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@Nasruddin
Sei mir nicht böse, aber viiieeeel Eintopf!
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Christen mögen Leidende suchen, um diese aus diesem Leiden zu erlösen, damit sie selbst befreit werden. Man such Leidende als Selbstszweck.
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Wieso diese "Muß"-Verbindung? Selbstzweck kann, ist aber nicht zwingend Voraussetzung!
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| Buddhisten haben vielleicht eine Erklärung für der Leid das den einzelnen trifft, aber leiden sie mit dem einzelnen. Das Mitleiden wird den Buddhisten sicher nicht abgesprochen werden. Aber das man nach sich von Geschmacks wegen von etwas distanziert, weil diejenigen sich zu "wenig Sorgen um das Leid in dieser Welt" machen, ist auch dumm. Denn auch diese Sicht ist selbstzweck... |
Du fängst einen Satz an, aber endest nicht mit der Anfangsintention. Und dann schiebst auch noch eine Wertung hinein - aber ohne Begründung... Warum Ausschließlichkeit mit Deinem Selbstzweck? Mitgefühl ist hier ähnlich der Nächstenliebe, also bedingungslose Hingabe. Damit ist der Selbstzweck hinfällig!
Gruß
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@positiv
Ich habe es extrem formuliert. Ich weiss es. Aber gerade die sogenannte Christliche Nächstenliebe ist sehr oft selbstzweck.
Die Formel: "Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst" wird in dem Sinne pervertiert, dass der Nächste im Ausland oder anderswo gesucht wird, anstatt hier jetzt den Nachbarn gegeüber. Das Kind auf Deiner Strasse.
Der kleine Laden in Deiner nähe. Das wollte Christus! Nicht die Suche "des Nächsten" in Fremden Ländern.
Beispiele:
In Deutschland, Europa gibt es so viel Leid, das es sinnlos und befremdend für mich ist, wenn Europa oder USA nach Asien oder sonstwo helfend eingreift....
Die Missionierung ist für mich auch ein "Selbszweck". Generell und ist nicht nur auf die Christliche Missionierung gemünzt.
Für mich gilt die Devise. Zuerst vor der eigenen Haustür kehren. Und dann wirst Du sehen, dass die anderen es auch tun.
Gruss
Nasruddin
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@Positiv
Nun zum Buddhistischen. Dort habe ich bewusst "Leid" und "sich Sorgen um die Welt machen" vermischt.
Weil die Haltung des abgefallenen Buddhisten zum Ungläubigen ist fehlerhaft, persönlich und nach christlichem Sinne argumentiert worden.
Sich Sorgen um die Welt sollte ein Buddhist oder Hindu nicht. Das hält nur von der Erleuchtung und Erkenntnis ab.
Das Leid worüber der Buddhist spricht, ist nicht dasselbe das der Christ anspricht.
Es gibt auch einen Weg des "Bewussten Leidens" - Gurdijeff - Sufismus.
Als ein Leiden auf Vorrat könnte man es meinen. Ist es aber nicht.
Also das Leid, das im jeweiligen Glauben erklärt wird, kann auch als eine Fehlargumentation für die eigene "Mitleidlosigkeit" verwendet werden.
Jede Erklärung und Begründung wird durch Menschen pervertiert...
Das ist auch eine Leidensgeschichte...
Ich gehe so weit, dass ich behaupte, es gibt Menschen, die Leben lieber mit dem Leid - weil es einfacher ist, sich daran zu gewöhnen - als sich von ihrem Leid befreien zu lassen.
Beispiel:
Das Kastendenken sowohl im Hinduistischen wie auch im Christlichen Glauben.
Und tausende andere Vorurteile, die Leid verursachen und Leiden lassen.
Grusss
Nasruddin
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@Positiv
Aller guten Dinge sind drei...
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| Mitgefühl ist hier ähnlich der Nächstenliebe, also bedingungslose Hingabe. Damit ist der Selbstzweck hinfällig! |
Mitgefühl und Nächstenliebe sind für mit nicht dasselbe und sollten auch nicht ähnlich gesetzt werden.
Ich bin der Meinung:
Mitgefühl ist frei von Nächstenliebe, ohne das eigene selbst.
Nächstenliebe kann aber nicht ohne Eigenliebe geschehen.
Muss auch nicht auf Mitgefühl beruchen.
Die "Bedingunslose Hingabe" ist sicher das Höchste Ziel. Doch, wenn die "Hingabe Bedingungslos" wird, existiert weder Mitgefühl noch Nächstenliebe, denn da ist das selbst nicht mehr existent.
Die Sufis reden dann vom sterben, bevor man stirbt.
Auch Meister Eckhart hat es so formuliert. Habe es hier irgendwo schon geschrieben.
Der Auszug einer Geschichte aus dem Mathnawi ( Mesnevi ) aus einem Mystischen Lehrmeister "Rumi" beschreibt genau diese bedingungslose Hingabe.
http://www.geistigenahrung.org/ftopic48981.html
Gruss
Nasruddin
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@Nasruddin
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| Ich habe es extrem formuliert. Ich weiss es. Aber gerade die sogenannte Christliche Nächstenliebe ist sehr oft selbstzweck. |
Willst Du das Ideal oder eine auch vorhandene Praxis diskutieren? Das nicht alles ideal ist oder sich nach Idealen orientiert, streitet wohl niemand ab. Aus Deinen Worten läßt sich aber auch lesen, dass die Ideale ohne Praxis da stehen, und das wird m.A. nach der Sache nicht gerecht!
Keine Ahnung, woher Du die Aussage bzgl. Buddhismus hast. Nur zustimmen kann ich dir da auch nicht. Sie trifft meiner Meinung nach schon in Deiner konstruierten Theorie nicht zu. Aber Du schreibst dermaßen viel, auch mit extremer Ausdrucksweise, dass ich an dieser Stelle einen Lustverlust spüre, darauf näher einzugehen. Vielleicht kannst Du dich ja mal darauf einigen, einen Punkt richtig anzugehen, dann sind auch nicht soviele Teile notwendig, die ohne weiteres von anderen TN unglücklich unterbrochen werden können!
Gruß
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