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Wo hast du denn diese Schreibweise von 'Tübingen' her? Wer ist dieser Blume und wie alt ist denn das Buch, was du grad in Händen hälst?
Prinzipiell sind Autoritäten (sog. Quellen) ja nicht schlecht, dass man sie zitiert, zeigt, dass man sich mit der Materie beschäftigt (hat) und Kant war ja nu auch kein dummer Mensch.
Jedoch: Ein Paradigma, aus dem Jahre 1781 (ich geh mal davon aus, dass du auf die Kritik der reinen Vernunft anspielst) eins zu eins auf Heute zu übertragen? - Nach allem, was wir _heute_ über unsere Wahrnehmung 'dazugelernt' (nie 'wussten' wir weniger!) haben? *hüstel*
Heute wird in den Philosophieseminaren querbeet hitzig diskutiert, was wir _überhaupt_ beweisen können und was wir _überhaupt_ wissen können und ob es _überhaupt_ sowas wie Obejektivität geben kann... Und weder Herr Kant, noch der grosse Platon, ja nicht mal der gute Wittgenstein können ein Machtwort sprechen - denn ihre Worte werden (und keiner von ihnen hätte es anders haben wollen) als Ausgangs- und nicht als Endpunkt genommen.
(Und einen Dozenten, der es nicht gern sieht, wenn man Kant widerspricht, hab ich (zumindest an der Uni Tü) noch nie gesehen. )
LG
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@Lisken
Informationen zu Herrn Dr. M. Blume hier:
http://www.blume-religionswissenschaft.de/wer.html
(Sorry fuer den Typo, das -h- ist natuerlich falsch.)
| Zitat: |
| Ein Paradigma, aus dem Jahre 1781 eins zu eins auf Heute zu übertragen? |
Nein, aber ich finde seine Definition der Vernunft immernoch recht praktikabel, wenn auch nicht mehr in allen Punkten.
Vernunft als "Common Sense" welche in Plausibiliaet ihren Ausdruck findet, ist nach wie vor ein wesentlicher Faktor im Bereich der Aufstellung von Hypothesen.
| Zitat: |
| Heute wird in den Philosophieseminaren querbeet hitzig diskutiert, was wir _überhaupt_ beweisen können und was wir _überhaupt_ wissen können und ob es _überhaupt_ sowas wie Obejektivität geben kann... |
Das weiss ich. Eine hoechst spannende Diskussion.
Ich selbst beziehe mich hier primaer auf die evolutionaere Erkenntnistheorie nach Vollmer. Diese halte (nicht nur ich) fuer die derzeit schluessigste Theorie, auch wenn sie inzwischen etwas in die Jahre gekommen ist.
| Zitat: |
| Und weder Herr Kant, noch der grosse Platon, ja nicht mal der gute Wittgenstein können ein Machtwort sprechen - denn ihre Worte werden (und keiner von ihnen hätte es anders haben wollen) als Ausgangs- und nicht als Endpunkt genommen. |
Yup! Vollkommen richtig.
Waere es nicht so, gaebe es keinerlei Forschung mehr im Bereich der Philisopie.
lg
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Sakina
@nasruddin
| Zitat: |
| Er zeugt nicht und ist nicht gezeugt. |
Angenommen es gibt Gott Allah etc.
Wie würdest du denn definieren was er tut.ob er etwas tut wenn ja wie welche Beschreibungenen verwendest du dafür.
mffffgggg gnostik
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@gnostik
| Zitat: |
| Angenommen es gibt Gott Allah etc. |
Wenn wir annehmen, dass es einen Gott oder mehrere Götter geben kann,
Und wenn Du an Deine eigene Existenz glaubst, dann gilt folgendes:
| Zitat: |
| Allah ist der alleinige einzige und ewige Gott. |
Das bedeutet zuerst mal:
Es gibt nur einen Gott und diesen nennen wir Allah.
| Zitat: |
| Wie würdest du denn definieren was er tut.ob er etwas tut wenn ja wie welche Beschreibungenen verwendest du dafür |
Allah tut nichts, denn:
| Zitat: |
| Er zeugt nicht und ist nicht gezeugt. |
Etwas das nicht zeugt und nicht gezeugt ist, tut nichts.
Es gibt keinen Schöpfer da aus nichts nichts getan werden kann.
Kein Beginn, kein Ende... Nur ewigkeit.
Bist Du ein Wesen, das einen Beginn und ein Ende hat.
Und Allah? ist ewig.
| Zitat: |
| kein Wesen ist ihm gleich. |
Da kein Wesen ihm gleich ist, gibt es auch keine Vorstellungen davon.
Du wurdest gezeugt und nimmst Teil an der Zeugung, aber Du kannst Dir nicht vorstellen was Schöpfung ist, da es nichts dergleichen gibt..
Wer oder was ist nun Allah?
Wer oder was bist Du?
Gruss
Nasruddin
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