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Mit Logik Gott erkennen?












@jesters,
das wäre ja mal was ganz neues wenn sich der gute nebulös mal zu was Konkretem herablassen könnte.
Das ist aber nicht so seine Welt. Die wirkliche Welt ist ja, wie wir aus anderen Stellungnahmen von ihm wissen, für ihn ohnehin zu dumm.
@ Astrella

Zitat:
Nun, der Unterschied von Gott und Gravitation ist, daß ich Gravitation messen kann, sogar künstlich herstellen kann. Ich kann sie in Formeln packen, mit ihr rechnen, sie berechnen.
Irgenwie trifft das auf Gott nicht so zu.


Gott kann man zwar nicht berechnen, man kann jedoch logisch auf seine existenz schließen - stichwort : kausaler Gottesbeweis.

d.h. Gott ist in meinen augen mindestens genauso existent wie die gravitation und ich selbst, weil ich ja dessen existenz aus diesen prämissen folgere.

@ Jesters

Zitat:
*in die Tastatur beiß*


ich wusste, dass du so was in der art schreiben würdest. aber da wir beide mit unserer "individuellen" logik auf unterschiedliche ergebnisse kommen, bedeutet dies, dass einer von uns unlogisch denkt. die frage ist nur wer ?
bist du selbst von deinem gedankengang überzeugt ?
ich von meinem schon ^^

Zitat:
Zitat:

Nachtrag:

Nichts ist absolut wahr z.B., und das ist mit Logik "fassbar"! Das ist EINE absolute Wahrheit, es gibt sicher noch wenigstens eine andere.


da die aussage : nichts ist absolut wahr. nicht wahr sein kann, da wenn das stimmen würde, die aussage auch den satz "nichts ist absolut wahr" betreffen würde, sodass es dann nicht absolut wahr ist, dass nichts absolut wahr ist.
folglich muss es eine absolute wahrheit geben, die wir menschen aber nicht wahrnehmen können. allein aus dem grund weil wir wahrnehmen und nicht über unsere wahrnehmung hinaus wahrnehmen können - ihr wisst was ich meine...

fakt ist :
es gibt eine und nur eine absolute wahrheit. da wir menschen diese absolute wahrheit aber nicht wahrnehmen können, bedienen wir uns einer methode (logik) um nach dieser absoluten wahrheit zu streben. allerdings werden wir sie nie wahrnehmen können. die von uns durch logik hergeleitete wahrheit, welche auf empirik basiert, ist _immer_ relativ und nur für uns selbst gültig. wenn es keine menschen geben würde, so gäbe es auch keine logik, um nach der absolute wahrheit zu streben. logik und die daraus resultierenden ergebnisse sind nur für den menschen selbst gültig. alles was wir wissen ist von einem objektiven standpunkt aus betrachtet vllt gar nicht wahr...
wenn wir also die frage stellen, ob etwas wahr ist oder nicht, so ist dies immer mit der frage "für wen ?" verbunden. idr : für uns menschen. da die logik allerdings auf empirik basiert und jeder mensch unterschiedliche erfahrungen gemacht hat, ist es "logisch", dass jeder mensch etwas anderes unter logik versteht... s. Jesters und ich

für mich existiert Gott. das ist _meine_ wahrheit.

vlg
Zitat:
logik hergeleitete wahrheit, welche auf empirik basiert, ist _immer_ relativ und nur für uns selbst gültig.

Eine grundfalsche Annahme.
Empirische Erkenntnisse unterschieden sich von denen aus Logik, Mathematik und Philosophie. Sätze, die allein aus logischen (formalen) Gründen richtig oder falsch sind (Tautologien und Kontradiktionen) sind nicht empirisch überprüfbar.
Philosophische Reflexion wird nur durch bloßes Nachdenken vollzogen, Beobachtung findet dabei absichtlich nicht statt.

Gerade empirische Aussagen haben keinerlei logischen Bezug in ihrem Erkenntniswert.(Beispiel: Alle Kleeblaetter haben 3 Blaetter. Falsch, da mindestens 1 Kleeblatt existiert mit 4 Blaettern)
Empirische Erkenntnisse sind immer an ein Bezugssystem gebunden (Alle Kleeblaetter in meinem Garten haben 3 Blaetter) und haben deshalb erkenntnistheoretisch keinen allgemeingueltigen Wert.
Logische Folgerungen jedoch schon. (Beispiel: wenn a ungleich b, dann b ungleich a)

lg
@nekilotte

Zitat:
Dass du auch noch glaubst, sie immer und ausnahmslos mit Logik ergründen zu können, zeigt nur, dass du weder über das eine noch das andere je nachgedacht hast.


Da glaub ich nicht nur, das kann ich sogar!

Zitat:
Oder glaubst du vielleicht sogar, dass die Regeln des Rechtes in ihrer Gesamtheit logisch begründbar seien? Zuzutrauen wäre es dir ja.


Eindeutig und absolut! Oder kennst du irgendeine Regel, die nicht letztendlich auf ein logisches Fundament zurückzuführen ist? Wäre toll, wenn du mir so was nennen könntest, da warte ich schon ewig drauf!


Zitat:
Würde ein Mensch perfekt gut sein wollen, dann dürfte er sich auch nicht in Notwehr verteidigen!


Zitat:
Wo liegt da die Logik deiner Gerechtigkeit. Ist es logisch, dass Recht Unrecht weichen muss? In diesem Fall erzeugt deine Scheinlogik Unrecht. Du postulierst geradezu das Unrecht.


Es geht nicht um das Abwägen zwischen Recht und Unrecht, sondern um das Bewahren eines perfekten Zustandes.
@nekilotte

Zitat:
dass Gerechtigkeit ein zutiefst menschliches Ding ist und Gnade ein ganz wesentlicher Aspekt dessen ist, was Gerechtigkeit zum Gegenstand hat.


Da auch der Mensch ein Sklave und Produkt der Logik ist, sind sogar die menschlichsten Fehler, Vorstellungen und Gefühle im Endeffekt völlig logisch.

Zitat:
Was ist denn deine Vorstellung von Wahrheit? Du bist komplett in deinem formalen Denkschema verhaftet. Es gibt kein unabhängiges Wahrheitskriterium.
Welches Wahrheitskriterium willst du für deine allumfassende Erkenntnis zugrunde legen?


Ganz einfach: Logik und Wahrheit sind das selbe.

Zitat:
Die Übereinstimmung einer Gemeinschaft, die darüber entscheidet, was in dieser Gemeinschaft jeweils für wahr und falsch gehalten wird?
Die praktische Nützlichkeit einer als wahr behaupteten Ansicht?
Der innere Zusammenhang eines Gesamtsystems von Aussagen?
Die intuitive Evidenz einer Aussage?


Wahr ist, was logisch ist, das ist absolut objektiv und allgemeingültig, in jeder Beziehung.
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