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Das lustige ist, dass ihr gerade alle schön aneinander vorbei redet und keiner blickt mehr durch.
Nebulös stellt hier eine abstrakte Theorie vor, von der er selbst sagt, dass sie in der Praxis nicht anwendbar ist. Weil er aber alles abstrahiert, verschieben sich die Begriffsdefinitionen - man kann z.B. kaum noch von einer gängigen Definition von Gerechtigkeit sprechen.
Um ein Beispiel zu nennen: Gerechtigkeit _kann_ mit Sühne verbunden sein, sie _muss_ es aber nicht. Von einem ganz abstrakten Standpunkt aus könnte man sagen: Strafe ist darum nicht gerecht, weil der 'Sünder' aus einem bestimmten Grund handelt, auf den er selbst keinen Einfluss hat, ergo hat er auf seine Tat keinen Einfluss, ergo dürfen wir ihn dafür nicht auch noch strafen.
(In der Praxis völliger Unsinn! Aber darum gehts... hier werden theoretische mit praktischen Überlegungen vermischt.)
Es gibt ein grosses Paradox im menschlichen Denken: Wir glauben an den freien Willen und wir glauben an Gott (zumindest manche von uns... Atheisten bitte jetzt kurz keinen Aufstand proben ) - d.h. wir glauben an einen persönlichen freien Willen und an einen übergeordneten Willen. Eigentlich schliesst sich das gegenseitig aus, bzw. es ist gar nicht so leicht miteinander zu vereinbaren, dass es beides geben soll...
Und wenn wir Logik als System sehen, müssen wir fragen: welche Logik? Die menschliche Logik oder eine 'Logik', die wir nicht erkennen, weil wir sie nicht begreifen, weil sie vielleicht anders funktioniert als unsere Logik - z.B. weil in ihr das Gesetz von Ursache und Wirkung aufgehoben ist. Aber hier rutschen wir wieder aus der Definition heraus. Und begeben uns in Gefilde der reinen, wilden, urwüchsigen Spekulation.
Tatsächlich sieht es so aus: wir können logisch denken, aber wir können nicht alle Faktoren mit einbeziehen, wir kennen nicht die ganze 'Wahrheit' und müssen bei unseren Grundannahmen darum spekulieren (das führt u.a. dazu, dass verschiedene Leute von verschiedenen Grundannahmen ausgehen) usw. - vorausgesetzt (Achtung! Grundannahme!) wir haben einen freien Willen.
Wenn wir den nicht haben... d.h. falls wir uns nicht selbst steuern... werden wir gesteuert, bzw. unterliegen diversen 'Gesetzen' (Ursache und Wirkung? Gottes Willkür? Rechnerlogik?) gegen die wir nicht verstossen können (da kein freier Wille) und ja diese Steuermechanismen wären dann sowas wie ein System, das in sich kohärent (logisch!) sein müsste. Das allerdings auf einer Ebene, die mit unseren konkreten Vorstellungen von z.B. Gerechtigkeit, nicht mehr viel zu tun hat.
LG
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| Nebulös stellt hier eine abstrakte Theorie vor, von der er selbst sagt, dass sie in der Praxis nicht anwendbar ist. |
Diese Theorie ist allgemeingültige und allumfassende und kann für ausnahmslos alles ein stimmiges Model finden, was jederzeit von jedem auf die Probe gestellt werden kann. Sie ist nicht immer und für alles bis zum Ende in der Praxis einsetzbar, aber für sehr vieles. Zudem ist alles, was sie erklären kann, wahr. Hast du je was besseren gesehen?
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Um ein Beispiel zu nennen: Gerechtigkeit _kann_ mit Sühne verbunden sein, sie _muss_ es aber nicht. Von einem ganz abstrakten Standpunkt aus könnte man sagen: Strafe ist darum nicht gerecht, weil der 'Sünder' aus einem bestimmten Grund handelt, auf den er selbst keinen Einfluss hat, ergo hat er auf seine Tat keinen Einfluss, ergo dürfen wir ihn dafür nicht auch noch strafen.
