Freier Wille


So , ich muss euch nochmal nerven und zwar geht es um den freien Willen hier ein Text:


Die große Illusion

Wir tun nicht, was wir wollen, sondern wir wollen, was wir tun.
Sagt die Gehirnforschung.
von Volker Lange

Eine Fahrt auf der Autobahn. Drei Stunden liegen hinter uns, vier noch vor uns. Zeit für eine Pause, denken wir, als wir das Schild der Raststätte sehen. Andererseits könnte die Zeit knapp werden. Aber was nützt es, jetzt unkonzentriert weiterzufahren, eventuell sogar einen Unfall zu verursachen, zumindest jedoch hundemüde anzukommen? Also anhalten oder weiterfahren? Die Raststätte kommt näher. Bewußt beschließen wir jetzt, doch einen Kaffee trinken zu gehen. Wir lenken den Wagen auf den Parkplatz.

Eine ganz alltägliche Geschichte. Aber Gehirnforscher würden sie anders erzählen. Aus wissenschaftlicher Sicht würde die Situation etwa folgendermaßen ablaufen:

Tief im Unterbewußten meldet sich die Müdigkeit. Das Gehirn registriert unbewußt das Schild der Raststätte. Aus Erfahrung weiß es, daß man sich hier erholen kann. Es signalisiert dem Körper, sich auf das Abbiegen vorzubereiten. Plötzlich meldet sich ein anderes Bündel Neuronen. Es hat unbewußt den Zeitplan des Tages überschlagen. Wenn wir zu spät kommen, wendet diese Instanz ein, gibt es Ärger. Auch sie weiß das aus Erfahrung. Das Gehirn wägt unbewußt ab. Was ist unangenehmer? Müdigkeit oder der zu erwartende Ärger? Das Gehirn entschließt sich und gibt den Befehl an die Gliedmaßen zum Bremsen. Und all das geschieht, ohne daß unser Bewußtsein etwas davon merkt. Erst Sekundenbruchteile später wird es über die Entscheidung informiert.

Nicht gerade plausibel, diese zweite Version, oder? Das würde doch heißen, daß unser Gehirn autonom handelt und plant, und unser Bewußtsein gerade noch so etwas wie ein Sahnehäubchen ist, das oben auf schwimmt: Hübsch anzusehen, aber eigentlich nutzlos? Widerspricht das nicht all unseren subjektiven Erfahrungen? Wo bleibt da der freie Wille?

"Das Gefühl", so antwortet Prof. Gerhard Roth, Gehirnforscher an der Uni Bremen und Rektor des Hanse-Wissenschaftskollegs auf solche Fragen nur trocken, "daß ich als bewußt handelndes Subjekt der Herr meiner Handlungen bin, ist eine Illusion. Das Gehirn hat entschieden, bevor ich das Gefühl habe, daß ich das will, was ich gleich tun werde."

Daß dem so ist, schwante zum ersten Mal zwei deutschen Wissenschaftlern im Jahre 1965. Der Neurophysiologe Hans H. Kornhuber und sein Mitarbeiter Lüder Deecke wollten mit Hilfe der Elektronenenzephalographie, kurz EEG genannt, den Zusammenhang zwischen willkürlichen Hand- und Fußbewegungen und den Wellenmustern im Gehirn erforschen. Dabei stellten sie ein seltsames Phänomen fest: Bewegte die Versuchsperson die Hand oder den Fuß, ließ sich an den Kurven des EEG bereits etwa eine Sekunde vor der Handlung ein Wellenmuster nachweisen. Gewissermaßen eine Vorwarnung, die Kornhuber und Deecke "Bereitschaftspotential" nannten.

Eine Sekunde, das war eine erstaunlich lange Zeit. Und als der Amerikaner Benjamin Libet, Neurophysiologe an der University of California in San Francisco die Studien aus Deutschland in die Hand bekam, drängte sich ihm förmlich eine Frage auf: "Ich dachte viele Jahre darüber nach", so Libet später, "wie diese knappe Sekunde vom Bewußtsein wahrgenommen wird. Oder anders ausgedrückt: Wieviel Zeit vergeht zwischen der bewußten Entscheidung des Gehirns und der eigentlichen Handlung."

