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Sure 9 vers 29 versteh ich nicht












@Hallo und Co.

Ich habe mir diese Frage schon seit einer Weile gestellt und niemand kann eine befriedigende Antwort geben. Ausser ein paar Vermutungen ist da nichts als eine Grosse Leere Frage und Kopfschütteln, schulterzucken...

Ich versuche es mal von meiner Lebenshaltung zu ergründen. Es mag vielleich Kreatistisch oder Phantastisch sein. Aber immer noch besser als eine Leere Trommel...

Warum beginnt die Sure 9 nicht "im Namen Gottes".
Gibt es Gründe, die dagegen sprechen?
Gibt es Hinweise, wann etwas "Im Namen Gottes" sein kann oder nicht sein darf?
Wo ist der Wille Allah's in diesem Beginn ohne seine Namen zu erkennen.

Ich mache es mir einfach.
Wenn etwas nicht dem Willen Gottes entspricht und doch getan wird, sei es aus:
- Politischen
- Sozialen
- Persönlichen
einfach "Weltlichen Gründen" so kann es nicht "im Namen Gottes geschehen"...

Wenn "im Namen Gottes" etwas getötet wird, wäre das eine Rechtfertigung zu einer Aktiven - Angreifenden - Tötung.

Der Tötende kann es aber nicht, da diese Sure das nicht beinhaltet und nicht vorsieht !

Der Inhalt dieser Sure kann nicht für Taten "im Namen Gottes" dienen!
Jeder der dies als Rechtfertigung Tut ist im Unrecht!

Kann nicht "im Namen Gottes" sein.

Tja!
Einmal im Kreis gedreht und schon kommen viele Folge-Fragen auf.
Besonders.
Was kann und darf man jetzt tun oder eben nicht ?
Warum tut Allah so etwas?

Welche Konsequenzen hat die Argumentation Nasruddins für dessen
Verhalten und für mein Verhalten, wenn es stimmt, was er schreibt?

** Schreibt mir die Konsequenzen der Taten die nicht "im Namen Gottes" ausgeführt werden können. ***

Gruss
Nasruddin
@ nasruddin

Ich empfinde die Frage, warum Surat Al Tawba (9.Sure) nicht mit der Basmala beginnt nicht unbedingt für wichtig, denn schließlich ist es klar ersichtlich, dass jede Sure des Korans den Anspruch erhebt die Worte Gottes zu sein.

Demnach würde ich nicht das Angument "die Sure beginnt nicht im Namen Gottes also können Kriege nicht im Namen Gottes geführt werden" anführen denn Gott hat Seine Weisheit mit jedem Seiner Verse dargelegt und unser kleiner Verstand mag dies nicht zu begreifen.

Das Zeitalter Mohammeds war nunmal ein anderes und eines darfst Du niemals vergessen:

Egal was Mohammed tat, er tat nichts Ungerechtes. Er hat sein Leben für die Vereinigung der Menschenherzen geopfert und hat sämtliche Schmach und Feindschaft akzeptiert, wo er doch vor seiner Prophetschaft so geliebt und als vertrauenswürdigster Mensch Mekkas geehrt und gelobt wurde.

Die Umstände sind nun anders und Gott hat durch die Feder Bahaullahs das Schwert für die Sache Gottes zerbrochen. Es ist in diesem Zeitalter etwas anderes Geboten und auch in diesem Zeitalter gibt es Probleme, die bewältigt werden müssen.
@Rahiym

Lieber Rahiym. Ich lehne Krieg oder Tötung oder ähnliche Sachen nicht ab.
gerade im Thread "Warum Ali das Schwert fallen liess" habe ich es verdeutlicht. Es gibt Situationen die es nötig machen. Leider.

Aber ich sehe es so, dass man keine "Kriege im Namen Gottes" rechtfertigen kann. Wie z.Bsp. die Kreuzzüge.

Auch kann ich nicht einsehen, dass eine Traditionelle Tötung "im Namen Gottes" heute noch ausgeführt wird. Die Opferung von Tieren.

Gewöhnliche Tötungen und Ritual-Tötungen sind nicht im Namen Gottes zu Rechtfertigen. Da kommt von meinem Innersten hervor und ist keine Einbildung oder unfundierter Pazifusmus...

Zitat:
Egal was Mohammed tat, er tat nichts Ungerechtes. Er hat sein Leben für die Vereinigung der Menschenherzen geopfert und hat sämtliche Schmach und Feindschaft akzeptiert, wo er doch vor seiner Prophetschaft so geliebt und als vertrauenswürdigster Mensch Mekkas geehrt und gelobt wurde.


Ich habe Mohammed nie als Ungerechten gesehen. Dazu ist er zu Vertrauenswürdig und meine Idol..

Aber auch Mohammed stellte keine Rechtfertigung an die Sure 9 voran. Gott hat dies klar gezeigt. Was auch für mich Gerecht ist.

*** Für mich jedenfalls ***

Und es ist immer noch eine bessere konstuktivere Haltung für den Frieden auf dieser Welt, wenn Gott und Religion Kriege nicht mehr Rechtfertigen können.

*** Propheten sind da auf eine anderen Ebene. Das vergesse ich nie ***

Gruss
Nasruddin
Rahiym hat folgendes geschrieben:
Egal was Mohammed tat, er tat nichts Ungerechtes.

Das ist natürlich nur ein Glaubensinhalt und keine historische Tatsache.
Wenn ich dir Stellen aus Sira und Hadithen vorlegen würde, die Mohammed als Mörder und Vergewaltiger hinstellen, würdest du sagen, die sind unglaubwürdig. Zu recht. Alle Berichte über Mohammed sind unglaubwürdig, sowohl die postiven als auch die negativen. Deine Beurteilung Mohammeds hat keine Grundlage.
Ist wie bei anderen Propheten auch oder glaubst du, dass Moses 1:1 so war wie er in der Bibel beschrieben wird?

(Soll kein Vorwurf oder ähnliches sein)
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