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@sakon
Lieber Sakon.
Eigentlich wollte ich Dich vorerst ignorieren.
Im indischen Teil bist Du mit Deiner Meinung abfällig geworden.
Es war wohl ein "Rückfall" in die Barbarei ?
Jetzt schreibst Du etwas über Deine Meinung und über Deine Vorlieben.
Mir wäre es doch bitte lieber, wenn Du etwas über dieses Thema schreiben würdest.
Was meinst Du dazu?
Gruss
Nasruddin
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Lieber Sakon
Vielen Dank für die Blumen. Aber ich habe noch viel zu lernen! Schau dir die Heiligen an und ihr vorbildliches Leben in Christus - dagegen bin ich ein armer Sünder und weit entfernt.
Lieber Nasruddin
Ich finde diese Thesen tatsächlich interessant. Schade, dass diese Diskussion noch nicht so richtig in Gang gekommen ist. Von jeder der monotheistischen Seiten müsste dazu ein eindeutiger und einstimmiger Kommentar kommen. Kannst du bitte, da du das Buch ja wahrscheinlich gelesen hast und dich mit diesen Sichtweisen auseinandergesetzt hast, die letzte der von die zitierten Stellen etwas ausführlicher aus Sicht des Autors begründen? Ich verstehe noch nicht ganz seine Logik.
Viele Grüsse euch beiden,
Andreas
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| Zitat: |
| Grundlegend ist hierbei die Erkenntnis, daß der entscheidende kulturelle Schritt vom Polytheismus zum (jüdisch-christlichen) Monotheismus im Entzug der Göttlichkeit besteht |
<-- so guck ich grad.
Wie begründet der Herr Nancy diesen seinen Ausspruch?
| Zitat: |
| Er macht den Namen ›Gottes‹ absolut problematisch – er macht ihn bedeutungslos –, und vor allem entzieht er ihm alle Macht, für Sicherheiten zu sorgen. |
Moooment... den 'Namen Gottes' oder den Namen 'Gott' - ?
'Gott' ist ja kein Name - es ist eine Bezeichnung - einen Namen erhält Gott erst, wenn man 'ihn' als Person ansieht.
Und was meint Nancy mit 'Sicherheit'? Die Sicherheit, dass diese Wirklichkeit heute existiert und morgen (vielleicht) weiterexistieren wird, wenn nichts dazwischen kommt? Na Prost Neujahr, das ist mal ne Sicherheit!
Wenn er die Lebenssicherheit meint: die gibt es nicht. Ob einer lebt oder stirbt ist für seine Existenz ja irrelevant. Diese Art der 'Sicherheit' wird von anderen Faktoren beeinflusst...
Glauben an eine Absenz - meint er 'Du sollst keine anderen Götter neben mir haben' - ? Das ist keine Absenz, sondern eine Negation der Spaltung (wie Andreas schon bemerkte!): alles ist eins und eins ist alles.
Atheismus dagegen ist eher mit dem Polytheismus vergleichbar, weil es alle existierenden Phänomene als getrennt und unabhängig voneinander ansieht, da hier eben eine Absenz des 'Oberbegriffs' vorliegt. (Oder?)
Soviel meine wirren Reden zu später Uhrzeit. Aber ich finde den Ansatz des französischen Kollegen spitzfindig und hochinteressant
LG
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| Lissibärli hat folgendes geschrieben: |
| Atheismus dagegen ist eher mit dem Polytheismus vergleichbar, weil es alle existierenden Phänomene als getrennt und unabhängig voneinander ansieht, da hier eben eine Absenz des 'Oberbegriffs' vorliegt. (Oder?) |
Interessanter Ansatz ! Dennoch denke ich, dass man nur sehr schwer über den Atheismus urteilen kann, da es an sich keine "Atheologie" gibt. Intellektuelle Atheisten bekennen sich oftmals als orthodoxe Anhänger der Naturwissenschaften, die, wie bekanntlich, einen kausalen und vorallem einheitlichen Zusammenhang zwischen den einzelnen Naturphänomenen sehen (wollen). Somit wäre, zumindest der intellektuelle Atheismus, eher doch wieder mit dem Monotheismus vergleichbar.
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@Lisken
| Zitat: |
| Grundlegend ist hierbei die Erkenntnis, daß der entscheidende kulturelle Schritt vom Polytheismus zum (jüdisch-christlichen) Monotheismus im Entzug der Göttlichkeit besteht |
Göttlichkeit, ist eine vom Menschen gestelle Anforderung an Gott.
Gott wird erst göttlich, wenn Gott vermenschlicht wird...
Sicherheitsentzug.
Durch den Entzug der Göttlichkeit, wird zugleich auch der Glaube an die sicherheitgebende Institution Gott und seine Engel entzogen.
Wo keine übergeordnete Göttlichkeit existiert, kann es auch keine ( durch Opfer manipulierbare ) Existenz-Garantie geben. Die Verantwortung wird an den Menschen übergeben und Gott tritt als Garant zurück.
Atheismus:
"Allah ist der alleinige einzige und ewige Gott.
Er zeugt nicht und ist nicht gezeugt.
Und kein Wesen ist ihm Gleich."
Gemäss den obgenannten Zeilen, kannst Du:
Dir kein Bild von Gott machen.
Keine Vorstellung von Gott haben.
, der die Ewigkeit nicht kennt, die Zeitlosigkeit verstehen.
Dir die Zeugung abschminken.
Was ist nun Gott?
Eine These oder Anti-These?
Bist Du nun Theist oder Atheist?
Gruss
Nasruddin
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