|
|
|
@Rahiym
Lieber Rahiym
Danke für Deinen Beitrag,
| Zitat: |
| Der Sinn des Leides ist für mich die Förderung von Dankbarkeit für alles, was man hat. |
Es zeigt von großer Stärke, wenn man im Leid so etwas Positives entdecken kann.
Das erinnert mich an eine Geschichte von Aristoteles (glaube ich war es) der als griechischer Asket in einem Fass wohnte. Als er eines Tages über einen Markt ging und all die wunderbaren Waren sah, war er gänzlich verzückt und rief: "Dies brauch ich nicht und dies brauch ich auch nicht."
Es ist wohl leider nur zu wahr, dass wir alles was wir besitzen, einschließlich unseres Körpers und unserer Gesundheit erst dann zu schätzen wissen, wenn wir sie verlieren. Dabei ist all dies was wir als selbstverständlich für uns annehmen, nur von Gott geliehen.
| Zitat: |
| Was unter allem Leiden das Erbärmlichste und immernoch der Schandfleck der Menschheit ist, ist die extreme Hungersnot in armen Ländern |
Ja, das empfinde ich aus so. Nur frage ich mich, gebe ich genug, spende ich genug, wieviel darf ich mit gutem Gewissen für mich behalten? Sicherlich gibt es da keine Patentantwort darauf. Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Aber ich denke gerade diese Frage, wie wir alle individuell Verantwortung in Liebe für unsere Umwelt und vor allem unsere Mitgeschöpfe und Mitmenschen auf dieser Einen Welt übernehmen, das entscheidet, wie weit Gott unter uns wohnen wird.
Lieber Gruß Vaijanath
|
|
|
|
@vaijanath
Lieber Seelenfreund. Obwohl ich noch nicht fertig bin mit meinen Analysen, möchte ich doch sehr voreilig sein und folgendes Los-werden.
Es sind mehr Fragen denn Antworten....
Ich würde den Begriff "Triebseele" dem trägen, dunklen , der Materie anhaftenden Seele = Tamas zuordnen.
Shiva ist nicht einfach Zerstörer. Er ist für mich das
Auflösende, damit das Aufgelöste wieder neu Aufgebaut werden kann.
Shiva ist ein Erneuerer und ein Auflöser. Im Aegyptischen würde das Tier
Scrabäus --> Mistkäfer ? dazu passen...
Ohne Shiva gäbe es keine Neuordnung, Wiedergeburt das Neue.
Ich habe Schwierigkeiten, warum diese Begriffe noch zusätzlich zu den Nahrungsmitteln zugeordnet werden? Ist das nicht zu starr und vor allem sehr Materialistisch?
Gruss
Nasruddin
|
|
|
|
@nasruddin
Lieber Seelenfreund,
ja die Begriffe waren für mich anfangs auch sehr verwirrend. Warum alles davon durchdrungen ist, weiß ich nicht. Vielleicht ist es so etwas wie die Quarks der geistigen Welt. Es wird ja davon gesprochen, dass an den materiellen pysikalischen Naturbausteinen wie Atomen, Protonen, Elektronen auch noch geistige (von der Naturwissenschaft nicht erkannte) Elemente hängen.
Geholfen haben mir diese Begriffe bei dem Begreifen und Unterscheiden von Glück. Glück ist nicht gleich Glück. Das sattvische Glück ist dieses Licht, das mehr wird, wenn man es teilt, das man nicht für sich selbst allein festhalten kann. Das war der tiefere Sinn, weshalb ich die drei Gunas erwähnte.
Lieber Gruß Vaijanath
|
|
|
|
@Vaijanath
Mein Freund. Ich habe mir folgendes "Erarbeitet". Zumeist aus Wiki...
Deine Begriffe kommen aus der Samkhya-System. Ohne die Ersten Begriffe können wohl die nächsten Begriffe nicht zugeordnet werden.
Das EINE. Das UrEi, Uratom, Ursubstanz, Äther das unzertennlich unvorstellbar Ewige All und Alles beinhaltet ist wohl der Startpunkt, hat aber noch keinen Namen.
Die Teiluung des EINEN in die ZWEIHEIT, die DUALITÄT entspricht der Purusha ( Seele, Geist, Das sich selbst bewusste, Bewusstsein - wörtlich "Mann" ) und Prakriti ( Materie, Das sich selbst unbewusste ).
Wir habe hier die Welt des Geistes - und die Welt der Materie.
