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Sure 9 vers 29 versteh ich nicht












Rahym: Es gibt tausende Überlieferungen. Es spiellt doch keine Rolle, ob einzelne davon nicht korrekt wiedergegeben sind, oder Teile davon verändert wurden. Entscheidend ist, dass man insgesamt ein bestimmtes Bild von Mohammed bekommt, das nicht sehr positiv ist - auch wenn einzelne Dinge nicht 100%ig stimmen mögen.

Und selbst, wenn man an der völlig korrekten Überlieferung zweifelt, ist es dennoch naheliegender, davon auszugehen, dass Mohammed ein perverser Krimineller war, so wie es aus den Hadithen hervorgeht, als das Gegenteil anzunehmen, was zahlreichen Überlieferungen widerspricht.

Zitat:

Und dritens sind diese Quellen, die Mohammed als Verbrecher darstellen nicht gegen Mohammed sondern für


Stimmt. Es gibt auch kaum Quellen gegen Mohammed, weil die Autoren derartiger Quellen von der Umma sicher ganz schnell ermordet worden wären. Vermutlich wären Quellen von Mohammedkritikern noch sehr viel drastischer.

Zitat:

Im Koran gibt es keine faschistischen Elemente, es sei denn man legt sie eben pervertiert mit der Sunna zusammen aus. Wir können gerne über die einzelnen Stellen reden.


Der Koran teilt die Menschen in Moslems und "Ungläubige" ein, spricht den Ungläubigenjede Menschlichkeit ab, und verdammt sie die ganze Zeit. Der Koran sieht den militärischen Konflikt mit den "Ungläubigen" vor, inklusive barbarischer Handlungen und Sklaverei.

Man kann darüber streiten, wie schlimm diese Verse im Koran sind - aber die Lehren eines gütigen, barmherzigen Gottes, der die Welt verbessern will, sehen sicher anders aus.

UG
Hier einige Hadithe:

Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Ein Mann kam zum Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, während er sich in der Moschee aufhielt, und rief ihm zu: »O Gesandter Allahs, ich beging Unzucht!« Da wandte sich der Prophet von ihm ab. Als der Mann aber die Zeugenaußage viermal gegen sich selbst geleistet hatte, ließ ihn der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, zu sich näher kommen und fragte ihn: »Bist du geisteskrank?« Der Mann sagte: »Nein!« Der Prophet fragte ihn weiter: »Bist du verheiratet?« Der Mann antwortete: »Ja!«Darauf sagte der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm:»Nehmet ihn dann und steinigt ihn!«"(*(Buhari Kapitel: 79, Nummer: 16)
Zur Erklärung: Der Prophet (s.a.w.) wandte sich von dem Mann viermal ab mit der Hoffnung, dass dieser doch aufhören Möge gegen sich selber Zeugnis abzulegen. Des Weiteren wollte der Prophet (s.a.w.), dass dieser Mann sich zu Gott bekehrt und bereut. Wenn jemand Unzucht betreibt (Fremdgehen - bitte von nicht Ehelicher Unzucht unterscheiden, dafür gibt es keine Steinigung), was eines der größten Sünden ist, soll sich zu Gott bekehren und um Verzeihung bitten.

[/b]Anas Ibn Malik, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Ich befand mich beim Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, als ein Mann zu ihm kam und sagte: »O Gesandter Allahs, ich habe eine Straftat begangen, so vollziehe die Strafe für mich!« Der Prophet fragte ihn aber nicht über diese Tat und als die Gebetszeit fällig wurde, betete der Mann mit dem Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm. Als der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, das Gebet beendet hatte, begab sich der Mann zu ihm und sagte: »O Gesandter Allahs, ich habe eine Straftat begangen, so vollziehe die Bestimmung des Buches Allahs für mich!« Der Prophet sagte: »Hast du nicht mit uns gebetet?« Der Mann sagte: »Doch.«Der Prophet sagte: »Allah hat dir doch deine Sünde vergeben.« ... "(Die Straftat blieb also dem Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, unbekannt daher konnte er kein Strafmaß verhängen. Er half vielmehr dem Mann, von der Barmherzigkeit Allahs Gebrauch zu machen. Nach diesem Hadith ist es dem Machthaber nicht erlaubt, nach den Sünden der Menschen zu suchen. Ist eine Straftat öffentlich bekannt und der Täter geständig, so hat weder der Herrscher noch der Richter die Macht, von der Strafe abzusehen denn es handelt sich um das Recht Allahs. (Buhari Kapitel: 79, Nummer: 19)[/b]
@ UnsbGeist

Zitat:
Rahym: Es gibt tausende Überlieferungen. Es spiellt doch keine Rolle, ob einzelne davon nicht korrekt wiedergegeben sind, oder Teile davon verändert wurden. Entscheidend ist, dass man insgesamt ein bestimmtes Bild von Mohammed bekommt, das nicht sehr positiv ist - auch wenn einzelne Dinge nicht 100%ig stimmen mögen.


Doch, es ist eben schon von wichtiger Bedeutung, ob Überlieferungen überhaupt berechtigt aufgeschrieben worden sind bzw. sie authentisch sind. Genau das macht das Bild insgesamt aus. Ich finde es schon wichtig über eine Person richtig zu berichten. Genau das macht eben den Unterschied aus. Das Problem sind nicht einzelne Überlieferungen sondern durchaus die breite Masse.

