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@isa
Wie Wahr Du sprichst.
Dein Herz ist Vertrauen...
Gruss
Nasruddin
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| Zitat: |
| Wir alle sind EINS. |
Was bedeutet das?
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@Sakon
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Mein:
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| Wir alle sind EINS. |
Deine Frage:
Was bedeutet das? |
Aus Deiner Christlichen Sicht wird immer wieder betont, dass Gott Allumfassend ist.
Wenn dem so ist, sind wir in Gott und nicht ausserhalb von Gott.
Gott wäre demnach in unserer jetzigen, diesseitigen Welt als das "All und Alles" anzusehen.
Denn das "All und Alles" das uns umfasst, können wir mit unseren Sinnen sehen, fühlen, riechen, hören, spüren usw. usf.
Dies ist die Formenwelt, das diesseits.
Das Jenseits welches wir als vergängliche Wesen uns vorzustellen versuchen ist nicht mit unseren gewöhnlichen Sinnen erfass- bzw. erfühlbar. Ist aber für einige von uns existent, spätestens wenn wir in das "Jenseits" übertreten, also sterben.
Nachdem Gott uns umfasst sind wir alle EINS. Jedes Teilchen dieses Universum besteht aus und ist Teil von Gott. So kann jedes Teilchen, sei es auch eine Mücke sich als ein Teil des EINEN betrachten.
Wenn zwei Mücken sich treffen, dann sind es bereits zwei Teile des EINEN..
Und wenn es dann drei Mücken sind, dann sind es drei Teile des EINEN...
Und der ganze Schwarm der Mücken, die Luft der Mensch der verstochen wird und einfach alles ist EINS. Dann ist die Trennung von Du und ich falsch, denn DU und ich sind ja EINS. Jeweils EINE Spiegelung des GANZEN. Des EINE. Somit kann ich auch sagen.
Wir alle sind EINS.
Aber zurück zur Erde. Was ist dann die Konsequenz aus dieser EINHEIT?
Liebe Dich wie Deinen Nächsten und Tue nichts was auch Dir nicht getan werden sollte.
Gruss
Nasruddin
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Frieden Nasruddin!
Klarer kann man es nicht ausdrücken. Wunderbar.
LG Isa
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Meine Lieben, ich wünsche euch den Frieden und den Segen Gottes!
Ich bin als Christ beglückt, was ich hier lesen darf. Freilich, am Anfang entsteht der Eindruck, als würde in nasruddin jemand auftreten, der nur wild und seinerseits verdammend um sich schlagen will, um islamische Gepflogenheiten anzugreifen. Daher wurde auch gleich das Kopftuch zu einer zentralen Frage. Aber darum geht es nicht.
Es geht meinem Gefühl nach darum, zuerst einmal die Gefahren zu erkennen, die den Islam nicht von außen, sondern von innen her bedrohen, wenn nur die strenge Wort-Befolgung und der Buchstabe als wichtigster Glaubensausdruck im Vordergrund stehen. Dann ist der Weg frei für das Verfolgen eigener, ehrgeiziger Interessen, wie Einflussgewinn durch den heiligen Krieg sowohl gegen andere islamische Glaubensrichtungen, gegen bestehende politische Verhältnisse als auch gegen Veränderungen herkömmlicher sozialer Strukturen. Überall dort, wo die „treuen“ Hüter des heiligen Koran am Werk sind, werden Frauen zurück gesetzt, von der Bildung ausgeschlossen, als Willkür-Objekte an begierliche Männer zwangsverheiratet – mit der Folge von zig Selbstverbrennungen von Frauen.
Gut, wird mancher Islamist sagen, was geht das einen Christen an. Doch dieser antwortet: Auch wenn dies alles nur eine innerislamische Angelegenheit zu sein scheint, lieber Muslim beachte, wie sehr auch der reine Buchstabenglauben im Christentum in die Veräußerlichung der Religiosität führt. Das geht ganz parallel vor sich, nur in einer anderen Tonlage. Diese christlichen Buchstabenwisser halten den Moslems immer nur vor, was diese alles falsch glauben und machen und um wie viel fortschrittlicher nur das Christentum wäre. Aber bemerke lieber Muslim den haarsträubenden Egoismus dieser so fortschrittlichen Repräsentanten, der große Teile der Weltbevölkerung bedenkenlos ausnützt und in die Verarmung, in den Hunger oder in die psychische Verwahrlosung treibt.
Im Hintergrund steht auf beiden Seiten, wenn nicht sogar in jeder Religion, die wortgebundene und rein verstandesmäßige Glaubensausrichtung, die nur auf die richtigen Formen Wert legt. Dies selbst ist der größte, globale Angriff auf die erste Ebene des Glaubens, die ja im Äußeren, im formalen Bereich der ersten Aufnahmefähigkeit des Religiösen liegt.
Das Äußere lässt die Menschen nur mechanisch, mit dem Mund beten – übertrieben gesagt wie aufgedrehte Roboter. Ich habe fleißig gebetet und deshalb bin ich gerettet. Und genau dies ist hier auf dieser ersten Ebene das weitaus größere Hindernis für das Erreichen der zweiten Ebene eines Glaubens - größer noch als die mörderischen oder menschenverachtenden Aktionen, die man jeden Tag serviert bekommt.
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