Beides aber sind EINS - das darf nie vergessen werden. So wie aus Wasserstoff - als Gas flüchtig ist und für uns nicht sichtbar, kann daraus Wasser ( Regentropfen ) wenn sie sich mit dem Gas Sauerstoff verbindet und allegorische betrachtet zu Wasser "Materialisiert", das wir kennen.
Betrachten wir das Wasser weiter. Als drittes Element in diese Allegorie kommt "Hitze" ( Feuer ) dazu. Was passiert mit dem Materiellen Wasser.
Sehr viel Feuer -> Trennung von Wasser zu Wasserstoff und Sauerstoff
Wenig Feuer -> Wasserdampf
Kleine Flamme -> Wasser
Flamme aus --> Eis
Wir sehen, dass sich das Wasser unter verschiedenen "Situationen" jeweils andersartig Manifestiert. Es ist aber immer der Urstoff "Wasser" dabei...
Einfügen möchte ich noch ein Passives Element einen Katalysator, der nur durch seine Präsenz eine Aktion auslöst.
Es ist Platin, das Wasser zu Wasserstoff und zu Sauerstoff trennt. Ohne Aktivitäten des Platin. Wasser muss nur in Kontakt mit Platin kommen und schon geht die "AlChemie" an zu wirken.
So. Das war nur die Einleitung zu den Elementen
Erde, Wasser, Luft und Feuer.
Jetzt deren Qualitäten --> Gunas
Erde = Tamas --> Reiner Stofflichkeit, Stabil, Träge, --> Fels (Mutter Erde ? )
Wasser = Rajas --> Facetten von vielen Zwischen-Zuständen von Stofflichkeit und Geisthaften --> Aktivität, Bewegung, Wellen des Meeres
Sattva = Luft --> Feinst-Stofflichkeit -- >Geist
Da fehlt noch der Äther und schon haben wir alle "Elemente" um uns die Philosophie des "Lebens" zusammenzureimen.
Äther das Tragende Prinzip --> Purusha
Und jetzt werde ich gemein. Muss ja noch die Energie, die Kraft hineter der Urmaterie" noch irgendwie in eine Schublade versorgen...
Das ist "Feuer". Feuer ist die Reinste Form "von Energie".
Der Satan soll aus Feuer erschaffen worden sein.
Und Shiva, welche Eigenschaften hat Shiva?
Gruss
Nasruddin
|
|
|
|
@Vaijanath
Mein lieber Freund
Da Gunas ja Qualität bedeuten habe ich mir noch etwas anderes zurechtgemacht.
Die Qualitäten der Wege zu Gott bei den Menschen.
Der Erste Weg ist die der Fakire ( Tamas )
Sie ist sehr Materie-Behaftet. Da quält sich einer Jahrelang ab. Nur um zu einen "Zustand" zu erreichen, der ihn weiterbringt.
Ist das Sinnvoll?
Ja!
Für Menschen, die es nicht anders als über ihren eigenen Körper ( Materie ) können. Sie haben sonst keine anderen Mittel für die Schritte auf Ihrem Weg zu Gott.
Der zweite Weg ist die der Mönche ( Rajas ).
Diese geht über die Gefühle, Glauben und aber auch über die Materie.
Teilweise Entsagung zur Materie, Selbstkasteiung und viel viel Gebet und Ordnung in ihrem Leben. Dann kann dadurch auch ein "Zustand" erreicht werden.
Der dritte Weg ist die der Yogi ( Sattva )
Diese suchen in der Weisheit ihren Zustand. Hier geht es um das "Erkennen" zum "Erreichen" eines Zustandes.
Natürlich sind diese drei Qualitäten ( Die Grund-Eigenschaften des Menschen ) fliessend.
Hier kommt mir auch die Trinität in den Sinn:
Aktiv ( Weiblich, Mutter, Materie ) - Passiv ( Männlich, Vater, Geist ) und Liebe ( Verbindend, Energie, Gott ) --> Entsteht das Kind ( Sohn, Tochter ) was wiederum zu Vater-Mutter und Geist überführt werden kann...
Wie die Christen es geschafft haben daraus "Vater - Sohn und Heiliger Geist" zu machen, verstehe ich heute noch nicht.
Ich verstehe das Muster einfach nicht.
Es wird alles einfach mal eingeschlechtlich gemacht. Damit ist mal Jesus plaziert und damit basta!
Und dann ?
...
Der Erklärungsbedarf der Thelogen ist nach 2000 Jahren immer noch nicht abgeklungen.
Und wir kommen nicht weiter...
Gruss
Nasruddin
|
|
|