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@ nekilotte
Findest du? Ich bin der Meinung das er sehr wohl recht hat.
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| weshalb es unbedingt einen höheren Sinn geben muss. |
es muss keinen höheren Sinn geben. Aber sollte es einen geben ist er nach seiner Meinung, und da schließe ich mich an, an "Gott" gebunden.
Ohne diesen höheren Grund kannst du deinem Leben Sinn geben. Aber dieser hängt von dir hab. Er ist relativ, du gibts ihn, du nimmst ihn, und für andere Menschen wird es Bedeutungslos sein.
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@stn,
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| es muss keinen höheren Sinn geben. |
Da sind wir ja dann einer Meinung.
Ich bin für mich sogar der Überzeugung, dass einen höheren Sinn nicht gibt - was ich im Übrigen nicht für einen Mangel halte.
| Zitat: |
Aber sollte es einen geben ist er nach seiner Meinung, und da schließe ich mich an, an "Gott" gebunden.
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Mag sein - da ich aber seine Existenz negiere(sowohl die des höheren Sinnes, als auch die göttliche), ist das für mich persönlich unerheblich.
| Zitat: |
| Ohne diesen höheren Grund kannst du deinem Leben Sinn geben. |
Eben - und das genügt mir vollkommen.
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| Aber dieser hängt von dir hab. |
Ja. Wenn ich dem einzlenen die Verantwortung für sein Leben zuspreche - und genau das tue ich - dann ist er auch für seinen Sinn zuständig.
| Zitat: |
| Er ist relativ, du gibts ihn, du nimmst ihn, und für andere Menschen wird es Bedeutungslos sein. |
Und? Dass jeder für sich seinen Sinn sucht oder manchmal auch findet, macht diesen Sinn für mich nicht weniger bedeutsam als einen imaginären höheren Sinn, der mangels der Möglichkeit ihn zu erkennen oder auch nur zu beschreiben, im praktischen Sinne auch nur "relatív" ist.
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dann sind wir uns ja einig.
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Hallo stn,
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| Wenn diese eine eindeutige Richtung hat und wenn in ihr das je höhere Sinngebende immer auch das umfassendere ist, muss dann nicht schließlich ein umgreifender Sinn angenommen werden, in dem alles Sinnhafte auf den verschiedenen Stufen seiner Sinnhaftigkeit gründet? |
In den vedischen Schriften gibt es eine Schrift die Vedanta-sutra genannt wird. Diese heilige Schrift beruht auf niyaya, Logik.
Sie erklärt, dass das was wir Gott nennen der Ursprung allen Ursprungs und die Ursache aller Ursachen ist. Denn Gott selbst kann keinen Ursprung oder höhere Ursache haben, ansonsten könnten wir nicht von "Gott" sprechen.
So lautet der zweite Aphorismus im Vedanta-sutra;
"Gott ist die Quelle aller Dinge"
und der erste Aphorismus lautet; "jetzt ist es Zeit, Fragen zu stellen über die Absolute Wahrheit"
(die Veden erklären, dass der Sinn der menschlichen Lebensform darin liegt nach dem Sinn des Lebens zu forschen)
Aber schlussendlich können wir mit den Werkzeugen reiner Logik und unseren begrenzten Sinnen den Ursprung von allem nicht erkennen.
Aus diesem Grund erklärte Albert Einstein einmal;
| Zitat: |
| "Religion ohne Wissenschaft ist lahm, und Wissenschaft ohne Religion ist blind". |
Wenn sich ein Lahmer und ein Blinder jedoch zusammentun (wenn der Lahme auf den Rücken des Blinden klettert), dann können sie beide fortschritt machen.
| Zitat: |
| Nur wenn es einen Gesamtsinn gibt, ist auch das einzelne Sinnhafte in seiner Sinnhaftigkeit gerechtfertigt. |
Absolut richtig. Wenn es keine Absolute Wahrheit gibt, ist alles Streben zwecklos.
Seneca, ein römischer Philosoph schrieb;
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| "Für ein Schiff das seinen Hafen nicht kennt, wehen alle Winde ungünstig" |
Die Beantwortung nach dem Ursprung allen Seins ist somit essenziell.
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Die einzige heilige Schrift auf Erden die darüber Antwort gibt, ist die Bhagavad-Gita. In Ihr findet eine Unterhaltung zwischen Arjuna dem Fragesteller (stellvertretend für uns) und Shri Krishna, dem Beantworter aller Fragen, statt.
Sie ist in 18 Kapitel aufgeteilt und hat fünf Hauptthemen.
Gott, die Lebewesen, die materielle Natur, Handlung und Zeit.
Im 7. Kapitel (Wissen vom Absoluten) erklärt Shri Krishna:
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| "O Eroberer von Reichtum (Arjuna), es gibt keine Wahrheit über Mir. Alles ruht auf Mir wie Perlen auf einer Schnur." (BG 7.7) |
Es ist eine alte Streitfrage ob die Absolute Wahrheit persönlich oder unpersönlich ist. Was die Bhagavad-Gita betrifft, so ist die Absolute Wahrheit die Persönlichkeit Gottes, Shri Krishna.
Sicher, Gott hat viele Namen und es geht in der Bhagavad-Gita auch nicht darum welcher der "wahre" ist. Vielmehr geht es darum zu verstehen das wenn wir von uns als individueller Person ausgehen, es auch auf Gott zutrifft (den Ursprung aller Individuen). Der Unterschied besteht einzig und allein darin, das Gott vibuhu, unbegrenzt ist, wohingegen wir anu, begrenzt sind. (selbstverständlich sind wir nicht der materielle Körper und auch Gott ist nicht materiell)
Die daraus resultierende Frage ist; wenn Gott die Höchste Persönlichkeit ist und wir ebenfalls individuelle Persönlichkeit sind, was haben wir denn mit Ihm für eine Beziehung?
Erst wenn wir das Wesen dieser Beziehung kennen, können wir wahrhaft Handeln. Ansonsten ergeben wir uns nur einer Aneinanderkettung von sinnlosen Tätigkeiten, die keinen höheren Sinn haben.
Gruss
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