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Sakina
Eine Bitte
"persönliche" Diskusionen per PN austragen.
Ansonsten themenbezogene MeinungsAüßerungen.
Zum Thema
ich lese gerade von Klaus Theweleit Männerphantasien
Dabei fallen mir immer mehr Parallelen zwischen Unterwerfung unter Gottes Willen mit faschistoidem Denken und Empfinden auf.
mffffgggg gnostik
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@gnostik
Ja. Dann schreibe sie hier nieder. Kann interessant werden.
Gruss
Nasruddin
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@positiv - Teil 1
Lieber positiv.
Ich schreibe hier weiter über etwas, das mich ein paar Tage lang gewurmt hat. Eigentlich wollte ich es so stehen lassen, aber dann kam ich zum Schluss, dass Aussagen, die zerplückt und beurteilt werden, auch in gewissen Sinne rechtfertigt werden sollten.
Es hat jemand über Meine Aussage folgendes geschrieben:
| Zitat: |
Was mich stoert ist dieser Absatz:
| Zitat: |
| "Es ist einfach ungeheuerlich und Dumm andere Menschen und Kulturen als verwerflich heuchlerisch und verdorben anzuschauen und diese denjenigen Mitzuteilen. Ohne zu erkennen und zu wissen, dass die eigene Kultur genauso verdorben heuchlerisch und verwerflich ist." |
Ich halte eine solche Aussage fuer erheblich zu einfach und aus genannten Gruenden fuer sehr unreflektiert. |
Es wurde als unreflektiert und erheblich zu einfach angesehen.
Dieser hat hier wieder nicht alles gelesen und vor allem nicht verstanden.
Denn der Analystische Teil seines Gehirnes konnte wohl analysieren, aber dies nur durch zerpflücken des Ganzen auf Einzeilteile, wodurch einzelne Elemente der Aussage gänzlich unbeachtet blieben und demzufolge auch die daraus gewonnenen Erkenntnisse fehlerhaft wurden.
Dieser hat zuerst die zu erwartenden Voraussetzungen, die dazu führen, dass ein Mensch andere Menschen und Kulturen qualifizierend anschaut und diese ( seine persönliche Sicht ) denen mitteilt, nicht beachtet.
Die erwartete Voraussetzung hier ist, dass das Individuum erkennen kann, was gut und böse ist...
Wie kann ein Individuum etwas erkennen?
Etwa durch Wissen ? - Nein. Das ist Theorie.
Durch hören, lesen, sehen ? - Nein. Das ist etwas hypothetisches das man hört, liest oder sieht.
Durch fühlen und schmecken? Ohne das beurteilte selber getan zu haben, wird es nicht möglich sein, es zu fühlen oder zu schmecken.
Erst durch die eigene Urteilskraft, welches sich auf die eigene, subjektive Erfahrung stützt kann das individuum etwas Erkennen und beurteilen....
Dies ist aber immer noch subjektiv und nicht auf die grosse Masse der Menschen und Kulturen anwendbar.
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@positiv - Teil 2
Wann ist etwas auf die grosse Masse und Menschen anwendbar?
Durch Verallgemeinerungen und erhebliche Vereinfachungen kann etwas auf die grosse Masse ( Kulturen ) und Menschenmengen angewandt werden.
Bis hierher hat derjenige etwas erkannt. Aber noch nicht das ganze erfasst.
| Zitat: |
| Wenn etwas nur durch Vereinfachungen und Verallgemeinerungen ermöglicht wird, ist es unreflektiert.... |
Auch das kann ich noch teilweise akzeptieren....
Aber das dadurch mein Folge-Satz dazu benützt wird, etwas völlig falsches daraus zu erkennen. Das macht mich doch stutzig.
Ohne zu erkennen und zu wissen, dass die eigene Kultur genauso verdorben heuchlerisch und verwerflich ist.
Wenn die Vereinfachung und Verallgemeinerung auf andere Menschen und Kulturen angewandt wird, gilt auch dasselbe für die eigene Kultur und den Menschen in dieser Kultur...
Somit wird die Aussage die auf andere Kulturen und Menschen angewandt wird, zurückreflektiert ( Mein lieber Solution )... Und bedeutet, dass in dem selben Masse wie vereinfacht und verallgemeinert wird, dieses auch als Gesetzt auch für mich und meine Kultur und meinen Mitmschen in dieser Kultur gilt.
Somit reflektiert meine Aussage die vorangehende Aussage und gibt zusätzlich ein Urteil darüber ab. Dieses Urteil ist zugleich auch Aussagekräftig genug um als Mahnung darauf hinzuweisen, dass man zuerst vor der eigenen Türe kehren sollte, bevor man sich über den Schmutz an den anderen Türen mokiert.
Liebe Erkenntnistheoretiker. Verjährte Epistemologiker, in jeder Aussage steckt nicht nur eine Prädikaten-Logik sondern auch ein Inhalt mit einem Sinn. Und hinter diesem Sinn steht ein Zweck dahinter ...
Die Erkenntnis.
Es ist nicht die Aussage das vereinfacht und unreflektiert ist.
Sondern es ist derjenige, der solche Aussagen macht...
Wissen und Erkennen ist nicht zu verwechseln mit Gewisskeit und Erkenntnis...
Und weitere Details zur Erkenntnis in der Hoffnung "sich noch tiefer reinzuangeln" beginnt vielleich hier.
http://de.wikipedia.org/wiki/Erkenntnis
und ..
http://de.wikipedia.org/w/index.php.....etimestamp=20051020080203
Gruss
Nasruddin
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@gnostik
| Zitat: |
| Ansonsten themenbezogene MeinungsAüßerungen. |
Damit wir zum Thema zurückkommen habe ich es gepostet.
Es ist die Aussage. die ihren Zweck verfehlt hat.
Jetzt habe ich den Sinn dahinter nochmals erklärt.
Ich denke der "Islam" sollte mit "Selamet" übersetzt werden.
Frei übersetzt und sehr nahe kommt dazu der Deutsche Begriff "Glückseligkeit".
Wie kann jemand "Glückseligkeit" erreichen?
Gruss
Nasruddin
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