Ganz sicher keine Sekunde. Wenn man die Hand ausstreckt, bewußt den Fuß bewegt um gegen die Wand zu treten, dann wartet man nicht so lange. Wäre es so, wir würden uns im Zeitlupentempo durch die Welt bewegen. Die einzige Erklärung war, daß das Bereitschaftspotential für eine Handlung im Gehirn bereits eingesetzt hat, bevor wir uns bewußt zu einer Handlung entschließen. Ein beunruhigender Gedanke, - denn zu Ende gedacht würde er in Frage stellen, daß wir Herr unserer Sinne und unserer Handlungen sind, - daß der freie Wille, auf den wir so stolz sind, reine Makulatur ist.

Libet wollte und mußte diese Gedanken in einem wissenschaftlichen Experiment überprüfen. Im Jahre 1979 führte er mit fünf Studenten seine erste Testreihe durch. Er forderte seine Versuchspersonen auf, eine einfache Handbewegung vorzunehmen, wenn sie Lust darauf verspürten. Mit diversen Apparaten maß er dabei einerseits die elektrischen Aktivitäten in Hand und Gehirn, andererseits ermöglichte eine spezielle Uhr den Studenten, sich äußerst präzise den Zeitpunkt ihrer Entscheidung zu merken.

Das Ergebnis: Unsere Handlungen setzen unbewußt ein. Das Bewu0tsein, etwa den Finger krümmen zu wollen, setzte bei den Studenten fast eine halbe Sekunde nach dem Moment ein, in dem das Gehirn bereits seine Vorbereitungen zur Handlung begonnen hatte. Die Schlußfolgerung: Nicht das Bewußtsein, sondern unbewußte Prozesse stehen am Anfang.

Libets Experimente lösten eine stürmische Debatte in der Gehirnforschung aus. War bei seinen Experimenten alles mit rechten Dingen zugegangen? Waren seine Messungen vielleicht ungenau? Verschiedene Wissenschaftler, auch solche, die Libets Messungen anzweifelten, wiederholten seine Versuche. Sie kamen alle zu den selben Ergebnissen.

Trotzdem blieb eine gravierende Frage offen: Warum merken wir nichts von dieser Verzögerung. Warum glauben wir, daß Entschluß und Handlung unmittelbar aufeinander folgen? Auch dafür hatte Libet eine These parat. Bei Versuchen, die er mit Patienten (mit deren Einwilligung!) durchgeführt hatte, denen für eine Gehirnoperation die Schädeldecke geöffnet worden war, war er auf eine seltsames Phänomen gestoßen: Das Gehirn betrügt sich selbst. Es tut alles, um die Tatsache vor sich selbst zu verbergen, daß das Bewußtsein verzögert einsetzt und projiziert das bewußte Erleben etwa eine halbe Sekunde zurück.

Unglaublich? Nicht, wenn man sich vor Augen führt, was geschieht, wenn man sich schneidet oder an einer heißen Herdplatte verbrennt. Man zieht blitzschnell die Hand zurück, mit einer gewissen Verzögerung denkt und ruft man "Aua" , spürt dann erst den Schmerz und hat doch das Gefühl, daß das Verbrennen, der Schmerz, das Zurückziehen der Hand und der Schmerzensschrei im gleichen Augenblick stattgefunden haben.

Die aufsehenerregenden Versuche des Benjamin Libet, so der Bremer Hirnforscher Roth, stimmen außerdem mit den Befunden überein, die Neurologen und Mediziner inzwischen auf anderen Gebieten der Hirnforschung gewonnen haben, unter anderem bei der Untersuchung von Parkinsonpatienten. Das Gefühl eines willentlichen Entschlusses ist also nicht die Ursache für eine Handlung, es ist eine Begleiterscheinung, die auftritt, nachdem das Gehirn seinen Entscheidungsprozeß bereits begonnen hat.

Die Entscheidungskriterien bezieht das Gehirn dabei, zumindest deuten alle bisherigen Untersuchungen darauf hin, aus dem sogenannten limbischen System. Das limbische System ist der Ort der unbewußten Erfahrungen und der Gefühle. Das Gehirn als System entscheidet also autonom, es braucht unseren freien Willen nicht.