Vorallem ist es fragwürdig, wenn diese Überlieferungen auch noch dem Koran widersprechen. Das alles lässt nun mal folgern, dass jemand die Religion für bestimmte Zwecke ausnutzen wollte.

Es gibt übrigens nicht nur grausame Hadiths, die dem Koran widersprechen sondern auch tollerante und friedliebende. Im Koran ist die Hölle ewig, in den Hadiths ist sie vorübergehend. Laut Sunna kommt irgendwann einmal jeder ins Paradies, was eben ein Wunschdenken einiger Menschen von damals zu sein schien.

Zitat:
Stimmt. Es gibt auch kaum Quellen gegen Mohammed, weil die Autoren derartiger Quellen von der Umma sicher ganz schnell ermordet worden wären. Vermutlich wären Quellen von Mohammedkritikern noch sehr viel drastischer.


Laut Hadiths gab es allerdings schon zur Zeit Mohammeds andere Personen, die sich als Prophet betrachteten, und durchaus gegen die Lehren Mohammeds predigten. Diese wurden auch nicht hingerichtet. Ausserdem könnte ich jetzt auch Gegenvermutungen aufstellen. Ich könnte sagen falsche Hadiths zu entwerfen war ein besserer Schachzug gegen Mohammed.

Zitat:
Der Koran teilt die Menschen in Moslems und "Ungläubige" ein, spricht den Ungläubigenjede Menschlichkeit ab, und verdammt sie die ganze Zeit. Der Koran sieht den militärischen Konflikt mit den "Ungläubigen" vor, inklusive barbarischer Handlungen und Sklaverei.


Die Verdammnis von Ungläubigen ist allerings nicht weltlicher Natur sondern geistiger Natur. Die militärischen Konflikte kamen gemäß des Korans anscheinend auch nicht wirklich von den Moslems aus. Der Koran verbietet laut 2:190-193 jegliche Angriffskriege. Sklaverei wird vom Koran gewiss nicht gefördert. Es gibt viele Verse, die dazu auffordern Sklaven freizukaufen bzw. ihnen Geld zukommen zu lassen, damit sie sich selber freikaufen.

Zitat:
Man kann darüber streiten, wie schlimm diese Verse im Koran sind - aber die Lehren eines gütigen, barmherzigen Gottes, der die Welt verbessern will, sehen sicher anders aus.


Das ist jetzt Deine Meinung. Gott ist hoch erhaben über den Wünschen der Menschen, Er tut was richtig und angemessen ist. Für sein eigenes Zeitalter war der Koran durchaus das fortschrittlichste Buch über Politik, Wirtschaft, Moral und Theologie.
Teil 2

Ein Hadith, der die vorangegangenen unterstreicht:

'Ubada Ibn As-Samit, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Ich leistete dem Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, den Treueschwur, während eine Schar zugegen war, und er sagte:»Ich nehme euren Treueschwur mit der Bedingung an, dass ihr Allah weder etwas zur Seite stellt noch stehlt noch eure Kinder tötet noch Schändlichkeiten durch eure Hände und Beine begeht, und dass ihr euch mir gegenüber im guten Sinne nicht ungehorsam verhaltet. Wer von euch dies erfüllt, der hat seinen Lohn von Allah zu erwarten, und wer immer etwas davon begeht und dafür eine Strafe in dieser Welt erleidet, so gilt diese für ihn als Sühne und Reinigung. Begeht jemand aber eine Tat davon und wird von Allah vor der Öffentlichkeit geschützt, so ist das Urteil bei Allah: Wenn Er will, bestraft Er ihn, und wenn Er will, vergibt Er ihm.

Viele Grüße -

Wa Salam´u Aleykum wa Rahmetullah wa Barakatuhu
@Al-Mansur: Dass Mohammed seinen ergebenen Anhängern etwas bot, steht nicht im Konflikt mit den schlimmen Überlieferungen über ihn.

Wenn Du der Meinung bist, die Anschuldigungen gegen den sog. Propheten, durch "schönere" Hadithe wiederlegen zu können, dann sollten die sich schon auf die gleichen Gegebenheiten beziehen .

Beispiel:
Wenn Du Überlieferungen findest, die der grausamen Abschlachtung der Kriegsgefangenen nach Banu Quarazya und der "Erbeutung" und Vergewaltigung von Rahayha (oder so ähnlich) durch Mohammed danach widersprechen, d.h. eine ganz andere Version der Geschichte liefern, dann werde ich meine Meinung von "Die Überlieferungen zeigen, dass Mohammed ein grausamer Verbrecher war" in "zur Schlacht um Banu Quarazya gibt es widersprüchliche Überlieferungen" ändern .

Wenn Du aber nur allgemeine Überlieferungen zu irgendwelchen Gegebenheiten, in denen Mohammed mal nett war, postest, dann entkräftet das die "schlimmen" Überlieferungen nicht .

UG

edit:
Zitat:

Laut Hadiths gab es allerdings schon zur Zeit Mohammeds andere Personen, die sich als Prophet betrachteten, und durchaus gegen die Lehren Mohammeds predigten. Diese wurden auch nicht hingerichtet. Ausserdem könnte ich jetzt auch Gegenvermutungen aufstellen. Ich könnte sagen falsche Hadiths zu entwerfen war ein besserer Schachzug gegen Mohammed.


Nach Ibn Ishaq und einigen Hadithen lies Mohammed viele Dichter und Kritiker hinrichten .

Zu Deinen Vermtungen: Meine Aussagen basieren auf den islamischen Quellen, Deine auf Vermutungen .
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