(In der Praxis völliger Unsinn! Aber darum gehts... hier werden theoretische mit praktischen Überlegungen vermischt.) |
Hier werden nur relative Sichtweisen und Standpunkte verglichen. Und das muss man tun, wenn man derartig komplexe Zusammenhänge erklären will. Wenn etwas verwirrend ist, heißt das noch lange nicht, dass es Unsinn ist!
PS: Das war Beitrag Nummer 777, nicht so schön wie 666 aber trotzdem erwähnenswert...kannst dich beinahe geschmeichelt fühlen, dass ich den dir gewidmet habe
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| Und wenn wir Logik als System sehen, müssen wir fragen: welche Logik? Die menschliche Logik oder eine 'Logik', die wir nicht erkennen, weil wir sie nicht begreifen, weil sie vielleicht anders funktioniert als unsere Logik - z.B. weil in ihr das Gesetz von Ursache und Wirkung aufgehoben ist. Aber hier rutschen wir wieder aus der Definition heraus. Und begeben uns in Gefilde der reinen, wilden, urwüchsigen Spekulation. |
Es gibt nur eine Form von Logik, das ist es, worauf diese Theorie aufbaut. Das ist auch der Schlüssel zur Wahrheit. Denn durch diese Absolutheit von Logik muss sie zu Gott führen. Zu behaupten, Logik wäre nicht absolut, bzw. es gäbe verschiedene Arten von Logik, ist reine Willkür! Wie kann man so was behaupten, wenn bisher noch nie auch nur der kleinste Hinweis entdeckt wurde, der darauf hindeuten könnte, Logik wäre nicht makellos? Ist das nicht einfach nur unvernünftig?
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| Tatsächlich sieht es so aus: wir können logisch denken, aber wir können nicht alle Faktoren mit einbeziehen, wir kennen nicht die ganze 'Wahrheit' und müssen bei unseren Grundannahmen darum spekulieren (das führt u.a. dazu, dass verschiedene Leute von verschiedenen Grundannahmen ausgehen) usw. - vorausgesetzt (Achtung! Grundannahme!) wir haben einen freien Willen. |
Ja, man muss einen Anfang finden, meist geschieht dies durch Intuition. Aber wenn man dann mit Logik weitergeht, wird man schnell merken, ob man richtig begonnen hat oder nicht. Aber dann muss man auch die Courage besitzen, diesen falschen Anfang zu revidieren und das machen die meisten einfach nicht!
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| Wenn wir den nicht haben... d.h. falls wir uns nicht selbst steuern... werden wir gesteuert, bzw. unterliegen diversen 'Gesetzen' (Ursache und Wirkung? Gottes Willkür? Rechnerlogik?) gegen die wir nicht verstossen können (da kein freier Wille) und ja diese Steuermechanismen wären dann sowas wie ein System, das in sich kohärent (logisch!) sein müsste. Das allerdings auf einer Ebene, die mit unseren konkreten Vorstellungen von z.B. Gerechtigkeit, nicht mehr viel zu tun hat. |
Es gibt nur eine Sache, mit der wir ergründen können, ob wir einen Freien Willen haben oder nicht (und darum geht es hier bei dieser ganzen Diskussion eigentlich, falls du es noch nicht bemerkt hast) und zwar mit der Logik!
.....wer schafft es den Hasen zu beissen.....
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@Nebu:
Ich hab nicht mit dir geredet
Ich will auch nicht mit dir diskutieren.
Ich hab nur ein paar Gedanken aufgeschrieben, die mir zu dem Thema kamen. D.h. ich steige nicht in die Diskussion ein, sondern führe einen Metakommentar dazu aus. (Was du offensichtlich genauso wenig gemerkt hast, wie die Tatsache, dass ich sehr wohl das Prob des freien Willens als Kernpunkt sehe.) Ich rede konkret über diese Diskussion, du abstrahierst auf's Diskussionsthema - das geht am meinem Anliegen vorbei - du verstehen?
Deine Arroganz kannst du dir also sparen.
Tschüssikowskij
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Ach so, du bist nur einer von denen, die gemütlich oben im Hochsitzt sitzen und den anderen Anweisungen geben wie: "Da hinten läuft er!" Na hoffentlich bekommst du so am Ende auch was ab vom Hasenbraten
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