"Das finden natürlich viele Leute schockierend", so Roth, "aber es ist auch gleichzeitig beruhigend: Der Entscheidung meines Gehirns geht nämlich ein großer Entscheidungsprozeß voraus, unbewußt, der alle Erfahrungen, die ich seit dem Mutterleib gemacht habe, in Betracht zieht und bewertet." Im Lichte seiner gesamten Erfahrung wägt das Gehirn also blitzschnell ab, welche Handlungsalternative dem Organismus nützt und welche im schadet. "Wir tun nicht, was wir wollen", so der Dr. Wolfgang Prinz, Direktor am Max - Planck - Institut für Psychologische Forschung in München, "sondern wir wollen, was wir tun!"

Zertrümmert so die Hirnforschung eine weitere Illusion der Menschheit? In der Vergangenheit mußten wir lernen, daß die Erde weder der Mittelpunkt der Welt, noch der Mensch die Krone der Schöpfung ist. Wird uns jetzt noch der Glaube an uns selbst als bewußt handelndes und gestaltendes Subjekt genommen? Sind wir nichts anderes als seelenlose Roboter?

Benjamin Libet gestand dem Bewußtsein zumindest noch ein Vetorecht zu. Nachdem unser Gehirn eine Handlung vorbereite, könnten wir diese Handlung durch Planen, Abwägen und bewußtes Eingreifen noch abbrechen oder steuern. Der Bremer Forscher Gerhard Roth glaubt nicht daran. Neuere Forschungen deuteten darauf hin, so der Wissenschaftler, daß jene Regionen, die für dieses Planen und Abwägen zuständig sind, ebenfalls unter Kontrolle der unbewußt arbeitenden Hirnzentren stehen. Willensfreiheit, so sein Fazit, ist deshalb eine Illusion.
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Denkt selber nach!
Ich weiss ja nicht , wie kann der Mensch sich selbst verar.... ?
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Denkt selber nach!
Hm - nach Libet tut er das ja gar nicht selbst, sondern das Gehirn entscheidet sich
autonom dazu, das zu tun...
Wenn wir keine Seele haben und es keinen Gott gibt, dann haben wir mit Sicherheit keinen freien Willen, denn dann ist alles einfach nur eine Folge von Einflüssen und die Konsequnz von chemischen und physikalischen Abläufen...

Wenn wir eine Seele haben und es einen Gott gibt, dann würden wir einen freien Willen haben, wenn wir die ganze Wahrheit kennen würden. Da Gott uns diese Wahrheit aber vorenthält, haben wir auch so keinen freien Willen...

Meine Meinung
Hallo Nebulös,

die Existenz eines freien Willens hängt doch nicht mit der eines Gottes zusammen ,
und mit der einer Seele - warum eigentlich? Angenommen, ein Klon oder Cyborg hätte
keine Seele - hätte er aus diesem Grund auch keine Willensfreiheit - im Unterschied zu
einem 'Normalmenschen'?
Und warum ist Willensfreiheit abhängig davon, wie viel man von der Wahrheit kennt?
Wenn ich einen freien Willen habe, aber zu wenig Information, dann entscheide ich
vielleicht falsch, aber trotzdem frei...
Hängt der Wille nicht von der Erfahrung ab?
Ich könnte mir vorstellen , dass man als Kind ja noch ziemlich stark auf seine Eltern angewiesen ist und das Kind nun von den Eltern geprägt wird.
So entsteht dann der Grund der Persönlichkeit ,nun kann es selbst in die Welt gehen (mit seinen Einstellungen dazu) und selber Erfahrungen machen. Doch all die Erfahrungen werden doch verwertet von den Grunderfahrungen oder der Grundeinstellung zu der Welt. Wenn man ein Kind schlecht behandelt , dann hat es später mit Sicherheit in irgendeiner Weise Probleme. Vielleicht wäre es sogar so , dass wenn die Sprache niemals erfunden worden wäre , ich garkeine Probleme mit dem "Ich" und dem "Einssein" hätte , ich hab mich vielmehr auf Worte verlassen als auf Gefühle. Nur eines regt mich auf und zwar wenn gesagt wird "Sind wir vielleicht doch nur seelenlose Roboter?". Denn der Körper gehört ja immernoch zu mir und ist nicht irgendein Ding , welches mich steuert , jedenfalls mehr oder weniger nicht. Aber es müssen ja schon alle erdenklichen Möglichkeiten in mir liegen , sonst könnte ich garkeine Angst empfinden oder lieben oder sonst was. Ich versteh es zwar immernoch nicht , aber ich denke ich kann nichts sein was nicht in meiner Möglichkeit liegt.
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Denkt selber nach!
Wu hat folgendes geschrieben:

Wenn ich einen freien Willen habe, aber zu wenig Information, dann entscheide ich
vielleicht falsch, aber trotzdem frei...


