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@positiv
du schreibst " der islam verkennt das bild zum groessten teil" - interessant... v e r k e n n t...
denke, dass jede beschreibung und jedes bild des gottes zu banal waere, um gott zu beschreiben...
auch die juedisch glaebigen haben diese distanz zum BILD, doch nicht allein zu dem ueber den gott,... diese einstellung, mentalitaet (!), denk- oder vorstellungsstruktur weitet sich ja aus auch auf das normale leben.
das finde ich interessant. warum? da ist doch der kopf dabei, die vorstellungskraft, kreativitaet, - warum also dieses sanktionieren der vorstellung?half/hilft das dem glaeubigen - kanalisiert das vorstellung-reduziert das buntheit ( also repression volle kanne?)...gibt es da absichten die " geistigkeit", das "sphaerische" des gottes zu betonen ?
( bitte um entschuldigung fuer die gaensefuesse, aber bei so nicht allgemein geklaerten vokabeln...)
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Geht es jetzt um die Abbildung des Göttlichen allgemein?
Ich kenne keine monotheistische Religion, wo Gott dargestellt wird. Jesus ja, Maria ja, aber Alleah, Gott und Jahwe nicht.
Der Islam hat ja nun ein Abbildungsverbot schlechthin - der Mensch darf nicht wie Gott "schöpfen".
Ich denke, gerade das Fehlen einer Abbildung lässt Raum für eigene Vorstellungen.
Ausserdem: Wie sollte man Gott schon darstellen: Wie den Weihnachtsmann, gütig guckend und mit Rauschebart? Alles doch recht menschlich.
Natürlich gibt es auch Ausnahmen (Michelangelo fällt mir jetzt ein).
Und die Juden schreiben den Namen noch nicht einmal (wobei das G´tt mich immer maßlos aufregt, weil es aussieht wie ein verunglücktes "Igitt", und das hat er - falls es ihn dann gibt- nicht verdient)
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Also für mich ist deshalb dieses "Tabu" der Abbildung eher das Gegenteil einer Kanalisation, jeder stellt sich Gott - soweit er es denn tut - irgendwie anders vor.
Und dann kommt es auch nicht zu so unglücklichen Streits über Themen wie:
Ist Gott eine Frau?
Ist er weiß?
Jede Darstellung würde festlegen. So ist alles offen.
Und selbst für mein Gottesbild ist dann noch Platz - sodenn ich mal wieder eines haben sollte
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@bluenote
| Zitat: |
| denke, dass jede beschreibung und jedes bild des gottes zu banal waere, um gott zu beschreiben... |
Daher meinte ich auch nicht diese Art von Bild. Sondern der Vgleich, das Gleichnis, wie sich der Mensch Gott halt vorstellt.
Und mit dem Verkennen: Kurz in die Erinnerung gerufen, dieser Trick mit kopflos und Loch in einer Puppe. Auch Fernesehen müßte verboten sein. Eine Presse ohne Fotos. Im Grunde genommen, alles "Verstöße", was ein Bilderverbot angeht.
Außerdem wüßte ich nicht, wie Gott/Allah dagestellt werden sollte. Warum es auf Mohammed zutreffen sollte, ist mir völlig rätselhaft. Aber wenn ein Muslime auf Mohammed anspricht, immer diese Bitte(sav) hinterher. Auch dieser Gedanke entspricht doch wiederum einem Bild, dass alleine der Ausdruck, auch wenn er innerhalb eines Satzes mehrfach auftritt, etwas bewirken könnte....
Gruß
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Ich versuche es auf meine Art zu erklären.
Dies natürlich nicht von "Mir" sondern durch diejenigen die es "Durchdacht" haben.
Wenn die Botschaft zur Formverehrung wird
In Indien lebte einst ein Weiser mit seinen Schülern an den Ufern eines heiligen Flusses. Jeden Morgen unterwies er seine Nachfolger in der altehrwürdigen Philosophie, der sie andächtig lauschten. Doch eines Tages strich eine Katze während des Vortrages im Raum herum und zog die Aufmerksamkeit auf sich. Dies wiederholte sich zum Leidwesen des Weisen von nun an jeden Tag. So band er die Katze schliesslich jeden Morgen vor Beginn der Unterweisungen draussen an einem Baum fest und löste ihr die Fessel erst wieder, wenn er seinen Vortrag beendet hatte. Die Jahre verstrichen und der Weise wurde alt und starb. Seine Schüler versammelten sich wie gewohnt jeden Morgen zum gemeinsamen Studium der Philosophie und banden vorher die Katze am Baum draussen fest, wie sie es bei ihrem Meister gesehen hatten. Auch die Katze war schon alt und starb einige Zeit später. Doch unverdrossen hielten die Schüler am Ritual fest, denn keiner von ihnen wusste, weshalb die Katze angebunden worden war. So suchten sie nach einer neuen Katze, die sie von nun an auch wieder jeden Morgen draussen an einem Baum festbanden.
www.bhakti-yoga.ch
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