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Vom Gesichtspunkt der Realität sind sie nur eines












@truetext

So schmalzig ist es gar nicht. Für mich jedenfalls.

Denn wie Du sagst braucht es für die Liebe mindestens zwei Objekte,
den Liebenden und den Geliebten. Oder die Liebende und die Geliebte.

Wie man es auch betrachtet. Wenn Gott EINES ist, werden ZWEI - das Getrenntsein und Dualität, durch die LIEBE des EINEN wieder vereint.

Dann könnten wir vielleicht auch sagen die Liebe ist der Kitt der Welt.
Sie Kittet die Welt zusammen. Dann ist es eine Energie, die wir nicht sehen aber doch wie den Wind zu spüren bekommen...

Ist Liebe etwa so was ähnliches wie ATMAN (Atem Gottes ? )

Gruss
Nasruddin
@nasruddin

Um mal zur Wirklichkeit zurueck zu kehren...
Zitat:
Wir sehen den Wind nicht. Wir sehen aber seine Wirkung.

Wind ist Gas in Bewegung (also mit kinetischer Energie).
Gase wie Sauerstoff, Stickstoff, u.a.m. sind nur deshalb nicht sichtbar, weil ihre Molekuehle einen zu grossen Abstand zu einander haben.
Wuerde man Luft abkuehlen, so dass sie fluessig wuerde, waere sie sichtbar.
Wuerde man Wasser stark erhitzen, so dass es gasfoermig (Dampf) wuerde, waere es auch nicht sichtbar.
Ausserdem ist Luft (Athmosphaere) aus der Entfernung ja durchaus sichtbar.
Das alles hat nix mit Gott zu tun, sondern mit einfacher Chemie.

Zitat:
Aber die existenz Gottes wird verneint, obwohl wir dessen Sanftheit erleben, wenn wir in Glückseligkeit versunken sind,

In wiefern?
Ich kann die Sanftheit in der Stimme meiner Frau hoeren.
Ich kann die Sanftheit der Haut meines Sohnes spueren.
Meinetwegen auch die Sanftheit einer Luftbewegung.
Wenn ich gluecklich bin, werden bestimmte "Glueckshormone, durch aeussere Einfluesse angeregt, durch das zentrale Nervensystem ausgeschuettet.
Auch das hat mit Gott nix zu tun.
Das wird dir jeder Drogensuechtige bestaetigen.

Zitat:
oder seine horrende Kraft wenn Gottes Zorn auf uns einwirkt...

Gottes Zorn?
Meinst du Gewitter (Daran glaubten die Griechen und Germanen, aber nicht der moderne Mensch), Monezumas Rache (Durchfall hat andere Ursachen), oder doch eher Pech (ist immer eigenes Verschulden, Fremdverschulden oder eben Zufall)
so so, Du meinst, du würdest die Welt kennen, sie erklären können, sie verstehen etc. ... ? Das ist Käse, du sprichst selbst von Atomen, doch was ein Atom letztlich ist, verstehen wir nicht mal ansatzweise, geschweige denn die Vorgänge WARUM es so darin abläuft.
Es gibt Theorien, aber je weiter vorgedrungen wird, desto unglaublich werden die Vorgänge und desto "unendlicher".
Im ganzen Universum gibt es aber diese Atome. Aber wir verstehen doch nicht, diese wundersame Welt in der wir leben. Selbst die Sonne, ein atomarer Feuerball, wir wissen ziemlich genau wie er funktioniert, dennoch bin ich der Meinung die Vorgänge dort sprengen im Grunde unsere Vorstellungskraft.
Oder Entfernungen, die Entfernung zum allernächstgelegenen Fixstern, 4,5 Lichtjahre ist im menschlichen Bewusstsein nicht vorstellbar.
Ich will damit sagen: wir leben in einem Ganzen und dieses Ganze ist ziemlich wunderbar, denn es hat uns hervorgebracht, in Jahrmillionen der Evolution. Und ein Ganzes, das so etwas kann, ich habe kein Problem damit, diesem auch den Namen Gott zu geben. Gott ist ein Wort, ein Wort um das Ganze, in dem wir leben und aus dem wir sind zu verstehen.
Das Faszinierende ist: wir sind selbst Teil von diesem Ganzen, mit den Atomen aus denen wir bestehen, wir sind da drin, in diesem Gott-Ganzen.
Gott ist kein jenseitiges Überwesen, sondern dieses Alles, was uns umgibt, und aus dem wir sind. Das Universum ist gewissermaßen der kleine Zeh von Gott, von mir aus, aber wir dürfen nicht den Fehler machen, zu sagen, wir verstünden es. Wir sind noch sehr weit enfernt, von wirklichem Verstehen. Wir sind aus Gott, die Materie ist Gott, alles ist Gott, der Geist. Es gibt gewissermaßen nichts außer Gott.
Insofern ist für mich erstmal STAUNEN angesagt.

