|
|
|
Nehmen wir nur mal als Beispiel an, daß wir bereits 500 Leben vor uns hatten in anderen Personen. Welche Leben ist denn dann in dieser Zeit zur Aufarbeitung dran ? Es sind ja nicht nur wir, die inkarnieren,sondern alle Mitspieler aus vergangenen Leben auch, die aber nicht immer mit uns zusammen treffen. Nehmen wir nur mal an, daß der, der das fügt, die Göttliche Kraft mit all den Helfern, daß diese genau wissen, wann welches Leben aufzuarbeiten ist und mit welchen Mitspielern.
Die neue Technik hat uns ermöglicht, zu erfahren, wann und wieviele Menschen verhungert sind. Und das nicht in kleiner Anzahl. Denken wir mal an Jahrhunderte zurück. Da gab es das alles auch, es hat nur keiner erfahren, aber es existierte, ohne daß es ein Großteil der Menschen wahr nahm.
Denken wir an den Dreißigjährigen Krieg, an die Kriege in den einzelnen Ländern wie China, Japan, Afrika - es passierte immer und überall - und über Jahrtausende hinweg - Dschingis Khan, die Hunnen und vieles andere - wann hat der Mensch jemals keinen Krieg geführt und oder war grausam zu Mensch und Tier.
Es wird einem klar, was für eine riesige Komplexität dahinter steckt und wir uns doch immer wieder fragen: woher kommt das alles - warum ändert sich nichts, auch wenn noch hunderte von Weltenlehrer kommen: es ist der Mensch, der beginnen muß, darüber nachzudenken, wie sein nächstes Leben aussehen soll.
Übrigens: Schauspieler spielen auf der Bühne ihre Rollen - so ähnlich sollten wir das vielleicht auch mit uns sehen: wir spielen hier eine Rolle - im Verbund mit unseren Mitmenschen.
|
|
|
|
Woher kommen unsere Depressionen ? Unsere psychiatrischen Kliniken sind überbelegt und die Probleme unserer Zeit sind auch nicht so vom Tisch zu wedeln. Wir haben zwar für alles Erklärungen, aber wir haben keine Lösungen.
Für Kinder zuviel Fernsehen, zu wenig Bewegung, das Essen ist auch nicht mehr unbedingt gesund zu nennen, denn zu viel Künstliches wird erzeugt und was wir in den Mund nehmen, hat Chemie ohne Ende - ob wir nun Salat oder Obst oder tierische Erzeugnisse nehmen - es ist durchsetzt mit Chemie - so daß die PM-Magazin schon einmal die Frage stellte, wie wohl der Mensch in 1000 Jahren aussehen wird. Zunahme von Diabetes, von Herzkrankheiten und anderem setzen uns zu. Wer ist heute noch gesund ?
Streubomben, hergestellt aus Profitgier lassen die Menschen auf einem Bein durch die Gegend laufen und was der Mensch noch so alles veranlaßt, um sich selbst zu schädigen - sollte das alles ohne Folgen sein - Ursache und Wirkung-Prinzip, ohne daß wir etwas dazu lernen ?
Über uns ?
Und der Reigen wird weitergehen, weil wir uns nicht damit abfinden können, nicht nur materiell zu sein, sondern vielleicht ein spirituelles Wesen, geboren, um hier auf Erden seinen Lernprozeß zu vollziehen.
Immer wieder.
Gruß
|
|
|
|
Hallo Gabriele,
angenommen, die hier vorgetragenen Vorstellungen seien im Wesentlichen richtig, dann könnte man folgermaßen antworten: Wir müssen uns an nichts erinnern, sondern der kondensierte Erkenntnisgewinn (oder Mangel an solchem) aus früheren Lebenserfahrungen bestimmt unser heutiges Bewusstsein und unsere heutigen Lebensumstände.
Und es ändert sich durchaus etwas, auch wenn's oft lange dauert. Der zweite Weltkrieg war für Europa weitgehend das Ende aller Kriege, beispielsweise. Damit ist das Böse nicht aus der Welt, aber immerhin... Es ist auch nicht so, dass bestimmte frühere Leben aufgearbeitet werden müssten. Jedes Leben wird nach dem Körpertod aufgearbeitet. Was die nächsten Lektionen sein werden, bestimmt sich aus Notwendigkeiten, wie sie unser höheres Selbst erkennt, bzw. aus frei gewählten Erfahrungswünschen. Wir hätten da also Pflicht- und Wahlfächer, aber für jedes Wesen individuell.
