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@Solution_1
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| Du hast den Text in seiner Gesamtheit nicht gelesen! |
Stimmt, ist mir, wie wohl den meisten Usern hier erheblich zu lang. |
Wenn Du schon keine Gesamtaussagen lesen kannst, wie hast Du denn Deine soziopsychologischen Erkenntnisse angesammelt?
Vielleicht aus den Titeln der einzelnen Dispziplinen?
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| Ich fordere Toleranz, Respekt und "Scharfsinniges Nachdenken" bevor Aussagen über Mitmenschen gemacht wird. |
Genau das ist eben nicht moeglich.
(Lies meinen Abschnitt ueber soziologische Grundlagen) |
Da ich nun Deine Bequemlichkeit bezüglich des Lesens von Texten kenne, kann ich mir nicht vorstellen, dass Deine Aussage: " .. eben nicht möglich" fundiert ist....
Tut mir leid. Du kannst nicht Scharfsinnig Nachdenken, da es für Dich nicht möglich ist. Wie kannst Du überhaupt dann ohne Toleranz und Respekt und Gedanken auf die Idee kommen, dass etwas möglich oder nicht möglich ist....
Gruss
Nasruddin
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@Stn
Danke. Das Du es gelesen hast.
Und es ist schön zu sehen, das es einer Versucht.
Ein ehrlicher Versuch ist mehr Wert als Hundert Schriftgelehrte die sich Streiten.
Ich habe noch eine Kurze Geschicht zur Hand.
Religion
auf einem stillen Platz der Stadt Akschehir wo sich mitunter Gelehrte und Denker einzufinden pflegten, um gemeinsam zu diskutieren, kam man bei Gelegenheit auch auf religiöse Werte zu sprechen.
Bei einer dieser Zusammenkünfte war auch Mulla Nasruddin zugegen, doch er hatte zunächst geschwiegen. Da aber wandte sich einer aus dem Kreis mit einer Frage an ihn:
- "Nun, Mulla, was hältst Du für eine religiöse Tat?"
- "Zwei gute Freunde zu entzweien."
- "Was!", riefen alle. "Das soll ein verdienstvolles, dem Himmel wohlgefälliges Werk sein? Mensch, du bist wohl verrückt geworden!"
- "Nein, im Gegenteil", entgegnete der Mulla, "denn wenn man zwei miteinander verfeindet, so hat man auch Gelegenheit, sie wieder miteinander zu versöhnen. Und Mohammend erklärt ausdrücklich:
"Soll ich euch sagen, welche Tat auf einer höheren Stufe steht, als beten fasten und Almosen zu geben?
Wenn man zwei Feinde miteinander versöhnt."
Gruss
Nasruddin
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Sakina
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| Wenn man zwei Feinde miteinander versöhnt." |
Das könnte man doch mal bei Palestinensern und Juden testen.etc.
mffffgggg gnostik
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@gnostik
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Wenn man zwei Feinde miteinander versöhnt." |
Das könnte man doch mal bei Palestinensern und Juden testen.etc |
Was spricht dagegen?
Gruss
Nasruddin
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| Da ich nun Deine Bequemlichkeit bezüglich des Lesens von Texten kenne, kann ich mir nicht vorstellen, dass Deine Aussage: " .. eben nicht möglich" fundiert ist.... |
Hier ein par Quellen:
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“Wir-Gefühl” der Gruppenzugehörigkeit und des Gruppenzusammenhalts
(führt zu Unterscheidung der Eigengruppe von
Fremdgruppen - Gruppen-Solidarität innerhalb der Eigengruppe,
Fremdgruppen können als Bezugsgruppen ebenfalls großen
Einfluss auf Verhalten ausüben – Abgrenzung) |
| Zitat: |
Typen der Abgrenzung
„Distanz halten“:
räumliche Abgrenzung, Vermeidung von Kontakten
„Rivalität“:
Abgrenzung gegenüber ähnlich gelagerten Gruppen, stilistische Abgrenzung, Abwertung von Mitläufern und „Möchtegerns“
„Feindschaft“:
offene Konfrontation, teilweise gewalttätige Auseinandersetzung
http://userpage.fu-berlin.de/~gerha.....gendliche_identitaet.ppt. |
Weitere Quellen
Manfred Sader: Die Psychologie der Gruppe. Juventa Verlag, München 1998.
Bahrdt, H. P. (1994). Schlüsselbegriffe der Soziologie. München
Conzelmann, A. (Hg.) (1996). Soziale Interaktionen und Gruppen
im Sport. Köln.
Heinemann, K. (2007) Einführung in die Soziologie des Sports.
Schorndorf.
Hug, O. (1996). Menschenführung und Gruppenprozesse.
Schorndorf. Situative Führung für Trainer. S. 78 - 92.
Schäfers, B. (2002). Einführung in die Gruppensoziologie.
Stuttgart.
Voigt, D. (1992). Sportsoziologie - Soziologie des Sports.
Frankfurt a.M. S. 202 - 215.
Weiß; O. (1999) Einführung in die Sportsoziologie. Wien. S.
109 - 122.
Auf Wunsch gebe ich gerne noch mehr Quellen.
Aber ich denke, es sollte schon hinreichend klar sein, das inhaltliche Abgrenzung nach Aussen ein elementarer Bestandteil der Selbstdefinition einer jeden Gruppe ist.
Und genau deshalb wird auch jede religioese Gruppe auf ihren eigenen Dogmen beharren (muessen)!
Und genau deshalb ist kein wirklicher, konstruktiver Dialog zwichen Gruppen moeglich.
Vor allem dann nicht, wenn es sich um Grossgruppen handelt, wie einer Religion.
Sobald Toleranz, Respekt und "Scharfsinniges Nachdenken" mit den Gruppeninteressen kollidiert (mit der gruppenspezifische Abgrenzung nach Aussen), werden solche Aktivitaeten notwendiger Weise von der Gruppe sanktioniert.
lg
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