Vielleicht ist es gerade zu gefährlich, wenn wir uns zu oft falsch entscheiden... Die Menschheit rottet sich ja so schon beinahe selbst aus, möglicherweise wäre das alles noch viel schlimmer, wenn diese "Automatismen" gänzlich abgeschaltet wären...
Ich persönlich bin der Meinung, dass wir keineswegs seelenlose Roboter sind, vielmehr scheint es mir als müssten wir sehr oft einfach vor uns selbst geschützt werden - wenn wir Roboter wären, würden wir dann nicht vielmehr fehlerfrei handeln?
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Kannst du nicht allen gefallen durch deine Tat und dein Kunstwerk, mach es wenigen recht - vielen gefallen ist schlimm

Friedrich Schiller
Ja , aber was ist falsch? Man geht ja schon davon aus , dass man später das Gehirn in eine Datei (?) umwandeln kann und dann die Menschen zu Robotern werden. Ich weiss ja nicht , ich find die Wissenschaft ziemlich kalt. Vielleicht sind wir ja praktisch ein und dasselbe , sagen wir Liebe (Es heißt ja , dass es in Wirklichkeit nur Liebe gibt) und die Erfahrungen uns daran erinnern was wir sind , dann können wir sehen , ja das bin ich und ne , das bin ich nicht.
Ich finds nur seltsam , dass man sagen kann ich bin nicht ich. Auch wenn ich nur der Beobachter bin , wie kann das was (ich?) mache nicht ich sein?
"Ich denke , also bin ich" oder denke ich vielleicht garnicht und bilde mir mich selber ein? Geht garnicht! Bin ich nicht vielmehr das Unterbewusstsein selbst? Ach ne , dem bin ich mir ja nicht bewusst. WAT FÜR NE WELT! Auch habe ich gelesen , der Mensch ist 99,9 % nicht frei und 0,1 % frei. Wer bin ich nun wirklich?
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Denkt selber nach!
Jetzt kommt nochwas , was ich sagen wollte und zwar , was unterscheidet uns von Robotern? Uns wird von Geburt an irgendwas in die Birne eingehemmert , ein Roboter wird auf bestimmte Weise programmiert. Ist es so , dass der Roboter kein Selbst hat , also nicht über sich selber nachdenken kann oder wie ... ?

Textstelle:

In ihrem Buch "Fragen an den Buddhismus" beschreibt die buddhistische Nonne Thubten Chodron folgende Situation: Seine Heiligkeit der Dalai Lama erwiderte auf die Frage, ob ein Roboter jemals Bewusstsein entwickeln könne, daß dann aus einem Roboter ein empfindendes Wesen werden könnte, wenn ein Computer Bewusstsein körperlich unterstützte, und ein Wesen ein Karma hätte, das in einem Computer geboren werden könnte. Pflanzen ist dieses leider versagt.
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Wenn das so wäre , dann wäre es doch wieder ein Mensch , nur aus Stahl oder ?


Roboter werden doch nach dem Ebenbild der Menschen erschaffen oder nicht?

Warum empfinden die Menschen eigentlich etwas? Ist es das Einssein was die Liebe sag ich mal "erklärt"?

Warum gibt es überhaupt Bewusstsein oder sollte man vielmehr sagen: Es gab niemals etwas anderes als Bewusstsein?
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Denkt selber nach!
Hallo Fido,

du stellst schwere Fragen...

> was versteht Ihr denn nun unter Bewußtsein?

Zuerst bitte ich dich, Sebastians Beitrag Nr. 8819 zu lesen (Link unten):

In ihm erklaert er, was "th" dann in eine Formel umschrieb:

> seele = teilseele + ueberseele
> teilseele = ego + ibw emotionen = Geist

Was ist also Bewusstsein? Bewusstsein ist ALLES! Eine Seele ist Bewusstsein! Gott ist BW, die ganze Schoepfung ist BW!