Wir stellen fest, dass wir in der Zeitung von schlimmen Sachen lesen, die sich anderswo abspielen, aber wir selbst sind tatsächlich gar nicht betroffen. Daraus sieht man, dass auf der Welt in unserer Realität ganz unterschiedliche Erfahrungen Platz haben, je nachdem, was jemand noch zu erleben hat. Und es geht nicht schnell. Der süße kleine Afrikaner, der uns mit großen Augen aus Plakaten anblickt und dem wir helfen sollen, könnte in 20 Jahren durchaus einem anderen Afrikaner den Schädel einschlagen, weil er einem anderen Stamm angehört.
Wir müssen uns nicht damit aufhalten, dass es in unserer Welt viel Übles gibt. Unsere Aufgabe besteht darin, unser eigenes Bewusstsein weiterzuentwickeln.
Ansonsten hast du völlig Recht. Weltenlehrer sind für uns nur insofern interessant, als sie vielleicht mit ihren Aussagen etwas in uns zum Klingen bringen, das ohnehin schon bereit ist, heranzureifen. Das kann unsere eigene Entwicklung dann ein wenig beschleunigen.
Mir fällt auf, wie sehr dich das Üble in der Welt sorgt. Deine Beiträge breiten immer wieder Meldungen aus der Welt des Bedrohlichen und Schrecklichen aus. Aber was muss dich das kümmern? Am besten handeln wir doch, wenn wir so weit Ordnung schaffen, wie unsere Arme reichen.
Das von mir ins Deutsche übersetzte Kapitel 13 von "Confessions of a God Seeker" http://home.debitel.net/user/hphilipps/vorlagen/kap13.html war für mich ein großer Lichtblick. Aber ohne meine früheren Erfahrungen mit Christentum, Atheismus/Materialismus, Scientology und etlichem mehr hätte ich wohl nicht viel damit anfangen können. So kommt letztlich immer alles gut zusammen, sofern man offen bleibt und bereit ist, seine Meinung oder sein "spirituelles Paradigma" zu ändern. Das oben genannte Kapitel beschreibt unter anderem die Realität als gigantisches Hologramm, von dem ein jeder ein winziges Fragment ist, das aber das Ganze enthält und sich weiterentwickeln kann.
Gruß,
Fipps
|
|
|
|
| Zitat: |
| Wir müssen uns nicht damit aufhalten, dass es in unserer Welt viel Übles gibt. Unsere Aufgabe besteht darin, unser eigenes Bewusstsein weiterzuentwickeln. |
Jaja, jeder ist sich selbst der Nächste, was kümmert mich der Rest der Welt...
Was, wenn eure Reinkarnationstheorie reines Wunschdenken ist?
Was, wenn jeder nur dieses eine Leben hat - so ungerecht wie es ist?
Ist es nicht unsere Aufgabe, wenigstens Gerechtigkeit zu versuchen, anstatt Nabelschau zu betreiben?
|
|
|
|
Hallo Astrella,
ja, wenn es nur Wunschdenken wäre, dann hättest du Recht.
Und wieder die Frage, was "Realität" eigentlich ist. Falls du dich aufraffen kannst, die 40 Seiten des genannten Kapitels 13 zu lesen, dann würdest du vielleicht erkennen, dass die Sache mit der Realität nicht ganz so simpel ist, wie es der Augenschein darstellt. Dann wäre es in Wirklichkeit unwissentliche "Nabelschau", die Realität als objektiv vorhanden anzusehen und so schrecklich ernst zu nehmen. Dagegen spricht nicht, dass wir in unserem eigenen Umfeld so anständig, gerecht und hilfreich sein sollten, wie es geht, denn davon hängt ab, wie es mit uns selbst weitergeht ... und man fühlt sich auch noch gut dabei.
Hier eine kleine, lustige Übung: Wenn du mal wieder spazieren gehst, versuche dich zu vergewissern, dass du nicht gerade im Bett liegst und etwas träumst. Oder stelle dir vor, es sei nur ein Traum und alles was dir begegnet, sei daher nur in deiner Einbildung vorhanden.
Fipps
|
|
|