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@astrella zitatteil. :dieses "Tabu" der Abbildung eher das Gegenteil einer Kanalisation,...
das hast du jetzt nicht weiter erklaert, es interessiert mich aber sehr !
wenn ich etwas tabuisiere, verbiete und unter strafe stelle kanalisiere ich sehr deutlich den verlauf der moeglichkeiten...
also?
aber auch die bilder - nicht nur der person im vielleicht langen bart... - auch die art der darstellungen auf bildliche, skulptuerliche usw. weise sind ja - ich nenne es mal so: reproduktionen einer vorstellung.
das genie und das goettliche haendchen lassen wir mal aus dem spiel.
es gibt z.b. bilder oder skulpturen der gleichen "heiligen", die mehr ( oder weniger ) verehrt werden. da liegt es wohl nicht an den heiligen ?
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@bluenote
Hm, ich weiß nicht, ob ich jetzt die richtigen Worte finde.
Gott darstellungslos verbleiben zu lassen halte ich für eine weise Entscheidung der Kirchen, denn jede Darstellung kann nur eine Vermenschlichung darstellen.
Und - jedes Bild hat auch eine Botschaft. Visuelle Reize haben großen Einfluss auf unser Denken.
Guck die Jesusdarstellungen an. Jesus am Kreuz - das Opfer, das Leiden, das Sterben..
Jesus wurde in den ersten Jahrhunderten ganz anders dargestellt, als Lehrer, Unterweiser, sein Sterben und sein Tod spielen keine Rolle, sondern seine Auferstehung.
Keine Darstellung zu haben erlaubt dem geneigten Gläubigen, sich ein eigenes Bild zu machen.
Es ist ein bißchen so wie zuerst ein Buch lesen und dann den Film sehen. Da entwickelt man noch Phantasie.
Umgekehrt - erst Film dann Buch: Hat da die Phantasie noch wirklich viel zu tun?
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Ich meine mit Kanalisation - jemanden bestimmte Sachen oder verhaltensweisen vorzuschreiben. basta. das ist eindeutig eine beschraenkung der moeglichkeiten.
" to finish a thing is to kill it, to destroy its soul." ( W. Blake , proverbs of hell, S.432)
das kann man ja auch so interpretieren, dass der glaube das PERFEKTE, zweifelsfreie BILD von etwas zu haben, genau die seele des objektes zerstoert.
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| " Die BILDER der Gottheit aber sind es, welche den Sinn des menschlichen lebens verbuergen; mit ihnen steht und faellt die moeglichkeit des einzelmenschen und der gruppe, im leben die geborgenheit in einem Transpersonalen oder wenigstens die Verbundenheit mit ihm zu erfahren, ohne den die menschliche existenz das dasein offenbar nicht zu ertragen imstande ist. Die Gipfel der geistig-seelischen orientierung versinken. Christentum, Buddhismus, Islam, Judentum - alles scheint sich aufzuloesen, und ein vergeblich - zaehes festhalten an dem versinkenden reisst nur tiefer in den Untergang hinein." ( aus. e. neumann " der schoepferische mensch", s. 153) zur weiteren diskussion...
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@astrella: erst Film dann Buch: Hat da die Phantasie noch wirklich viel zu tun?
beim lesen geht es ja dann nur noch darum zu vergleichen, die "visionen" zu vergleichen. dadurch aber, dasz die vorlage in visueller form sehr stark manipuliert und den geist belegt, passiert da nicht mehr viel.
durch die vermittlung von bildern kann man orientierungshilfen geben, bis hin zur manipulation auf visueller ebene. moechte da noch einmal diese alten kinderbibeln und " den wachtturm" zitieren... schrecklich, diese kitschaesthetik, die gut und lieb immer mit blonden maedels, gut gescheitelten jungs und einigen weidenden schaefchen paart. es gibt leute, die meinen, dann ist es gut!
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