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ist jesus gott












@Tiamick
Hast Du schon mal etwas von "Exegese" gehört oder gar gelesen?

Gruß
@Gabriele

für mich als Christ ist Jesus Gott.

Dies geht ganz klar und deutlich aus der Bibel hervor.

Jeder der dies leugnet, ist kein Christ im Sinne der Bibel und der Lehre Jesu.

Dies mag (mal wieder) für Dich dogmatisch und fundamentalistisch klingen, und ist es wohl auch, Es ist heutzutage eben verpönt, klare An- und Einsichten zu vertreten.

Liberale Beliebigkeit in Sachen Glauben ist gefragt.

Deine angegebenen Links zeigen mir, wie sehr man sich bemüht, Jesus mit fadenscheinigen, pseudowissenschaftlichen Ausführungen "wegzubeweisen".

Nun, jedem das seine. Wem es gefällt.....

Aber letztendlich wird niemand an Jesus vorbeikommen.
@Aida
Zitat:
für mich als Christ ist Jesus Gott.

Dies geht ganz klar und deutlich aus der Bibel hervor.


Wo bitte!

Gruß!
@Aida, niemand möchte Dir Deinen Glauben nehmen, aber Du weißt, daß selbst innerhalb des Christentums in verschiedenen Konfessionen Jesus eine andere Stellung hat - ich denke da an die Orthodoxe Kirche.

Meiner Ansicht nach hat Paulus sehr dazu beigetragen, daß Jesus seinen Stand erhalten hat.

Über Jesus gibt es nach wie vor viele Berichte, was denn nun eigentlich an der Sache dran ist.

Siehe hier z.b.
Zitat:
Ad 2: Wird ein "unitarischer Monotheismus" dem Gott der Bibel gerecht?
Wird Gott im Gegensatz zur Welt gedacht, so bleibt er in solcher Entgegensetzung zur Welt von der Welt abhängig. Damit aber würde er nicht als Gott gedacht. Durch die Trinitätslehre dagegen "wird vermieden, Gott in seiner Differenz zur Welt (...) in Abhängigkeit von der Welt zu denken, weil Gott als Vater primär nicht im Gegenüber zur Welt, sondern im Verhältnis zum Sohn gedacht wird" .
Die Pluralität der Personen ist mit dem Wesen Gottes selbst gegeben "und nur in ihr ist die Einheit Gottes wirklich." "Die klassische Trinitätslehre hat dem gemeinsamen göttlichen Wesen keine eigene Personalität neben der der drei Personen zugesprochen" . Im Gegensatz zum philosophischen Theismus kennt das Christentum, streng genommen, keinen "persönlichen Gott". Zwar ist der christlich geglaubte "eine Gott (...) nicht unpersönlich. Aber er ist Person nur in Gestalt jeweils einer der trinitarischen Personen, weil jede der Personen der Trinität nicht allein ihr Personsein, sondern auch ihre Gottheit nur durch Vermittlung ihres Verhältnisses zu den beiden anderen hat."
Dass Gott notwendig trinitarisch zu denken ist, zu diesem Ergebnis kommt auf anderem Wege auch Teilhard de Chardin. Wenn Gott der absolut Wirkliche ist, neben dem es nichts völlig Eigenständiges gibt, so kann Wirklichkeit in der Welt nur vorkommen, sofern sie eine wie auch immer geartete Ähnlichkeit mit Gott aufweist.

http://www.jesuiten.at/c_texte_geistl-texte_seidel.htm

Ich hatte mich heute gefragt: wenn Paulus die hellenistischen und römischen Götter kannte, wie verband er die Gestalt Jesus mit Gott und wie war es wohl um diese Zeit vor 2000 Jahren in Israel: wie lebten dort Menschen, an welche Götter glaubten sie,
so stellte ich Fragen nach Paulus und den röm. und griech. Göttern.

Für Dich mag alles klar und einleuchtend sein, wenn Du in die Bibel schaust.
Ich sehe, daß wir Jesus und das Leben vor 2000 Jahren oft auf diese unsere Zeit projezieren und daß wir vom Leben der Menschen damals wenig wußten.
Zumal alle Religionen ihren Ursprung im Orient haben und wir kaum wissen, welche Sitten und Gesetze dort herrschten. Was war Frauen erlaubt, was nicht, wann wurde wer wo bestraft und ich wundere mich über die Leichtigkeit, Jesus in diese Zeit zu befördern.
Hat Jesus jemals eine Kirche gründen wollen?
Ich halte nicht viel von Angstmache und wenn er Inhalt von Religionen ist, dann überdenke ich einiges.

Zitat:
Die Angst, die Liebe der Autorität zu verlieren oder von ihr bestraft zu werden, kann dafür sorgen, dass Aggressionen zwar nicht verschwinden, aber ins Unbewusste verbannt werden. Sie sind dort nicht mehr vom Ich erreichbar und zeigen die Tendenz, unter bestimmten Umständen auf fatale Art wiederzukehren. Wo überfordernde moralische Gebote nicht eingehalten werden können und diejenigen, die sich an sie halten sollen, sie notwendig permanent überschreiten müssen, entwickelt sich auch die Gleichgültigkeit gegenüber der Moral. Oder auch die Lust, die unlustvollen inneren Spannungen, die die überstrenge Moral hervorruft mit Hilfe der Lust an der Verbotsüberschreitung abzubauen.

http://www.vinnai.de/gewalt.html

Zitat:
Jesus von Nazareth war Jude. Er glaubte an den Gott seiner Väter. Der hatte sich als Befreier der Juden aus der Knechtschaft Ägyptens erwiesen. Entgegen aller Vielgötterei der umliegenden Kulturen lautet das jüdische Bekenntnis: "Es gibt keinen Gott außer Jahwe." Von diesem streng monotheistischen Gottesverständnis seiner Religion wich Jesu nicht ab. Auch hat er sich selbst nicht als Gott verstanden.

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kritik/850866/

Wir müssen immer damit leben, daß Menschen über Jesus schreiben. Obwohl er nie nach Aussehen und Charakter beschrieben wird, irgendwie nebulös bleibt, so ist es doch eines der markanten Beispiele, wie man "Menschen" zu Göttern formen kann, wenn es nur gut begründet wird. Der Mensch braucht immer ein Idol, ein Ideal, dem er nachstrebt, dem er glaubt, daß er auf einen Sockel stellen kann. Es ist tief im Menschen begraben.

Meinetwegen kann jeder Mensch glauben, was er mag. Aber es wäre schön, wenn Gläubige mehr den Frieden im Blick haben als den Krieg. Was ich aber zur Zeit nicht wahrnehme, wenn ich mir die Nachrichten anschaue.

Gruß

Kann denn Leben Sünde sein?
http://podster.de/episode/720781
Nr. 712
Forum -> Judentum und Christentum

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