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Eine frage zur Bahai!












Liebe Freunde

Wieso kommt da nichts mehr? Der Thread ist hochinteressant und behandelt eine Kernfrage des Glaubens. Auch wir Christen deuten Jesus als den letzten von Gott, denn wer sollte nach dem eingeborenen Sohn Gottes noch kommen?

Ich würde mir wünschen, dass Salam oder andere Muslime das Gespräch, das sich ja auf den Islam bezog, fortsetzen.

Macht doch bitte weiter!

Gruss,
Andreas
Zitat:
denn wer sollte nach dem eingeborenen Sohn Gottes noch kommen?


Die Wiederkunft Christi in der Herrlichkeit des Vaters.

Zitat:
Wieso kommt da nichts mehr?


Das Gleiche wie immer, keine Argumente... Woher sollten diese auch kommen?

O ihr Menschen, wenn ihr diese Verse leugnet, auf welchen Beweis hin glaubt ihr dann an Gott? Bring ihn hervor, o Schar der Falschen!

Nein, bei Dem, in dessen Hand meine Seele ist, sie können es nicht und werden es niemals können, selbst wenn sie sich zu gegenseitiger Hilfe verbünden.
(Bahá'u'lláh, Tafel an Ahmad 6-7)

Aber wir haben einen anderen Faden mit einem ähnlichen Thema:

http://www.geistigenahrung.org/fpost192313.html#192313


Liebe Grüße, Tobias
Lieber Tobias

Ich hatte auch soetwas vermutet, wie dass da mangels Argumenten nichts mehr kommt. Aber schade ist es trotzdem, dass es einfach so abbricht. Man kann es ja wenigstens zugeben.

Was die Wiederkunft Christi in der Herrlichkeit Gottes angeht so gibt es beim Christen natürlich sofort den Reflex zu sagen:

1. Klar, Jesus lebt. Sogar jetzt lebt er und ist unter uns. Denn: "wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen." (Mt 18,20). Er lebt in seinem ewigen Wort. Er lebt in uns Christen durch seinen Heiligen Geist immer fort. Und lebt, wie du richtig sagst, in der Herrlichkeit Gottes immer fort.

2. Als Mensch sagt er selbst, kommt er nicht wieder:

"Wenn dann jemand zu euch sagen wird: Siehe, hier ist der Christus! oder: Da!, so sollt ihr's nicht glauben. Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten aufstehen und große Zeichen und Wunder tun, so daß sie, wenn es möglich wäre, auch die Auserwählten verführten. Siehe, ich habe es euch vorausgesagt. Wenn sie also zu euch sagen werden: Siehe, er ist in der Wüste!, so geht nicht hinaus; siehe, er ist drinnen im Haus!, so glaubt es nicht. Denn wie der Blitz ausgeht vom Osten und leuchtet bis zum Westen, so wird auch das Kommen des Menschensohns sein. Wo das Aas ist, da sammeln sich die Geier." (Matthäus 24,23-28 )

"Siehe er ist in der Wüste" spielt sogar ein bisschen auf Mohammed an, oder? (kleiner Scherz).

3. Wenn er wieder kommt, dann am Tag des Gerichts, als göttlicher Richter.

Und - lass mich raten - da sagt ihr Baha'i, der sei schon, oder?

Gruss,
Andreas
Zitat:
1. Klar, Jesus lebt. Sogar jetzt lebt er und ist unter uns. Denn: "wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen." (Mt 18,20). Er lebt in seinem ewigen Wort. Er lebt in uns Christen durch seinen Heiligen Geist immer fort. Und lebt, wie du richtig sagst, in der Herrlichkeit Gottes immer fort.


Das Neue Testament spricht eindeutig von einer Wiederkunft und nicht nur das der Geist Jesus weiter bei uns ist. Die Schöpfung ist nie von Gott getrennt, sie kann es auch nie sein.

Es wurde offenbar ohne eine Silbe oder einen Laut und ist nichts anderes als der Befehl(5) Gottes, der alles Erschaffene durchdringt. Niemals war es der Welt des Seins vorenthalten. Es ist Gottes alldurchdringende Gnade, von der jedwede Gnade ausgeht, eine Wesenheit, die hoch über allem steht, was war und sein wird. (Bahá'u'lláh, Botschaften aus Akká 9:10)


Zitat:
2. Als Mensch sagt er selbst, kommt er nicht wieder:


Wo ist da bitte die Rede davon, dass die Wiederkunft Christi kein Mensch sein wird? Zumal die Manifestationen generell ja nur einen menschlichen Körper haben, aber keine Menschen sind.

Zitat:
"Siehe er ist in der Wüste" spielt sogar ein bisschen auf Mohammed an, oder? (kleiner Scherz).


Alle Manifestationen Gottes nach Jesus kamen östlich von Ihm: Mohammed, der Báb und Bahá'u'lláh.

Zitat:
3. Wenn er wieder kommt, dann am Tag des Gerichts, als göttlicher Richter.

Und - lass mich raten - da sagt ihr Baha'i, der sei schon, oder?


Richtig.

'Ist die Stunde gekommen?' 'Nein sie ist sogar schon vorüber, bei Ihm dem Offenbarer klarer Zeichen! Wahrlich, die Unvermeidliche ist gekommen, und Er, der Wahre, ist mit Zeugnis und Beweis erschienen. Das Land liegt offen, und die Menschheit ist in Furcht und Schrecken. Die Erde bebte, und die Geschlechter wehklagten aus Furcht vor Gott, dem Herrn der Kraft, dem Allbezwingenden.' (Bahá'u'lláh, Brief an den Sohn des Wolfes 193)
Lieber Tobias

Matthäus 24,23-28 ist für mich eindeutig. Ich denke, wer trotz diesem Satz von Christus eine Wiederkunft vor dem Jüngsten Gericht irgendwo reininterpretiert versündigt sich am Wort Gottes auf die ein oder andere Weise. Und die Schöpfung ist ja nicht von Gott getrennt nur weil gerade keine Manifestation Gottes unter uns ist.

Was die Sache mit der Sichtweise der Baha'i zu tun hat, der Tag sei schon vorrüber, so habe ich das noch nicht ganz verstanden, wie ihr argumentiert. Der Textausschnitt, den du mir zeigst, kann sich ja auf alle möglichen Tage beziehen, da er nur vom dem "Tag" spricht. Kannst du mir einen Link zeigen, wo ich diese Einsicht nochmals komplett und am Stück nachlesen kann?

Bisher kenne ich nur die Begründung der Muslime wo im NT stehen soll, dass Jesus Mohammed vorhergesagt habe. Aber, mit Verlaub, diese Textinterpretationen sind mehr als fantastisch gewesen...

Gruss,
Andreas
Forum -> Baha'i-Religion

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