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| @ Tobias: Dieses meditieren etc. dass dadurch die Leute ruhier und geduldiger werden, das ist eine super sache. |
Dazu wird die buddhistische Meditation im Westen benutzt, teilweise wird sie ja ganz aus dem buddhistischen Kontext herausgelöst.
Für einen buddhistischen Mönch in Asien hat die Meditation nicht nur etwas beruhigendes, sondern sie soll ihn auch näher ans Heil bringen. Dieses Prinzip wird in den abrahamitischen Religionen durch das Gebet vollzogen.
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| Mich würde interessieren, was für ein Glauben der Budhismus ursprünglich hatte |
Das ist wohl zu 100% nicht mehr klärbar.
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| war Buddha ein Prophet? oder etwas in der Art? |
Wen wir im allgemeinen immer Buddha nennen ist Siddhartha Gautama, Welcher sich als einer unter vielen Buddhas verstand. Heute ist überliefert das er sowohl Buddhas nach sich ankündigte, als auch bestätigte das es schon Buddhas vor Ihm gab. Siddhartha Gautama lebte im 5./6. Jhr. v. Chr.
Buddhisten kennen verschiedene Arten von Buddhas. Allgemein bringen die Buddhas eine Lehre, wie man leichter bzw. überhaupt ins Nirwana kommt. Nach der überwiegenden Mehrheitsmeinung gehen Buddhisten aber davon aus das die Buddhas ihre Lehre aufgrund einer Erleuchtung verkünden. Diese Erreichen sie aber durch Ihre eigenen Taten. Es gibt aber auch Mindermeinungen die das Ablehnen und meinen Buddha hätte irgendeine Eingebung von Außerhalb erfahren. Außerhalb des Buddhismus sehen die Hindus Buddha als den 9. Avatar Vishnus, welcher der 'Alldurchdrignende Gott' ist. Auch Bahá'í akzeptieren Buddha als 'Manifestation Gottes'.
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Die Buddha-Natur, die in jedem Menschen bereits vorhanden ist, benutzt kein Gottesbild wie es in den theistischen Religionen verwendet wird!
Im Buddhismus selber wird auch kein Gott angebetet, weil es - naturgemäß - keinen gibt.
In Asien selber kommen solche Anwandlungen aus Überbleibsel des hinduistischen Kulturgutes...
Gruß
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Das ist natürlich immer einfach das auf den Hinduismus zu schieben.
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Der Hinduismus ist nun mal ein Vorläufer, mit dem der Buddhismus zu kämpfen hatte. Im Theismus kannst ein ähnliches Problem im Bereich Judentum-Christentum feststellen. Auch hier werden AT und NT noch heute mächtig vermischt...
Warum sollten im asiatischen Raum die Menschen (was Tradition aus dem Hinduismus angeht) besser dran gewesen sein als in anderen Gebieten unseres Planeten?
Dass eine Analogie zur vedischen Kultur im europäischen Raum nicht aufgetreten ist, hat doch lediglich damit zu tun, dass diese Tradition hier nicht in der form vertreten ist!
Und jetzt mache ich wirklich Schluß für heute Nacht......
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@Positiv
Einen schönen guten Sonn-Tag. Positiv.
Manche Hindu sehen sich als "die Mutter" und Buddhismus als "die Tochter".
Könnten wir nicht einfach sagen, dass Buddha "= der Erwachte" die Multi-Kulti-Religon Hinduismus reformiert hat und so nebenbei auch das Rad des Weges "zum Erwachen" angekickt hat...
Wenn es vor Gautamo noch viele andere Buddhas gab, waren diese bis Gautamo anscheinend im Hinduismus beheimatet...
So stelle ich mir das jedenfalls vor.
Wenn ich das Tibetanische Totenbuch lesen, dann bin ich verwirrt.
Der Lamaismus ist anscheinend ein Buddhismus mit Göttern...
Wie kommt das?
Das es aber dieses Thread nicht betrifft, sollten wir vielleicht genau diese Frage woanders klären. Ist es möglich?
Gruss
Nasruddin
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