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Indizen die für die Schöpfung sprechen












@mahnmal - Teil 3

Zitat:
Indiz 11: Woher kommen angeborene Fähigkeiten wie "instinkt"? Der Instinkt ist unabhängig vom Lernverhalten eines Lebewesens, woher kommt er also?


Durch die Evolution! Die Gott geschaffen hat, um die Lebewesen in ihrem Lebensraum Lebensfähig zu gestalten.


Die Wissenschaft ist ein Splitter auf dem Gesunden Auge des Einäugigen Gläubigen.
Das Joch der Theologen und der Hocas ohne Rechenkenntnisse...

Heute muss ich schon zum zweitenmal die von Gott festgelegten unabdingbaren Elemente der Wissenschaft schreiben.
Also Cut and Paste:

Die Drei unbedingt erforderlichen Elemente der Wissenschaft sind:

a) Beobachtung von Tatsachen
b) Ableitung von Gesetzen aus diesen Tatsachen
c) Die Bewahrheitung dieser Gesetze durch beständige praktische Versuche

Soviel zur Wissenschaft....

a) Veränderlichkeit: Die Welt ist nicht unveränderlich, sondern unterliegt einem kontinuierlichen Veränderungsprozess.
--> Gott hat Die Welt erschaffen und verändert diese durch den unerbittlichen Faktor Zeit. Bei den Lebewesen benützt Gott die Evolution...

b) Gemeinsame Abstammung: Alle Organismen stammen durch einen kontinuierlichen Verzweigungsprozess von gemeinsamen Vorfahren ab. --> Gott der die Ursache allen Lebens ist...

c) Allmählichkeit der Evolution: Die Evolution erfolgt stets allmählich und nicht in Sprüngen
--> 6 Tage der Schöpfung = Evolutionsjahrmillionen... am siebten ruht er. Lässt seine Schöpfung Wirken. Er greift nicht tätig ein. --> die Evolution bei den Lebewesen, die Zeit im All und Alles.

d) Natürliche Auslese: Die am besten angepassten Individuen zeugen die meisten Nachkommen, wodurch schlechter angepasste verdrängt werden. Abänderungen, welche weder vorteilhaft noch von Nachteil sind, werden von diesem Prozess nicht berührt. --> Die Guten kommen in den Himmel die Schlechten in die Hölle.

Und die Quintessenz meiner Gotteslästerlichen Ausdünstungen?

Wissenschaftler versuchen Objektive Wahrnehmungen von Gottes Tatsachen zu belegen.
Glaubige verschliessen die Augen vor Gottes Tatsachen und wollen lieber Träumen.


Gläubige sind von Natur aus Gottes-Feindlich eingestellt!!!

Deshalb schickt Gott von Zeit zu Zeit Propheten und Schriften, damit die Gläubigen wieder auf dem Rechten Auge sehen können.

Gruss
Nasruddin
Zitat:
Hat hier einer was von Sozialdarwinismus geredet?
Nein? Guuut...


Was? Niemals!

Genetik in Zusammenhang mit Menschen oder gar dem menschlichen Verhalten zu erwähnen und dann noch das Wort prädisponiert dazu, kann leicht Missverstanden werden, wie auch ein gewisser Herr Wilson erfahren durfte. Jetzt weiß ich auch warum Du neulich so abgegangen bist. Aber keine Angst...


Zitat:
Es gibt übrigens genügend 'menschliche' Verhaltensweisen (vor allem in letzter Zeit), die evolutionstechnisch so gar keinen Sinn ergeben... also ist das mit Vorsicht zu geniessen, find ich, dieser Versuch die Psyche mit Hilfe der Genetik oder Evolutionstheorie zu erklären.



Mich hat das Konzept auch noch nicht ganz überzeugt, irgendwas fehlt mir da noch, ein weiterer Replikater oder sowas (Meme). Welche Verhaltensweisen meinst Du denn, ich suche nach sowas?


