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Auch wenn es eine Nachricht ist - "Korankonferenz"












Ich glaube das wird jetzt vom Thema abweichen. Vielleicht eröffnen wir einen neuen Thread.

Zum Thema:

Der Islam muss in seine ursprünglichen, eher tolleranten Wurzeln, zurückgeführt werden und dafür ist diese Konferenz ganz gut. Dennoch muss die islamische Kultur, samt ihren moralischen Vorstellungen und Werten aufrechterhalten werden. Der fundamentalistische Islam ist gerade eben dadurch entstanden, dass gewisse Menschen ihren eigenen Wünschen und Vorstellungen gefolgt sind. Gerade diese Mentalitäten der Willkür haben bereits in der Vergangenheit den sauberen Stream der Koran-Message durch ihre Störsignale verunreinigt.

Das letzte, was die islamische Kultur jetzt noch dazu brauchen kann, ist eine Deformierung in Richtung des anderen Extrems.

(Vielleicht lassen sich die Moslems ja von Bahaullah ein wenig inspirieren, vielleicht finden sie dann wieder den Mittelweg Meine Gebete sind mit ihnen. )
Für mich stellt sich die Frage, wo muslimische Ansprüche (im Glauben, Gesellschaft) konträr zu europäischen Wertevorstellungen stehen und wieweit es da eine praktikable Lösungen geben könnte.

Solange das ausbleibt, wird es immer eine darauf basierende Gegnerschaft geben, einen Integrationsprozess halt ich da für praktisch unmöglich.

Gruß
Die Frage ist, ob es diese Integration nicht auch schon teilweise gibt. Ich meine ich selber bin in einer durchaus orthodoxen Familie aufgewachsen. Mein Vater hat uns stets nach islamischen Bräuchen und Ritualen leben lassen und dabei haben wir keine Menschenseele gestört. Ausser, dass ich als Kind dann immer eine Extrawurst war, wenn es um gemeinschaftliches Essen im Kindergarten oder in der Schule ging

Auch ist meine Familie in Deutschland keine Ausnahme. Es gibt durchaus noch weitaus orthodoxere Familien in Deutschland, die Kinder mit guter schulischer und akademischer Ausbildung hervorbringen und zudem noch in Eintracht mit ihren deutschen Arbeitskollegen sowie Nachbarn pflegen.

Die Integrationsrealität der Moslems in Deutschland ist weder populistisch schlecht noch populistisch blumig.

Die Lösung liegt darin, dass alle Menschen sich gegenseitig an Kultur, Religion und Mentalitäten respektieren und lieben lernen können. Das ist in erster Linie ein persönliches Problem.
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