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Medien: Haben wir noch einen eigenen Willen?












@nebulös,
Zitat:
Das ist alles nur eine Frage der Einstellung. Es kostet keinen Mehraufwand.

Was will uns der Autor sagen? - Man weiß es nicht.
Zitat:
Es ist ganz einfach, stell einfach alles in Frage, auch die Dinge, die dir gefallen und richtig vorkommen

Eine Wiederholung der Ausgangsleerphrase. Alles ganz einfach.
Es wäre mal interessant zu erfahren, ob es dir einfach schon genügt, "in Frage zu stellen", oder ob du auch Schlüsse ziehst - und nach welchen Kriterien.
Es gab hier nämlich mal die Frage, wie man kritisch betrachtet, einschließlich der Aufforderung nach konstruktiven Vorschlägen.
Zitat:
Es ist ganz einfach, stell einfach alles in Frage, auch die Dinge, die dir gefallen und richtig vorkommen

Soso. Und was hat dann der geneigte Infragesteller davon? Ich stelle alles in Frage, und dann? Ist doch genauso hirnig wie alles zu glauben.

Zitat:
Das ist alles nur eine Frage der Einstellung. Es kostet keinen Mehraufwand.

Nachdenken und kritisch hinterfragen kostet keinen Mehraufwand?
Bei mir schon. Und nicht jede Nachricht finde ich den Mehraufwand wert.
Zitat:
Eine Wiederholung der Ausgangsleerphrase. Alles ganz einfach. Es wäre mal interessant zu erfahren, ob es dir einfach schon genügt, "in Frage zu stellen", oder ob du auch Schlüsse ziehst - und nach welchen Kriterien. Es gab hier nämlich mal die Frage, wie man kritisch betrachtet, einschließlich der Aufforderung nach konstruktiven Vorschlägen.


Schlüsse kannst du in jedem Fall ziehen, ob du was bedingungslos als wahr akzeptierst oder nicht. Das hat doch damit nichts zu tun! Nur die Richtung, in die du gehst, wird wahrscheinlich anders sein, es wird mehr von dir und deinen Gedanken abhängig sein und viel weniger von den Gedanken und Vorstellungen anderer.

Es ist einfach gesagt und schwer getan, änder deine Einstellung dahingehend, dass du alles als vielleicht wahr und möglicherweise falsch akzeptierst, damit machst du dich frei!

Zitat:
Soso. Und was hat dann der geneigte Infragesteller davon? Ich stelle alles in Frage, und dann? Ist doch genauso hirnig wie alles zu glauben.


Damit lässt du Spielraum offen. Und du bist in deinen Vorstellungen und Ansichten weniger von anderen abhängig und beeinflusst.

Zitat:
Nachdenken und kritisch hinterfragen kostet keinen Mehraufwand?
Bei mir schon. Und nicht jede Nachricht finde ich den Mehraufwand wert.


Ob man jetzt etwas als wahr akzeptiert oder als vielleicht wahr hinnimmt, hat nichts mit Mehraufwand zu tun, es ist einfach nur eine Einstellungs- bzw. Ansichtssache. Wenn man natürlich schon tief drin ist im Sumpf der gedankenlosen Akzeptanz, dann ists nicht leicht, da wieder rauszukommen.
Zitat:
Ob man jetzt etwas als wahr akzeptiert oder als vielleicht wahr hinnimmt, hat nichts mit Mehraufwand zu tun, es ist einfach nur eine Einstellungs- bzw. Ansichtssache. Wenn man natürlich schon tief drin ist im Sumpf der gedankenlosen Akzeptanz, dann ists nicht leicht, da wieder rauszukommen.

Doch, wenn ich etwas anzweifel, wenn ich die Wahrheit einer Nachricht in Frage stelle, dann frage ich mich, was die Motivation hinter einer Falschmeldung sein könnte.
Mit einfach nur der Annahme, alles könnte falsch sein, ist niemandem geholfen. Wenn du einkaufen gehts und der Verkäuferin generell nicht glaubst, daß sie deine Wurstscheibe richtig abwiegt, hast du zwei Alternativen: Du wiegst selbst nach (was natürlich mit Mehraufwand verbunden ist) oder dir ist es nicht so wichtig, aber ein schlechter Nachgeschmack bleibt, mal wieder übers Ohr gehauen worden zu sein.
Ich stelle nur etwas in Frage (was kein aktiver Vorgang ist, sondern passiert unbewusst) wenn etwas offensichtlich Stuß ist, also Bush etwas von "Mission completet" erzählt oder Politiker kurz vor den Wahlen erzählen, was sich alles ändern wird wenn sie gewählt werden.
Sowas nenne ich Lebenserfahrung.
Aber kriegst du auch noch, hoffe ich mal.
Doch, auch mit der bloßen Annahme ist einem schon "geholfen". Es lässt viel mehr Spielraum, den du ausfüllen kannst aber nicht musst. Außerdem wird so verhindert, dass du dich leichter beeinflussen lässt.

Sogar beim Wurstkaufen kann das ohne Mehraufwand eine gute Einstellig sein. Denn wenn du einfach nur davon ausgehst, dass du vielleicht um eine bisschen beschissen worden bist, ohne dass es dich großartig kümmert, dann verlieren solche Kleinigkeiten ihre Bedeutung. Und die Wurstverkäufer bleiben bei dir immer neutrale Personen, bis du sie wirklich kennenlernst.
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