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Die zwölf Gebote
Du bist Gottes geliebtes Kind. Deshalb beachte:
1) Mache Deinem Gott keine Vorschriften!
Wer bist Du, dass Du Deinem Gott vorschreiben könntest, was er zu tun hat und was nicht?
2) Vertraue fest auf Deinen Gott!
Denn er allein enttäuscht Dich nie.
3) Sei mit allem zufrieden, was Dein Gott Dir geschenkt hat!
Ärgere Dich nie über Deine Armut oder über Deine Mitmenschen.
4) Sei geduldig mit Deinem Gott und mit Deinen Mitmenschen, aber auch mit Dir!
Verlier auch auf dem längsten Weg nie die Geduld.
5) Nimm Dich als Mensch an, wie Dich Dein Gott geschaffen hat!
Mit all Deinen Fehlern und Schwächen, aber auch mit all dem Guten in Dir.
6) Lass Dir verzeihen von Deinem Gott und von Deinen Mitmenschen!
Und verzeihe auch ihnen.
7) Sage zu jedem Schritt, den Dein Gott mit Dir gehen will JA!
Denn nur er kennt den Weg auf dem Du wirklich glücklich wirst.
Unterstütze Deinen Gott indem Du alles, was Du selbst tun kannst, selbst tust!
Aber werde dabei nicht hochmütig, denn dass Du es tun kannst, ist ein Geschenk Gottes.
9) Warte nicht darauf, dass Dein Gott die Welt von heute auf morgen durch ein Wunder verändert!
Aber Du darfst mithelfen, dass sie schön langsam immer besser wird.
10) Habe keine Angst, denn Dein Gott ist immer bei Dir!
Er kennt all Deine Nöte und Sorgen und lässt Dich nie im Stich.
11) Glaube, dass Dein Gott alles zum Guten führt!
Wie groß auch immer Dein Versagen ist.
12) Fühle Dich bei Deinem Gott total geborgen!
Lass Dich ganz von seiner Liebe durchströmen.
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Soll das die Darstellung eines Mutti- / Pappi-Ersatzes sein?
Gruß
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Hallo possitiv,
Gott ist nun mal mein/e Vater/Mutter im Himmel!
Meist Du dass ich mich deshalb schämen müsste?
Ich bin nicht so schlau, dass ich ohne eine Gott auskäme, der konkret mit meinem Leben zu tun hat und auch in mein Leben eingreift.
Ich weiß was ich kann und kenne auch meine Möglichkeiten, aber eben auch meine Grenzen.
Ich brauche da, wo ich aus eigener Kraft nicht mehr weiter weiß und weiter komme nicht zu verzweifeln, weil ich einen starken Helfer an der Seite habe.
Es hilft mir im Leben zu wissen, dass da jemand ist dem ich wichtig bin, der für mich da ist und der einen Plan für mein Leben hat.
Ich habe damit in meinem Leben viel possitive Erfahrungen gemacht.
Ich kann wirklich gut damit leben.
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@Saerdna
| Zitat: |
| Meist Du dass ich mich deshalb schämen müsste? |
Wie kommst Du darauf?
Aber steht das, was Du da schreibst, nicht im Gegensatz zum freien Willen, und damit gegen die gegebene Selbstverantwortung?
Gruß
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@possitiv
Selbstverantwortung:
Wenn ich Gott in mein alltägliches Leben mit einbeziehe heißt das ja nicht, dass er für mich jedes Problem löst. ER sagt durchaus: "Denke erst mal selbst!" ER schreibt mir nicht jeden Schritt vor, den ich zu gehen habe. Aber ich kann mir Gedanken machen, welchen Weg er für mich geplant hat, weil das wahrscheinlich der beste Weg ist. Aber die Entscheidung was ich tun und welchen Weg ich gehen will, bleibt natürlich bei mir. Aber es wäre natürlich unlogisch den besten Weg nicht zu gehen. Wobei der beste Weg nicht immer der bequemste oder ein fehlerfreier Weg ist. Wir brauchen unsere Fehler um etwas zu lernen und um uns so weiter zu entwickeln.
Freier Wille (Freiheit):
Wenn ich unter Freiheit verstehe, dass ich tun kann was ich will, dann meine ich persönlich, dass das ein falsches Verständnis von Freiheit bzw. freien Willen ist. Im Laufe des Lebens würde sich dann meine Freiheit immer mehr einschränken und am Ende hätte ich meine Freiheit, nach der ich mich von Natur aus sehne und die so sicher zum Sinn des Lebens gehört, total verloren. Dann wir das Sterben schwer, weil absolut aller verloren ist.
Ich glaube, dass es einen Heilsplan Gottes gibt, den ER nicht nachbessern muss, wenn Menschen gegen die göttliche Ordnung verstoßen. All das ist schon vorgesehen. Meine Freiheit besteht also nicht darin, dass ich den Heilsplan Gottes ändern könnte, sondern nur darin, dass ich die Zukunft nicht kenne und deshalb entscheiden kann wie ich handeln will. Das Gott schon vorher weiß ich ich mich entscheiden werde ändert nichts an dieser Freiheit. Freiheit nach meiner Meinung heißt nur die Zukunft nicht kennen. Sobald ich die Zukunft kennen würde wäre ich unfrei. Deswegen ist das gar nicht so erstrebenswert. Bei dieser Sichtweise nimmt im Laufe des Lebens meine Freiheit immer mehr zu, da ich mit zunehmenden Alter immer weniger planen kann. Am Schluss bin ich dann in der totalen Freiheit, weil ich absolut nicht mehr weiß oder erahnen kann was die Zukunft bringt. Dann hat sich meine Sehnsucht nach Freiheit, der Sinn meines Lebens, erfüllt und ich kann in Ruhe und Gelassenheit sterben, wie man es ja bei Menschen immer wieder sehen kann, die es im Laufe ihres Lebens gelernt haben immer mehr loszulassen und deswegen nicht mehr unter den Zwang stehen die Zukunft unter Kontrolle bringen zu müssen.
Das ist natürlich eine sehr persönliche Ansicht von mir, die niemand teilen muss.
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