Setze dich hin, schliesse die Augen und entspanne dich. Du siehst und fuehlst jetzt nichts. Wer bist du? Bist du 'tot'? Nein, denn du kannst ja denken. Du hast Erinnerungen, du weisst, WER du bist, du weisst, DASS du bist, du bist dir deiner bewusst!

Du brauchst also nicht dein Bein anzufassen oder anzuschauen, um zu sehen, WER du bist, das Bein sagt es dir nicht! Und du bist mehr als nur ein Koerper. Du kannst denken, du kannst fuehlen, du hast Erinnerungen. All das ist dein Bewusstsein! Du weisst, du bist der Sohn/die Tochter deiner Mutter, und dazu brauchst du deine Augen nicht zu oeffnen. Du weisst, du bist ein guter, schlechter, lustiger, trauriger, ehrgeiziger, fauler Mensch. Du bist dir also deiner bewusst.

Descartes sagte: "Ich denke, also bin ich".

Gott ist BW, und alle Seelen sind bewusstseinsmaessige Abspaltungen von Gott. Wie bei der Schizophrenie, spaltet sich BW. Unsere Seele ist so eine bw-maessige Abspaltung, eine Projektion der 3. "Kopie". Unsere Seele weiss also, dass sie IST! Und Unsere Seele projizierte weiter, und dabei entstand unsere Teil- und Ueberseele. Sie alle sind nur BW!

Und deine Teilseele bekam ein IBW, also ein reduziertes BW, damit du hier als Mensch etwas erLEBEN kannst, denn haettest du das volle BW deiner Seele hier auf Erden, wuerdest du doch gleich alles durchschauen und sagen, ok, ich brauche das nicht mehr zu erleben, ich weiss doch schon, was nach meinem Plan dabei rauskommen wird!

Dein BW hat somit nichts mit deinem Koerper zu tun! Es entstammt nicht deinem Gehirn, denn es existierte schon vor der Zeugung deines Koerpers! Du hast dir schon deinen Plan ausgearbeitet, bevor du ueberhaupt gezeugt wurdest, bevor du also ueberhaupt ein Gehirn hattest!

Wir haben staendig mit Seelen Verstorbener Kontakt, und sie erzaehlen uns hin und wieder, wie sie ihr Sterben erlebt haben. Ihr Koerper war tot, aber sie waren sich unveraendert weiter bewusst, nicht nur, dass sie noch leben, nicht nur, dass sie jetzt "offiziell" 'tot' sind, sie waren immer noch SIE, waren sich immer noch bewusst, WER sie sind! Das BW hat also NICHTS mit dem menschlichen Gehirn zu tun, denn das war doch schon tot!

Dieses BW ist das IBW der Teilseele, es IST die Teilseele! Und die Teilseele geht dann durch die Astralebene ins Licht, und sie vereinigt sich wieder mit ihrer Ueberseele zur Seele, und ab hier hat sie wieder ihr volles BW, auch VBW genannt! Und das VBW ist die Seele der 4. Kopie, und sie ist wieder nur eine Projektion, eine bw-maessige Abspaltung, ein IBW der 3. Kopie! Und im Endeffekt ist JEDES BW ein Teil des goettlichen BWs!

Jetzt zu deinen Fragen:

> Ist Bewußtsein nur seelisches Reifen, durch Bewältigung von vielen Krisen des Lebens gewachsen, durch wachsen in der Nächstenliebe gereift und völlig selbstlos?

Nein. BW ist die Seele, und die Teilseele hat ein IBW. Das ist quasi unser reduziertes BW, unser "Startkapital", wenn wir hier in dieser Inkarnation anfangen. Dieses IBW waechst aber durch die von dir genannten Erfahrungen! Die Krisen und Schlaege des Lebens lassen uns ueber uns nachdenken, sie zwingen uns geradezu dazu! Kein Mensch fragt sich ueber den Sinn des Lebens, wenn er auf einer Party und beschwippst ist, sehr wohl aber, wenn etwas, was er muehsam aufgebaut hat, ploetzlich kaputt und zerstoert ist. Das kann ein Haus sein, eine Firma, eine Ehe, oder ein Kind. Das sind dann die Momente, wo wir uns nach dem Sinn des Ganzen fragen, und je mehr wir darueber nachdenken, umso mehr wachsen wir, werden uns also bewusster. Unser IBW waechst dadurch.

