fernsehsendern aber da ist die Sache glaub ich etwas schwieriger.
Wenn sich jemand wirklich z.B für Politik interessiert, wird er auch nicht alles sofort glauben was die Zeitung sagt, sondern er wird sich auch noch bei anderen Quellen informieren lassen und sich anschliessend eine eigene Meinung bilden.
Was ich jedoch schrecklich finde sind all die Modezeitschriften, die den Menschen sagen wer Gut und wer Scheisse ist. Die Medien betrachten vielfach alles zu Oberflächlich.
Gruss, SkyIsOver
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Es geht ja nicht mal darum, dass ausversehen Lügen verbreitet werden, oder dass man zu uninformiert oder Naiv ist, um einer Manipulation zu widerstehen. Das Problem ist doch, dass hier eine generelle Meinung gebildet wird, die nicht mehr wirklich objektiv ist, sondern schon recht willkürlich zum Teil. Zum Beispiel die Sache mit dem "wer ungestört Geld verdienen darf" (von Niceday angesprochen).
Diesem Setzen von Werten kann man sich nur sehr schwer widersetzen, weil es bedeutet, gegen einen starken Storm anschwimmen zu müssen.
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Ich gehe noch einen Schritt weiter und behaupte: Die Medien sind eines der gefährlichsten Massenvernichtungswaffen. Denn sie zerstören den Geist, die Kreativität und den Mut der Menschen, und ersetzen diese mit Angst, Misstrauen, Schuld und Selbstzweifel.
Medien dienen als Instrument der Gleichschaltung (siehe z.B. EM), dem jeder einfach strukturierte Mensch verfällt. Oder Täuschung, warum wird Coca Cola durch Sexy-Typen beworben, statt durch übergewichtige Diabetiker. Ziel der Medien ist doch das erreichen unseres Unterbewusstseins, sodass deren Meinung unsere Meinung ist.
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Teil dieser Machtstrategie ist auch, dass Eltern keine Zeit mehr für ihre Kinder und Teenager haben sollen, weil sie entweder als Steuer-, Konsum- und Zinssklaven selber glauben, viel arbeiten und Karriere machen zu müssen, oder auf Jobs angewiesen sind, um nötigste Lebenshaltungskosten zahlen zu können. Die Medien, hier die Musikindustrie (Popkultur), füllen gerne das Vakuum und werden falschfreundlich zum Vorbild-, Ratgeber- und Elternersatz, der vermittelt, was "richtig" und "wichtig" ist. So ist die nächste Generation der Sklaven bereits passend programmiert...
Ein Hollywood-Film (oder Musikvideo) sei doch nur Unterhaltung und nicht in der Lage zu manipulieren? - Ganz sicher nicht. Was spricht dagegen Unterhaltung und Manipulation zu mischen, so dass die Manipulation zur Unterhaltung wird? - Wenn ganz offensichtlich für bestimmte Produkte geworben wird (Product Placement, siehe z.B. James Bond-Filme), warum sollte dann nicht auch ein bestimmtes politisches Ziel verfolgt werden? - Ein Film kann so viel Umsatz machen und gleichzeitig ein bestimmtes Klischee in den Köpfen der Zuschauer etablieren oder durch Wiederholung festigen. Je öfter wir dieses Klischee sehen, desto mehr wird es zur Realität (z.B. Hetze gegen Islam).
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