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Entwickle die Sicht der Liebe












@Nebulös
Auch was das Nachfolgende in Deinem Posting angeht, in meiner sicht hast du den Buddhismus so nicht verstanden!
Zitat:
Das spiegelt sich in allem wieder, was für den Buddhismus steht:

- Meditation (das Unterdrücken aller Gedanken und Emotionalen, so dass man einen Zustand absoluter Neutralität erreicht)

Wo spricht der Buddhismus von Neutralität? Wo sollen hier gedanken und emotionen unterdrückt werden?

Komm mir bitte aber nicht mit Deiner bisherigen Taktik, Antworten in Form von nichtssagenden Floskeln auszudrücken! Die sind mir hinreichend bekannt und hier völlig unerwünscht! Wenn Antwort, dann bitte handfest, - Danke!

Gruß
Hab ich doch gerade Punkt für Punkt aufgezählt...
Handfester gehts ja wohl nicht mehr...

Alles im Buddhismus ziehlt irgendwie darauf ab!
Zitat:
Meditation (das Unterdrücken aller Gedanken und Emotionalen, so dass man einen Zustand absoluter Neutralität erreicht)



Im Buddhismus wird nichts unterdrückt schon gar nicht Emotionen. Man lässt Gedanken und Emotionen einfach vorbeiziehen ohne sie zu beurteilen oder sie großartig zu beachten.

Ziel der Meditation ist nicht mit dem Verstand das niedere emotionale Ich zu unterdrücken, sondern die Geisteshaltung von Grund auf neu zu gestalten und seine Einstellung fundamental zu ändern.

Zitat:
und das geht nur, wenn man auch Gefühle wie Liebe so weite entemotionalisiert, dass eine absolute Neutralität entsteht.



Tibetische Buddhisten versuchen Liebe, Mitgefühl, Mitfreude und Gleichmut zu entwickeln. Neutralität ist ein nicht falscher, aber auch kein richtiger Begriff. Gleichmut bedeutet, dass man weder Anhaftung noch Abneigung entwickelt, deswegen steht man aber nicht allem neutral gegenüber.

Liebe wird nicht "entemotionalisiert", sondern von Leidenschaft, Anhaftung und Bedingten geläutert. Danach empfindet man immer noch Liebe, aber eine andere.

Zitat:
Die generelle Tendenz zu Bescheidenheit, Zügelung und Askese.



Askese ist genau das was der Buddha ablehnte. Der Buddhismus heißt mittlerer Weg, weil er die beiden Extreme Askese und konsumorientiertes Verhalten ablehnt.

Zitat:
Der Glaube daran, dass alles zusammenhängt und alle gleich sind. Das kann man nur wirklich leben, wenn man alles und jeden gleich behandelt und wenn man liebt (in welche Form auch immer) fängt man an Unterschiede zu machen.



Buddha hat in der Tat jedes Lebewesen gleich viel geliebt, aber deswegen nicht gleich behandelt. Jedes Wesen ist anders und mit jedem Wesen muss man anders umgehen. Nicht jeder kann Buddhist werden, deswegen gab Buddha denjenigen, die das aus welchen Gründen auch immer nicht konnten oder wollten andere Tipps als seinen Mönchen.

Es ist auch im Buddhismus nicht so, dass man einen Glaubenssatz hat und den dann einfach lebt, so funktioniert das nicht. Man muss diese Sicht verwirklichen und dann handelt man automatisch danach. Sich auf einer äußeren Ebene anzupassen bringt für Buddhisten nicht viel.
@Nebulös
Zitat:
Hab ich doch gerade Punkt für Punkt aufgezählt...
Handfester gehts ja wohl nicht mehr...


Was Du da aufgezählt hast, hat mit Buddhismus jedenfalls nichts zu tun!
Zitat:
Was Du da aufgezählt hast, hat mit Buddhismus jedenfalls nichts zu tun!


Doch, hat es!

Zitat:
Askese ist genau das was der Buddha ablehnte. Der Buddhismus heißt mittlerer Weg, weil er die beiden Extreme Askese und konsumorientiertes Verhalten ablehnt.


Das mag stimmten und ich sagte ja auch nur Tendenz zur Askese. Damit meinte ich eigentlich auch nur weg vom hier eher normalen Verhalten, der Gier nach Konsum und Besitzt.

Aber du sagst es hier ja schon selber: "Der Buddhismus heißt mittlerer Weg". Das ist ja genau das, was ich die ganze Zeit sage. Neutral in der Mitte gehen, nicht lieben nicht hassen, sondern alle Extreme vermeiden.


Zitat:
Neutralität ist ein nicht falscher, aber auch kein richtiger Begriff. Gleichmut bedeutet, dass man weder Anhaftung noch Abneigung entwickelt, deswegen steht man aber nicht allem neutral gegenüber.


Das ist doch jetzt reine Wortklauberei! Weder Anhaftung noch Abneigung zu entwickeln, ist doch genau das, was ich sage...


Zitat:
Liebe wird nicht "entemotionalisiert", sondern von Leidenschaft, Anhaftung und Bedingten geläutert. Danach empfindet man immer noch Liebe, aber eine andere.


Was du da aufzählt, heißt nichts anderes, als etwas zu entemotionalisieren! Und dass es mit der typischen Form von Liebe nicht geht, sage ich doch auch die ganze Zeit...

Zitat:
Im Buddhismus wird nichts unterdrückt schon gar nicht Emotionen. Man lässt Gedanken und Emotionen einfach vorbeiziehen ohne sie zu beurteilen oder sie großartig zu beachten.


Und schon wieder...

Du bestätigst mich mit allen, was du sagst, willst es aber nicht wahr haben. Du sagst am Anfang jeden Satzes, dass ich unrecht habe, wiederholst dann aber ziemlich genau das, was ich gesagt habe, nur mit anderen Worten. Es wäre viel einfacher und vernünftiger mir gleich Recht zu geben
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