> Oder ist Bewußtsein auch so etwas wie Horizont bspw. über ein gewisses Themengebiet? Ist Bewußtsein eine höhere Intelligenz, einfach Wissen und Denkvermögen?

BW ist eine Art von erweitertem Horizont, eine Art hoeherer Intelligenz, wobei diese ueberirdisch und nicht koerperlich ist!

> Ist Bewußtsein eine Form von nichtphysischer Energie, die ein Gehirn bewohnt und es zur Informationsverarbeitung und zum denken bringt?

Ja, BW ist Energie, und sie ist nicht physisch. Sie wird in unserem Gehirn rational verarbeitet, ist aber selbst nicht rational. Unser Gehirn ist nur ein Organ, wie die Leber oder das Herz, es ist die Relaisstation, die die Impulse des 6. Sinns auffaengt und fuer die physischen Sinne umsetzt. BW entsteht nicht DURCH Denken, es existiert schon, bevor wir denken konnten. Es ist eine Art nichtphysisches Denken, eben eines sich-bewusst-seins... Schwer auszudruecken...

> Ist Bewußtsein die Energie die jede kleinste und größte Sache in Raum und Zeit zusammen hält und konstruiert hat? Wenn ich ein Stück Fleisch esse, wo ist dann das Bewußtsein hingekommen, das es zusammenhielt?

BW ist Energie, und der Koerper wird auch durch die "seelische DNA" gesteuert. Sie erst bringt das Leben in unseren Koerper, sprich, in diesen Haufen tote Chemie. Aber der Koerper funktioniert rein biologisch, er wird nur gesteuert, laeuft aber biologisch "selbstaendig". Und da das so ist, kann es auch Krankheiten geben, die GEGEN den Plan entstehen, und rein biologische Unfaelle vor der Geburt, die die Planerfuellung der inkarnierenden Seele verhindern. Aber meistens wird auch der Koerper ueber die "seelische DNA" gesteuert, und er wird krank und stirbt gemaess Plan!

Wenn du ein Stueck Fleisch isst, dann ist das ja bereits tot. Du isst ja nur den Koerper, nicht aber das BW! Die Teilseele des Tieres ist ja dann schon wieder in der Lichtebene! Die Seele inkarnierte ja nur in den Koerper des Tieres, damit dieser leben und wachsen konnte...

> Können Computer(Roboter) jemals bewusst handeln und solches besitzen?

Nein. Computer koennen zwar zunehmend bessere Programme bekommen, aber ein Computer wird nie wissen, dass er ein Computer ist! Aber du kannst ihn programmieren, dass er auf den Monitor schreibt, "ich bin ein Computer"...

> Ist die in jeden Moment des Lebens gigantische Informationsverarbeitung unseres biochemischen Gehirns nur eine reine Bewußtseinverarbeitung und Erweiterung?

Diese Verarbeitung ist genau das, was du sagst: nur eine Verarbeitung! Das Wissen und die Reife selbst sind nicht im Gehirn gespeichert! Das Wissen steckt in der Seele, und das Gehirn ist nur die Relaisstation, die sowohl sendet, wie auch empfaengt. Die Erweiterung findet in der Seele statt, hier wird das IBW erweitert.

> Somit dürfte doch die Information gar nicht in den chemischen Bodenstoffen unseres Denkapparates stecken, sondern unabhängig vom Gehirn irgendwie als Energiefeld bestehen, das sich ein Leben lang erweitert, oder?

Genau!

> Für mich ein schwieriges Thema!!

Fuer uns alle!

> Aber wie kann man tagtägliche gigantisch viel neue Informationsfluten lernen, ohne das unser "Kastel" voll wird?

Das BW hat keine Grenzen! Es ist nicht 3-dimensional. Und schau, die ganze Schoepfung ist BW! Und BW ist so enorm komplex, dass wir es zu unseren Lebzeiten auch nie voll erfassen koennen. Sicher lernen wir sehr viel waehrend eines Lebens, aber im Vergleich zum BW der gesamten Schoepfung ist das so gut wie nichts! Unser "Kastel" wird demnach auch nie voll werden, denn BW waechst unendlich...

Alles Liebe,
Peter
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