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| Kurzum, es gibt durchaus berechtigte Kritik an einzelnen Erscheinungen der heutigen Medienlandschaft. Eine solche pauschale Kritik wie hier vorgetragen halte ich für völlig abwegig, unbegründet und einfallslos. Insbesondere wäre ich interessiert an Verbesserungsvorschlägen. |
Alles, was in so einer medial vorgekauten Form präsentiert wird, muss ständig besonders kritisch und skeptisch betrachtet werden. Und das kann man ganz pauschal sagen! Nur so kann man einer unbewussten Beeinflussung vorbeugen. Wenn man anfängt einzuschlafen, und einfach akzeptiert, was man sieht und hört, ist man voreingenommen und beeinflusst. Das gilt nicht nur fürs Fernsehen oder irgendwelche Schundmagazine sondern auch für alle Bücher, Vorlesungen, Dokumentationen, seriöse Nachrichten usw...
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| Und das kann man ganz pauschal sagen! |
Hier wurde aber behauptet, dass "die Medien" per se einen manipulativ-destruktiven Charakter hätten. Und das ist ganz pauschal gesagt Unsinn.
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| Hier wurde aber behauptet, dass "die Medien" per se einen manipulativ-destruktiven Charakter hätten. |
Dann ist das falsch angekommen oder nicht richtig verstanden worden.
Titel: "Medien: Haben wir noch einen eigenen Willen?"
Ein weltweites Medienmonopol muss nicht bedeuteten, das die Kleinstadt-Tageszeitung direkt unter dem Einfluss und der Kontrolle der Interessengruppe steht. Der Kleinstadt-Redakteur glaubt unabhängig zu sein und ist es auch, wenn er über die Kaninchenzüchterversammlung und die letzten Schlägerei vor der Dorfdisko berichtet. Will er aber über nationale oder internationale Ereignisse berichten, muss er den Informationen der grossen Nachrichten- und Presseagenturen oder Medienhäusern vertrauen, z.B. der New York Times, Washington Post, Reuters, AP, UPI, DPA, WELT, FAZ, SPIEGEL etc., ohne diese wirklich prüfen zu können.
Die Kleinstadt-Zeitung übernimmt so gutgläubig die Vorgaben der grossen Medienhäuser, mixt diese mit dem lokalen Ansehen des Redakteurs und verteilt das Ganze gutgläubig als "Fakten" an die Bevölkerung. Obwohl die Dorfzeitung also nicht unbedingt von der Interessengruppe direkt kontrolliert wird, ist der überregionale Inhalt der Zeitung von den wenigen nationalen und internationalen Presse- und Nachrichtenagenturen vorgegeben. Wenn man es nicht glauben möchte, prüfen man selbst, wo die Tageszeitung die internationalen Artikel bezieht. Die Kürzel NYT (New York Times), Reuters, AP (Associated Press),DPA finden man in fast jeder Ausgabe. Wer diese kontrolliert, kontrolliert so auch den Inhalt zehntausender regionalen Zeitungen weltweit - mit Ausnahme der lokalen Berichterstattung über die Kaninchenzüchter.
Und hierbei handelt es sich "nur" um Politik.
Tausende Musikvideos (folgt), Shows und Fernsehserien (Seifenopern) beweisen: Wer eine Chance auf das Glück haben möchte, braucht vor allem die Dinge, die glücklich machen. Die Wohnungseinrichtung, die Kleidung, das Auto, der Urlaub, das Haus etc. müssen stimmen. Wer sich diese Voraussetzung für ein glückliches Leben nicht leisten kann, kann sich das Geld dafür ja unkompliziert leihen - und später zahlen. Einzige Voraussetzung: Ein fester Arbeitsplatz.... (also Gehorsam, oder kennt ihr einen Beamten, Angestellten oder Arbeiter, der keine Befehle "von oben" befolgt ?).
Da "noch mehr" aber komischerweise nie genug ist, sind Frustration und Stress garantiert. Macht nichts, denn dagegen gibt es ja Psychopharmaka oder Alkohol. Damit man funktioniert. Damit niemand etwas merkt. Damit man den Arbeitsplatz auf keinen Fall verliert. Weil man ja das Geld braucht. Für die Dinge, die glücklich machen, und die Zinszahlungen für die Schulden.
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In Tausenden Spielfilmen wiederholt, täglich von den Nachrichten dokumentiert und insbesondere unseren Kleinen in Zeichentrickfilmen vorgemacht: Wem ein Unrecht geschieht, der muss sich auch rächen. Aber nicht jeder ist ein Actionhero, der die Mörder seine Familie persönlich umbringen kann. Nicht jeder kann Bomber kommandieren, um angebliche Terroristen (und dabei vielmehr Unschuldige) in die Luft zu sprengen. Und nicht jeder leidet unter Mord und Totschlag. Vielmehr stört der Nachbar mit seinem Hund, der Schwiegervater, die/der Ex oder der Kollege im Büro. Aber Rache ist ok und muss auch sein. "Auge um Auge, Zahn um Zahn !".
Die grosse Masse beschäftigt sich mit Tag- und Nacht mit Rachewünschen, bekommt sie aber nicht. Nur wenige Ausnahmen dürfen sich in gezähmter Form rächen, z.B. dem Schadensersatzprozess oder die Strafanzeige. Den Meisten bleibt aber nur die Wut und der Hass. Sie sind so beschäftigt, abgelenkt und machen sich selber krank. Sie halten sich auf niedrigstem Niveau, stehen der eigenen Entwicklung im Weg und sind so leicht zu kontrollieren. Bei Kontrollbedarf muss lediglich ein Hasstrieb provoziert werden (z.B. auf "Terroristen", "Drogendealer" etc.) und schon ist jede Kritik ausgeschaltet. Die gestaute Aggression lässt sich auf vorgebende Feindbilder lenken, "die an allem schuld sind". Und genau das ist kein Zufall sondern erwünscht.
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