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Meine Lieben,
ja so ist es eben auf der Welt, man haut sich zuletzt die Köpfe ein. Und Recht hat immer der, der mit dem größten Hammer auffährt. Es sind immer das die besten und schlagkräftigsten Argumente, die solange mit Trümpfen kommen, bis jedem Wahrheitsstreben die Luft ausgeht. Und das ist nicht gerade der Geist des Friedens und der Balance.
Ist das Handeln der Welt nicht gerade darauf angelegt? Sozusagen im Blickfeld des: "Nur was ich sehe und begreife, das ist für mich verbindlich und nicht das, was sich nicht verstehen oder beweisen lässt". So steht eigentlich weniger das Sehnen nach den Plänen Gottes im Vordergrund, als viel mehr das, was die eigene Vernunft für besser hält und was der kleine Maxi an Gottes Stelle besser machen würde. Schon einmal das Märchen "Der Schneider im Himmel" gelesen?
Das gescheiter Sein als der Herrgott ist schon immer ein Wunsch der Menschheit gewesen und weniger der höhere, verborgene Plan Gottes, der in allen Umständen zu Hause ist. Die Frage ist nur: Will man etwas Genaueres von diesem erfassen oder reicht eine vage, gerade noch befriedigende, allgemeine Auskunft? Ich für mich habe mich für deutlichere Vorstellungen entschieden - und wenn sie nirgends aufzutreiben waren, folgte ich eher jenen Ansätzen, die weitere vertiefte Intuitionen ermöglichten.
Bitte, jedem das Seine, meint für heute mit gelassenem Beobachten euer - reinwiel
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