Was ist der Grund, warum alles existiert? Eigentlich wissen wir nix. Aber wir sind da, DAS ist das Wunder.

(warum wird meine Signatur eigentlich nicht angezeigt

@nasruddin
ja das Denken trennt uns von diesem Ganzen. Und in der Liebe wird diese trennende Erkenntnis aufgehoben oder aufgelöst, das denk ich auch.
@TrueText

Zitat:
Ich will damit sagen: wir leben in einem Ganzen und dieses Ganze ist ziemlich wunderbar, denn es hat uns hervorgebracht, in Jahrmillionen der Evolution. Und ein Ganzes, das so etwas kann, ich habe kein Problem damit, diesem auch den Namen Gott zu geben. Gott ist ein Wort, ein Wort um das Ganze, in dem wir leben und aus dem wir sind zu verstehen.
Das Faszinierende ist: wir sind selbst Teil von diesem Ganzen, mit den Atomen aus denen wir bestehen, wir sind da drin, in diesem Gott-Ganzen.
Gott ist kein jenseitiges Überwesen, sondern dieses Alles, was uns umgibt, und aus dem wir sind.


Ich glaube wir haben uns verstanden.

Wir sind aus Gott, die Materie ist Gott, alles ist Gott, der Geist. Es gibt gewissermaßen nichts außer Gott.

Gott ist das All und Alles. Und wir sind mittendrin.

Gruss
Nasruddin
ja, ob man sich trotzdem noch vorstellen muss, dass diese Ganze, dessen Teil wir sind noch wiederum von jemand gemacht sein sollte, gewissermaßen, also einen jenseitigen Schöpfergott, der ein personaler wäre, finde ich aber eine Frage, über die ich öfter nachdenke.
Eigentlich finde ich, dass das Ganze, was wir ständig sehen, erstmal so unglaublich ist, dass es etwas absurd wäre, ein etwas außerhalb zu fordern, was dies geschöpft hat.
Also, wenn ich z.B. einen Sternenhimmel anschaue oder in der Natur in einem schönen Anblick die Unendlichkeit spüre, dann hab ich religiöse Gefühle z.B., da ahne ich eine göttliche Unendlichkeit. Aber gerade in diesem Augenblick ist sie eben dann schon da. Ich spüre das Ganze, aber ich brauch in diesen Augenblick eigentlich nicht noch etwas außerhalb der Unendlichkeit. Hab mich jedenfalls beobachtet und festgestellt, dass ich dann von dieser Ganzeit so beeindruckt bin, dass ich nicht nach einem diese Schaffenden frage.

Ich versuch auch immer mal so Schriften, wie die Bibel z.B. daraufhin abzuklopfen, ob sie nicht letztlich so gemeint sind und dass die ganze Personalisiererei von Gott erst später gekommen ist, durch die Kirche oder Leute die ... das Wort für dieses Ganze mißbrauchen oder missverstehen.
Schließlich sagt ja Jesus z.B. auch: das "Himmelreich" ist in uns.

Mal angenommen, am Anfang des Universums gabs den Urknall, das ist ja nicht erwiesen, denn es ist nur eine Theorie, außerdem kann es viele Universen geben, dann bin ich dennoch ein Produkt dieses universalen Dingsbumms, vom Urknall bis zu meiner Zigarette ein durchgängiges Ding. Das ist schon spannend.
Ich bin Teil des Ganzen, also ist die Sonne mein Bruder, und die Erde meine Mutter, haben nicht die Indianer das so ausgedrückt. Auf jeden Fall spannende Dimensionen.
Insofern vom Urknall bis heute ist vor allem eins passiert: das Leben hat sich entfaltet. Das ganze Universum lebt. Es gibt keine Tote Materie. Der Erde wohnt soviel Vernunft inne, dass sie Menschen baut. (braucht allerdings ne Weile)
Und natürlich heißt das auch: ich kann aus Gott gar nicht raus, weder Tod noch lebendig, ich gehör immer dazu. (vielleicht meint das wiederum die Bibel mit er allumfassenden Liebe Gottes)
Insofern: Kinder des Ganzen.
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