Wasser


Hallo,
schon seit einiger Zeit habe ich in meinen Träumen immer wieder mit Wasser zu tun.
Es begann mit einem Traum, in dem ich mit einem Flugzeug abstürze und mich im Wasser wiederfinde. Um mich herum sind noch andere Menschen. Das Flugzeug treibt auf dem Wasser und beides jagt mir furchtbare Angst ein, das Wasser, weil es so tief und pechschwarz ist und das Flugzeug, warum, das weiss ich nicht, es erscheint mir einfach böse, ich glaub so kann man es sagen. In den nächsten Träumen, war ich immer an anderen Orten und Plätzen (einmal wurde ein flughafen überschwemmt), niemals war es dasselbe, nur das Meer kam immer darin vor, dunkel, ruhig, aber furchteinflößend.
Dann haben sich die Träume auf einmal gewandelt. Eines Nachts habe ich geträumt, ich wäre am Strand. Das Meer ist aufgewühlt, es kommt immer näher. Es ist stürmisch. Die Leute um mich herum laufen in Panik davon, nur ich sitze in einem Strandkorb, mit einer Person, die ich nicht kenne. Aber diese Person strahlt Sicherheit und Geborgenheit aus. Dieses Gefühl war so stark, das ich einfach weiss, dass mir nichts passieren würde. Und so schaue ich mir das Näherkommen interessiert an.
Noch ein Traum, an den ich mich noch genau erinnere. Ich treibe kopfüber in einem swimmingpool, ich weiss das ich mich umdrehen muss, aber kann es nicht. Aber es ist mir eigentlich egal, ich fühle mich trotzdem sicher, auch wenn ich weiss, das ich so keine Luft bekomme. Freunde stehen am Rand des Pools, aber sie haben von dem ganzen nichts mitbekommen, aber auch das interessiert mich nicht.

Ich finde diese Träume beunruhigend, das ich sie mir nicht erklären kann. Ich persönlich habe tatsächlich Angst vor dunklem und tiefem Wasser, allerdings stand/steht keine Reise oder so was an, worauf man es vielleicht ableiten könnte. Ich hoffe, jemand kann ein bisschen Licht in die ganze Sache bringen.

Viele Grüße, Isais
Hallo Isais,
Wasser steht in Träumen in der Regel für die eigenen Gefühle.
In den ersten Träumen beschreibst du ruhiges, tiefes und dunkles Wasser, das dir Angst macht - also scheinen deine Gefühle für dich selbst (zu der Zeit) so tiefgründig und undurchschaubar (dunkel) zu sein, dass es dir Angst macht. Dabei würde ich den Flugzeugtraum so interpretieren, dass du aus einer mehr objektiven Position (Flugzeug) regelrecht in das innere deiner Gefühlswelt "gestürzt" wurdest - ein Umstand der wahrscheinlich einiges zu der Bedrohung beigetragen hat, die du empfindest (oder empfandest? Die Träume wandelten sich ja) Später sind deine Gefühle ganz aufgewühlt und drohen dich zu überrollen, doch du fürchtest dich nicht sondern bleibst im Gegenteil ganz ruhig, weil du dir sicher bist, dass dir dadurch nichts wirklich schlimmes geschehen kann. Und schließlich lässt du es sogar zu, dass du in deinen Gefühlen "ertrinkst" - du fühlst dich dabei sicher, hast keine Angst davor,
Ich hoffe ich konnte dir ein wenig weiterhelfen - merke: der beste Traumdeuter deiner Träume bist stets du selbst - betrachte hier gegebene Traumdeutungen lediglich als Anhaltspunkte für deine eigene Interpretation
Wünsche alles Gute und tolle Träume

Grüße
Lillian Lo
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Kannst du nicht allen gefallen durch deine Tat und dein Kunstwerk, mach es wenigen recht - vielen gefallen ist schlimm

Friedrich Schiller
Hallo Lillian_Lo,
deine Antwort hilft mir tatsächlich weiter, zumindest weist sie in eine Richtung, die ich so noch nicht gesehen hatte. Wenn auch nur Anhaltspunkt, so lohnt es sich doch, diesen näher zu betrachten, da einige Zeit nach den ersten Träumen, meine Gefühle tatsächlich aufgewühlt waren und ich mich ihnen (zuerst) nicht stellen wollte. Vielen Dank, für deine Antwort und natürlich auch dir alles Gute!!

Viele Grüße,
Isais