Zitat:
Informatiker machen sowas ständig: Sie denken sich ein Programm aus, schreiben es und lassen es dann laufen - ab und zu basteln sie dann noch dran rum, manches 'mutiert' dann auch schon mal von allein...


http://www.karlsims.com/evolved-virtual-creatures.html
Hab ich wirklich Lust, auf so einen Unsinn einzugehen?
Warum denken manche Leute, sie müßten die Wissenschaft widerlegen um Gott zu "beweisen".
Mahnmal, wenn das wirklich deine Fragen sind, die dich bewegen, dafür gibt es Bücher und Internet, das hilft.
Wenn du aber denkst, mit deinen strunzdummen "Indizien" irgendeinen von uns pösen pösen wissenschaftsgläubigen Atheisten auch nur im entferntesten für deinen Glauben gewinnen zu können, so bist du einfach himmelschreiend naiv, um es nett auszudrücken.
Die wenigsten von uns sind überzeugte Atheisten, aber solche Menschen wie du machen, daß man mit "Euch" keinesfalls im Boot sitzen will.
Schade. Schade um Gott.

Zitat:
Indiz 4: Die Erde befindet sich genau im richtigen Abstand zur Sonne, damit leben entstehen kann. Nur ein paar Kilometer weiter weg und wir würden erfrieren!


Den finde ich persönlich so richtig gut. Ein paar Kilometer...so 3 oder 4?
Der Abstand der Erde schwankt zwischen 147 und 152 Millionen Kilometer, das sind mal eben 5 Millionen Kilometer.
Und dann - potztausend -haben wir auch noch Winter, wenn wir der Sonne am Nächsten sind...
Aber dazu müsste man sich ja mal ein bißchen informieren, anstatt Copy + Paste von irgendeinem Kreationistenthread zu machen.

Tschüß!
Mögest du interessante Zeiten erleben.
yogi hat folgendes geschrieben:
Welche Verhaltensweisen meinst Du denn, ich suche nach sowas?


Genetik ist ja ok - solange man den Menschen dadurch nicht als bessere Maschine begreift. (Was halt viele leider tun )

Beliebtes Beispiel für eine 'unsinnige' Verhaltensweise ist die Depression. Die Liebe ist noch nicht ganz geklärt. (Obwohl die sich bei Säugetieren evolutionsbezogen sogar ganz plausibel erklären lässt - nur eben nicht in allen ihren menschlichen 'Auswüchsen'.) Homosexualität (falls man das unter Verhaltensweisen einordnen kann...). Aber auch (ganz interessant) sowas wie Schüchternheit.

Fallen dir paar mehr ein?

Übrigens sehr netter Link

Und entschuldige bitte, dass ich dich des Lesens der Bild der Wissenschaft bezichtigt habe Ich werd zum Hirsch, wenn mir ein Pleistozäner mit "Ich Tarzan, du Jane" kommt... Dann praktizier ich: "Erst stechen, dann fragen!" - Aber so einer scheinst du mir nun doch nicht zu sein

LG
Zitat:
Genetik ist ja ok - solange man den Menschen dadurch nicht als bessere Maschine begreift. (Was halt viele leider tun )



Ich halte das für eine Minderheit, sogar Dawkins (das egoistische Gen) gesteht dem Menschen zu mehr als nur Gene zu sein, wenn er will.

Depression könnte insofern einen Sinn haben als das Rückzug einem das Überleben sichern kann. Ich glaube nicht, dass jede Verhaltensweise unbedingt Sinn machen muss oder uns sinnvoll erscheinen muss. Sie könnte auch ein Nebenprodukt sein oder sie hat sich verändert oder sie ist einfach nur im heutigen Kontext sinnlos erscheint. Motten fliegen in Kerzen und Fliegen gegen Glasscheiben - die haben es auch noch nicht gepeilt.

Was auf den zweiten Blick recht unsinnig erscheint, ist unsere Angst vor Spinnen. Die wenigsten sind giftig und die großen, vor den wir besonders viel Angst haben, sind erst recht nicht giftig. Pfeilgiftfrösche finden wir aber wunderschön. Und warum fahren wir gerne ans Meer, ist nicht gerade das beste Habitat für uns.

Da hapert es für meine Begriffe noch, auch wenn ich den Grundgedanken richtig finde. Vielleicht hat die Kultur da doch einen größeren Einfluss.

Zitat:
Und entschuldige bitte, dass ich dich des Lesens der Bild der Wissenschaft bezichtigt habe Ich werd zum Hirsch, wenn mir ein Pleistozäner mit "Ich Tarzan, du Jane" kommt... Dann praktizier ich: "Erst stechen, dann fragen!" - Aber so einer scheinst du mir nun doch nicht zu sein



Passt schon Die evolutionäre Psychologie hat meiner Meinung nach sehr darunter gelitten, dass sie für Bücher wie "Warum Frauen schlecht einparken und Männer nicht zuhören können" herhalten muss. Grausame Bücher ...
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