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Ok, ich raff mich auf...
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| Fipps: Deine Beiträge breiten immer wieder Meldungen aus der Welt des Bedrohlichen und Schrecklichen aus. Aber was muss dich das kümmern? Am besten handeln wir doch, wenn wir so weit Ordnung schaffen, wie unsere Arme reichen. |
@Fipps
Ja, das ist noch eine Angst in mir, obwohl mir sonst vieles bewußt ist, aber ich will auch alles anschauen - das Gute wie das Böse - sonst würde ich daran verzweifeln, daß es soviel Elend gibt.
Du kannst gut vermitteln, wie Du es meinst. Ich sehe es ähnlich, aber ich kenne auch die Gefahren des "Positiven Denkens", war selbst begeistert von Joseph Murphy und seinen Gedanken, die die ganze Welle der 90er Jahre leitete, wie auch u.a. Neale Donald Walsch, nur eben, daß bei einigen Menschen das Leben dann ganz anders lief, als es Walsch beschrieb.
Walsch kann mit dem Verdient leben, Gott einmal anders erklärt zu haben. Später sah ich seine Bücher dann in der Sammelsurium Kiste in den Discountern.
Wichtig ist, seine Mitmenschlichkeit zu leben, aber wann kann ich sie leben, ab wann ? Wann bin ich reif genug, um den anderen Menschen, meinen Mitmenschen - eine wertvolle Hilfe sein ?
Mir geht es wie vielen Menschen, bei mir reicht es man gerade für den Nächsten - ein Karl Heinz Böhm hat sich soweit entwickeln können, daß er Hilfe geschaffen hat für viele Mio Menschen - sagen wir Hunderttausende - er hat auf seinem Weg sicherlich noch viel dazu gelernt und viele Helfer gefunden.
Wer hätte es noch geschafft ?
Schaut man sich seine Biografie an, dann mußte auch er seinen Prozeß durchleben, den inneren wie den äußeren - seine Suche danach, wie er nützlich sein kann.
Ich bin überzeugt, daß er bereits eine reife Seele ist, wie Albert Schweitzer und viele andere, die anderen Menschen als Vorbild dienen könnten.
Gruß
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@Fipps
| Zitat: |
| Mir gefällt diese Vorstellung tatsächlich, und sie stimmt mit meiner Lebenserfahrung überein. Wenn man die tiefere Verursachung für eigenes Unglück nicht woanders sucht als bei sich selbst, hat man die Zügel in der Hand und kann versuchen, etwas aus der Situation zu machen. Andernfalls bleibt man das "Opfer", der Lernprozess dauert länger, und man leidet, grämt sich und wird depressiv, statt optimistisch in die Zukunft zu schauen. |
Die Sache hat meiner Meinung nur einen Haken: Sich auf diese "billige" Art vor Gram, Pessimismus und Depression zu drücken, kann doch nicht der Sinn der Sache sein. Man soll die selbsterwählten Opfer nicht beklagen, damit man selber nicht zum Opfer wird? Das ist doch ein Widerspruch.
Warum soll der Schmerz der anderen ein notwendiger Teil des Lernprozesses sein, aber man selber soll jedes schlechte Gefühl mit aller Kraft versuchen zu vermeiden? Wenn es schon so ist, dass diese Ungerechtigkeit ganz bewusst zugelassen bzw. sogar initiiert wird, dann doch sicher nicht, um damit bei denen, die von dieser Ungerechtigkeit verschont werden, eine Form von Ignoranz anzutrainieren.
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Es gibt keine Hölle ...
Es muss nicht mal ein weiterleben nach dem Tod geben, und falls doch, werden wir wohl kaum im gleichen Körper wiedergeboren ...
Allein schon die Vorstellung, dass ein Herzenguter Rollstuhlfahrer ohne Beine nach seinem Tod ins Paradies kommt.. Hat der dann auch keine beine mehr?
Die Vorstellung das es mit dem gleichen Leib weitergeht ist hirnrissig und lächerlich...
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| Die Vorstellung das es mit dem gleichen Leib weitergeht ist hirnrissig und lächerlich... |
Nicht ganz! Stell dir vor du schaust einen Film, den du ganz besonders magst und du findest den Hauptdarsteller total genial. Dann kann es passieren, dass du dich bewusst oder unbewusst nach dem Film ein bisschen wie er verhältst. Das hält meist natürlich nicht lang an. Aber wenn du ein ganzes Leben lang eine Person bist, dann wäre es gut vorstellbar, dass die Seele diese Identität noch nach dem Tod einige Zeit beibehält und sich nur langsam davon entwöhnt.
Das würde perfekt zu dem passen, was Menschen von Nahtoderfahrungen berichten.
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