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Warum lässt Gott alles zu?












Zitat:
Deshalb denke ich, dass es gut möglich ist, dass die neue Ebene auch völlig anders sein könnte.


Klar ist das möglich, aber es ist sehr unwahrscheinlich. Viel wahrscheinlicher ist es doch, dass es ähnlich sein wird. Und wenn es keinen sehr guten Grund dafür gibt, warum soll man dann an das unwahrscheinlichere glauben?
Zitat:
wenn es keinen sehr guten Grund dafür gibt, warum soll man dann an das unwahrscheinlichere glauben?


Aber es gibt doch auch keinen sehr guten Grund für das wahrscheinliche oder?
Zitat:

Aber man kann es auch anders sehen: Gott ist in uns und um uns. Alles ist Gott, und auch wir sind Funken Gottes. Es geschieht nichts ohne Sinn, und wie Lisken schon andeutete, sind Kategorien wie Gut oder Böse nur etwas für unsere derzeitige Bewusstseinsebene.


Hmm, dann wären wir Gott, aber wenn wir Gott sind, dann könnten wir fragen, warum muss immer etwas schlimmes passieren, damit wir daraus lernen können? Gut, die kleineren Sachen sind ja nicht sooo schlimm, aber warum müssen in den Kriegen tausende unschuldige Menschen getötet werden, nur weil sich andere Leute "streiten"?
Ich meine, warum muss man immer zu brutalen Mitteln greifen, statt das man versucht mal miteinander zu reden?
Weil Menschen nun mal so sind, wie sie sind.
Wir sind keine Götter...
Wir sind Götter im Werden, und dass jedes Bewusstsein ein Funken Gottes sei, ist auch nicht gerade das Allerneueste, auch wenn viele das nicht begreifen können. Unsere schöpferischen Fähigkeiten sind kaum zu bestreiten, aber sie sind noch ziemlich begrenzt. Könnten wir ALLES tun, wäre das Universum schon kaputt. Wie Lisken an anderer Stelle bereits angedeutet hat, sind wir hier, um zu lernen. Und wir dürfen das, was so alles um uns herum geschieht, nicht gar so ernst nehmen. Wir leben in einer "Realitätsillusion", nicht realer als irgendein Traum. Das ist schwer begreifbar, wenn man mittendrin steht. Aber versucht mal, euch im realen Leben zu fragen: "Ist das jetzt ein Traum oder ist es real?" Gar nicht so leicht zu beantworten. Das merkt man beispielsweise, wenn man gerade aus einem Traum erwacht.

Und dann gibt es Nebulös, der genau weiß, was absurd ist und was nicht. Da kann man nichts machen.

Man muss auch eine kleine Unterscheidung treffen. Mit unserem kleinen Ich sind wir sicher keine Götter -- ähnlich wie wir im Traum meist nichts von dem Kerl wissen, der gerade im Bett liegt und schläft und träumt. Aber es gibt auch da schon Zwischenstadien. Ich weiß oft, dass ich träume, und mache mir dann einen Spaß daraus, den Traum zu beeinflussen. Das erleben andere auch, ist nichts Besonderes. Im Analogieschluss könnte es mit dem realen Leben ja ähnlich sein, nicht wahr?
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